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Gepäck im Austauschjahr

Ein gelungenes Austauschjahr im Ausland fängt mit einer gründlichen Vorbereitung an. Neben der Beschaffung des Visums und anderen organisatorischen Angelegenheiten sind praktische Dinge, z.B. die Wahl des richtigen Gepäckstücks ebenfalls wichtig.

Ein gelungenes Austauschjahr im Ausland fängt mit einer gründlichen Vorbereitung an. Neben der Beschaffung des Visums und anderen organisatorischen Angelegenheiten sind praktische Dinge, z.B. die Wahl des richtigen Gepäckstücks ebenfalls wichtig.


Sicherheitsvorschriften fürs Handgepäck und aufgegebenes Gepäck


Reisende, die von einem Flughafen innerhalb der Europäischen Union (EU) fliegen, müssen beim Packen bestimmte Sicherheitsvorschriften beachten. Flüssigkeiten, die mit an Bord sollen, sind in einem transparenten Plastikbeutel zu verpacken. Von jeder Flüssigkeit dürfen maximal 100 ml mitgeführt werden, größere Menge gehören in das aufgegebene Gepäck. Entzündliche und explosive Stoffe sowie Waffen sind grundsätzlich verboten. Detaillierte Informationen zu den Sicherheitsvorschriften gibt es auf dem EU-Portal.


Gepäckregeln – Wie viel Gepäck darf mit?


Grundsätzlich ist bei der Kofferwahl darauf zu achten, dass sowohl das Gewicht als auch die zulässigen Maße eingehalten werden. Beim aufgegebenen Gepäck beträgt die maximal zulässige Größe pro Gepäckstück 158 cm (Breite + Höhe + Tiefe), beim Handgepäck lauten die Maße 55 x 40 x 23 cm sowie für faltbare Kleidersäcke 57 x 54 x 15 cm. Die jeweiligen Maße können je nach Fluggesellschaft variieren, also vor Reiseantritt informieren!

Foto: pixabay.com © <a href='http://pixabay.com/de/users/Hans-2/'>Hans</a > (<a href='http://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de'>CC0 1.0</a >)
Foto: pixabay.com © Hans (CC0 1.0)
Bei Deutschlands größter Fluggesellschaft Lufthansa hängt die erlaubte Anzahl der freien Gepäckstücke von der gebuchten Serviceklasse sowie vom Status des Passagiers ab. Informationen zum Status des Reisenden sind auf dem Flugschein zu finden. Handelt es sich beispielsweise um einen Vielflieger, um einen Senator oder um einen Reisenden, der einen „Star Alliance Gold Member“ Status aufweist, ist die Menge an Freigepäck höher als bei einem Reisenden der Economy Class. Grundsätzlich gibt es bei Lufthansa vier unterschiedliche Klassen:

ServiceklasseFreigepäckmenge aufgegebenes GepäckFreigepäckmenge Handgepäck
Economy Class1 x 23 kg1 x 8 kg
Premium Economy Class2 x 23 kg1 x 8 kg
Business Class2 x 32 kg2 x 8 kg
First Class3 x 32 kg2 x 8kg

Quellen: http://www.lufthansa.com/de/de/Freigepaeck-Regeln, http://www.lufthansa.com/de/de/Handgepaeck


Bei einer Überschreitung des Gewichts werden zusätzliche Kosten fällig, die je nach Übergewicht vor allem auf Fernflügen (sehr) hoch sind.


Spezielle Gepäckregeln für USA/Kanada


Für Reisen von/nach oder über die USA sowie Kanada gelten spezielle Gepäckregeln. Es sind häufig die Regeln von der Fluggesellschaft einzuhalten, die als erste im Flugticket eingetragen ist. Fürs Handgepäck greifen gesonderte Vorschriften, die je nach Zielland variieren. Eine wichtige Ausnahme gilt es zu beachten: Die erste im Ticket eingetragene Fluggesellschaft hat die Möglichkeit, die Bestimmung über die Gepäckregeln an die „maßgebliche Fluggesellschaft“ (sogenannte „Most Significant Carrier-Regelung“) abzutreten.


Wie viel und welche Kleidung benötigt wird, hängt von den klimatischen Bedingungen im Gastland sowie von den eigenen Plänen, z.B. im Hinblick auf Reisen und Unternehmen in der Freizeit, ab.


Kleidung auf das Wetter abstimmen


Die richtige Kleidung spielt eine wichtige Rolle beim Packen für das Austauschjahr. Da nur ein kleiner Teil des Kleiderschranks im Koffer Platz findet, heißt es gut überlegen, was auf keinen Fall fehlen darf. Dabei sollte das Wetter in den eigenen Überlegungen eine wichtige Rolle spielen. Wer ein ganzes Jahr im Ausland verbringt, sollte seine Kleidung möglichst auf alle Jahreszeiten abstimmen, sprich warme und luftige Kleidung einpacken. Dies gilt natürlich nicht für den Fall, dass die Reise in ein Land geht, in dem übers ganze Jahr ein gleichmäßiges Klima vorherrscht.


