zweite Schule und auch nicht alles perfekt^^

Hi

wie die anderen schon gesagt haben, ich würde auch nicht die Familie wechseln, um auf eine "bessere" Schule zu kommen... denn mal ehrlich gesagt, wer weiß ob das so viel besser wird....
ich habe hier gerade meine Schule gewechselt - genau genommen vor 3 Tagen und so meine amerikanische "Traumhighschools" scheinen beide jetzt nicht so zu sein - nix ist so wie man es immer erzählt bekommt. Auf der ersten Schule (1500 Schüler) war ich der erste und einzige Austauschschüler, was dazu führte, dass die Lehrer kein Verständnis dafür hatten, dass man nicht alles auf Anhieb versteht und auch manchmal ziemlich unfreundlich wurden. Dafür waren die Schüler an einem interessiert, und anfangs hat mich jeder gefragt, ob ich nicht Lust hätte mit ihm rumzuhängen.Zum Thema Sportteams hat die Schule aber auch direkt angedeutet, dass ich für die Teams mit Try-out gar keine Chancen habe. Das mit dem versprochenen Schwimmteam hat nie richtig funktioniert (die wollten mich nicht, obwohl ich später rausgefunden habe, dass ich besser war als andere im Team). War dann in Cross-Country (das einzige ohne TRy-outs). Sonst war and der Schule auch nicht viel los. Alle Dances/Aktivitäten wie Homecomingdance, Halllloweenparty etc. wurden wegen zu wenig Interesse gestrichen...
Auf der neuen Schule (500 Schüler, in dem Teil, in dem ich bin - die Schule ist geteilt) sind jedes Jahr so ein, zwei Austauschschüler. Es gibt gar keine Clubs bis auf ein Volleyball-Team. Habe dann versucht dem beizutreten, war auch beim Trainign, aber da hat man direkt gemerkt, dass man den Trainern eigentlich nur lästig war, und die mich liebend gerne wieder los werden wollen. Viele Lehrer sind hilfsbereiter als auf der letzten Schule, aber die meisten Schüler ignorieren einen einfach und man muss echt selbst arbeiten, um Bekanntschaften zu machen... und bis auf mehrere Reisen, bei denen die Anmeldung schon vorbei ist, scheint da auch nichts los zu sein.... und ich bin in keinem kleinen Dorf, sondern Montreal...
Ich denke man muss sich mit bestimmten Sachen abfinden- die Realität sieht einfach anders aus als der Traum. Auch wenn man dann doch öfters von anderen die coolsten Erlebnisberichte hört.
Versuch einfach das beste aus dem Jahr zu machen, auch ein eher langweiliges HighSchool Jahr (hoffe so schlimm wird es bei keinem von uns!)wirst du höchst wahrscheinlich nicht nochmal erleben^^....

Ganz viele Grüße aus Montreal!!!
Miriam
(ich bin auch im Moment nicht immer ganz zufrieden:)

beitragkette.gif Auf diesen Beitrag gibt es eine Abfolge von 2 Antworten, ohne dass sich die Diskussion "verzweigt". Deshalb können gleich alle angezeigt werden:
vom 11.11.2007 00:51

sieh's positiv!

Hallo Alexander!

(-aufgeregt, mein erster beitrag Zwinker )

Ich fand es sehr interessant zu lesen, dass du dich an einer kleinen schule so unwohl fuehlst.
Ich verstehe, was du mit den freizeit angeboten meinst, an meiner kleinen schule in argentinien gibt's auch nichts, aber andererseits schliesse ich mich vielen "vorrednern" an: was ich gerade von den usa gehoert habe ist 1., dass es eh oft schwierig ist, in teams aufgenommen zu werden und 2. an grossen schulen schon unmengen austauschschueler vor dir waren.

Klar ist deine vorstellung von einer amerikanischen highschool ziemlich enttaeuscht worden, aber versuch mal die positiven seiten an DEINEM austauschjahr und DEINER schule zu sehen (ich bin auch eine person, die immer dazu neigt, sich mit allen zu vergleichen) und mach das beste draus! Smily
Ist doch auch sehr viel wert, dass du dich so gut mit deiner fam verstehst!

OK, weiss nicht, ob ich so viel helfen konnte, aber "sieh's positiv!", das ist es, was ich sagen wollte.

bye,
Anja

Danke

Vielen Dank fuer die zahlreichen und auch sehr hilfreichen BeitraegeSmily
Ja ich werde jetzt hierbleiben und sehe es jetzt als meine Herausforderung an, mir ein mehr als ertraegliches Leben aufzubauen und mein Auslandsjahr zu etwas besonderem zu machen, sodass ich mich immer gut daran erinnern kann. Ausserdem kann ich dann ja am Ende noch stolzer auf mich sein, wenn ich meine Probleme geloest habe, indem ich nicht weggelaufen bin, sonder mich ihnen gestellt habe. Also werde ich jetzt einige Dinge, wie Umstellung meines Stundenplans und bestehen meiner Drivers License Pruefung in Angriff nehmen. Doch leider stellt sich wieder ein kleines Problemchen, welches ich dieses Mal glaube ich nicht so wirklich loesen kann. Mein Gastbruder hat nun voellig den Kopf in den Sand gesteckt und will halt nix mit mir und meinen Kumpels unternehmen und nur mit dem ATS aus Venezuela abhaengen, weil die halt Spanisch sprechen und so. Aber ich faende es besser, wenn er mal wieder gut gelaunt waere, anstatt nur noch pissig zu sein und alles schlecht zu reden. Er sagt zum einen, dass alles voll langweilig ist und er hier nichts machen kann, aber kommt zum anderen halt auch nie irgendwo mit hin und dann wollen die Kids hier mit ihm auch irgendwann nix mehr machen, wenn er nur schlecht drauf ist oder absagt. Ich versuche ja immer ihn mitzuschleppen und ihn ein wenig vom anderen ATS zu trennen damit er sich endlich einfuegt, doch er will halt nicht. Sollte ich es dann einfach lassen und ihn sein langweiliges und graues Leben hier fuehren lassen, oder weiter versuchen??

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