vom 13.9.2006 22:00
B. G.

Wie gehen Eltern mit der Trennung um

Ich finde nirgendwo Beiträge von Eltern, die ihre Kinder in die weite Welt gelassen haben. Eswürde mich sehr interessieren mal von ebenfalls "Betroffenen" zu hören wie es ihnen geht und wases für Probleme zu Hause oder im Gastland der Kinder gibt. Oder habe ich nur nicht richtig nachgeschaut und es existiert schon dieses Thema? Ich bitte sehr um Antworten!

beitragabfolgen.gif Auf diesen Beitrag gibt es 3 direkte Antworten:
vom 14.9.2006 08:33
N. D.

Wechselbad der Gefühle!

Wir haben unsere Kinder von Anfang an in ihrem Vorhaben unterstützt. Es war ja auch soviel zu tun und den Abschied haben wir erst mal ein bisschen verdrängt. Aber auch der kam und was soll ich sagen. Es war so furchtbar!!! Ich dachte, es haut mich aus den Schuhen. Wir bekamen nette Hinweise, dass es uns besser ginge, wenn die Kinder sich melden und gut angekommen sind. Nur haben einige vergessen, dass bei uns kein Geschwisterkind mehr ist, sondern beide weg sind. Es war entsetzlich ruhig und leer zuhause. Nachdem wir dann auch dies realisiert hatten, wollten wir nun auch die Zweisamkeit genießen. Aber weit gefehlt. Da in unserem Fall durch die Org von Anfang an alles schief gelaufen ist, haben wir keine Zeit uns auszuruhen, sondern kämpfen an allen Fronten, damit die Kinder endlich die Zeit in USA genießen können. Wir geben nicht auf!
Liebe Grüße

vom 14.9.2006 09:41
P. S.

Elterngefühle

...in einem anderen Forum (schüerlaustausch) gibt es durchaus sehr detaillierte Erfahrungsberichte von der Elternseite her. Da meine Tochter gerade mal 3 wochen fort ist, ist auch bei mir der Trennungsschmerz noch durchaus vorhanden und ist bei Telefongesprächen sehr präsent. Aber durch ihre positiven Rückäußerungen in mailform und auch per Telefon erhalte auch ich das Gefühl, an ihrem Leben teilzuhaben und nicht ausgeschlossen zu sein. Da unser Bekanntenkreis um die besondere Situation weiß, sich aber auch mein Mann gerade in einer Krisenregion für längere Zeit berufsbedingt aufhalten muss, wird durch diesen doch einiges von meinen Gefühlen aufgefangen. Ich wünsche Ihnen sehr, dass auch Sie ein Netzwerk finden, dass Ihnen hilft, mit Ihren Gefühlen umzugehen. Vielleicht hilft Ihnen ja auch der mailaustausch.
Liebe Grüße
canada-mum

vom 19.9.2006 22:48
I. A.

Tagebuch

Meine Mutter hat ein Tagebuch geschrieben als ich weg war. Darin hat sie festgehalten wie meine Verwandten, meine Freunde und sie selbst damit klar kommen, dass ich weg bin, welche Sorgen sie sich machen (da ich in Kanada leider nach zwei Wochen ins Krankenhaus u. operiert werden musste) etc.
Nach meiner Rückkehr hat sie es mir geschenkt. Ich fand das toll und meiner Ma hat es anscheinend auch geholfen.

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