Besondere Ausrüstung für besondere Gelegenheiten


Ein Austauschjahr bietet häufig Gelegenheiten für besondere Unternehmungen. Dabei kann es sich um eine längere Wandertour oder auch sportliche Aktivitäten handeln. Auch in dieser Hinsicht lohnt sich eine gute Vorbereitung. Zu den Grundlagen einer Outdoor-Ausrüstung gehören:

  • geeignete Schuhe, zum Beispiel Wanderstiefel
  • robuste und atmungsaktive Kleidung, auch für kältere Temperaturen
  • Schlafsack
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Für eine Outdoor-Tour ist ein entsprechender Rucksack ebenfalls hilfreich. Dieser sollte speziell für längere Touren möglichst gut am Rücken anliegen, wie in einigen Produktbeschreibungen auf campz.de erläutert ist. Mit dem nötigen Wissen über die klimatischen Verhältnisse im Zielland sowie Klarheit über eigene Pläne für Reisen und andere Unternehmungen, erfolgt die Wahl des passenden Gepäckstücks.


Den richtigen Reisekoffer finden


Viele Menschen entscheiden sich für einen Hartschalenkoffer, dies bedeutet die Kofferschale besteht aus harten Kunststoffen oder aus Aluminium. Diese Koffer sind robust und stoßunempfindlich. Insbesondere auf Flugreisen wird mit dem Gepäck nicht zimperlich umgegangen, auch auf längeren Zugfahrten sowie auf Reisen mit dem Bus oder Auto wird der Inhalt in solch einem Koffer gut geschützt. Ein weiterer Vorteil ist, dass dieser seine Form nicht verändert, da er nicht dehnbar ist. Wer im Urlaub einige Einkäufe erledigt, muss sich zumindest nicht sorgen, dass die oben aufgeführten zulässigen Koffermaße überschritten werden. Die Wahl des Koffers hängt davon ab, wie oft dieser im Jahr genutzt und mit welchem Verkehrsmittel vorrangig gereist wird. Die Kieler Nachrichten haben einen Leitfaden für die Wahl des richtigen Gepäckstücks bereitgestellt. Folgende Kriterien sind dabei zu beachten:

  1. Stabilität und Handhabung: Wer häufig für wenige Tage unterwegs ist, wird mit einem kleinen Trolley gut zurechtkommen, da dieser gut zu verstauen und zu handhaben ist. Für eine bequeme Handhabung sorgen ein verstellbarer Teleskopgriff sowie zusätzliche Innenflächen. Ein TSA-Schloss bietet mehr Sicherheit, zudem kann es von der Flugsicherheit TSA mit einem Universalschlüssel geöffnet, der Inhalt kann dadurch einfach kontrolliert werden. Werden andere Schlösser verwendet, kann es bei Reisen in die USA passieren, dass die Flugsicherheitsbehörde das Schloss aufbricht.
  2. Material: Hartschalenkoffer, hergestellt aus dem Kunststoff Polycarbonat, sind zum einen robust, zum anderen weisen sie ein geringes Eigengewicht auf – die meisten liegen zwischen 3 und 5 Kilogramm. Koffer aus Polypropylen sind ebenfalls stabil und in der Regel noch leichter. Der Nachteil ist, dass dieser Kunststoff bei Temperaturen unter null Grad spröde wird und brechen kann. Aluminiumkoffer sind am robustesten, der Kofferinhalt wird hierbei am besten geschützt.


Weichgepäck – Leichter und flexibler



Das Gegenstück zu Hartschalenkoffern stellen Gepäckstücke aus weichen Materialien, wie beispielsweise Nylon, Polyamid, Polyester oder Leder, dar. Nylon und Polyester sind strapazierfähiger als Leder. Reisetaschen aus diesen Stoffen sind vom Eigengewicht her leichter als Hartschalenkoffer, zudem flexibler, da sie aufgrund der Dehnbarkeit einfacher zu verstauen sind. Des Weiteren sind Taschen häufig preiswerter als Koffer.



Hingegen ist Weichgepäck schwieriger zu reinigen, da der Schmutz im Stoff selber drin ist. Bei Hartschalenkoffern lassen sich Verunreinigungen mit wenigen Handgriffen einfach entfernen. Die Schale kann wiederum schnell Kratzspuren aufweisen, an einigen Flughäfen können die Koffer zum Schutz mit Folie eingewickelt werden.

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