vom 11.11.2010 12:00
J. N.

was ist wenn es langweilig wird?

hey! also ich gehe wahrscheinlich nächsten sommer in die usa und bis ich meinen platz hatte war ich total euphorisch und so...aber langsam kommen da auch ein paar zweifel. ich hab echt angst dass es langweilig wird. klar, die ersten wochen werden interessant sein, weil da noch alles neu ist. aber irgendwann wird der alltag einkehren und dann? wenn man keine richtig festen freunde hat, die etwas mit einem unternehemen, weil die high school so riesig und unpersönlich ist. was macht man dann den ganzen tag? ich werde in diesem jahr sechzehn sein und ich möchte schon etwas erleben... .D versteht ihr was ich meine? war es vielleicht bei irgendwem langweilig?
J.

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vom 11.11.2010 14:51
R. S.

Das wird sich nicht vermeiden lassen

aber genau darum geht es doch eigentlich.
Um den Alltag in einer anderen Kultur...
Aber das heißt ja nicht, dass es langweilig sein wird.

Ich kann aber verstehen, was du meinst...
Wenn man zum Beispiel irgendwo wohnt, wo man ohne Auto nicht wegkommt, sprich Kaff, Vorort ohne richtige Busverbindung usw.
Da hab ich auch Angst vor, aber ich vertraue einfach mal darauf, dass ich mich trotzdem amüsieren werde...

Klar, mit 16 will man etwas erleben. Aber in Amerika kannst du eigentlich wenig unternehmen, auch mit 16 nicht. Das ist das Problem. Ich würde auch gerne etwas erleben, vor allem weil ich in den USA relativ am Anfang 16 werde. Aber ich mach mir keine großen Hoffnungen, dass es mich umhauen wird. Schließlich kenn ich meine Gastfamilie dann noch gar nicht richtig und gute Freunde findet man innerhalb von 1 Monat auch nicht gerade... ;)

vom 11.11.2010 22:36
L. M.

Hmmm...

Ich bin nun seit 2 1/2 Monaten in Kanada und mir ist es absolut nicht langweilig. Ich unternehme so viel mit Freunden, dass ich mir manchmal schon eher ein ruhiges Wochenende wünsche, weil ich auch mal wieder Zeit für mich alleine brauche.
Damit will ich jetzt aber nur sagen, dass Langeweile in Nordamerika nicht unbedingt vorprogrammiert ist. Ich denke, es kommt immer darauf an, wo genau du wohnst. Ich habe Glück und wohne in einer Kleinstadt; Mall, Kino, Restaurants und einige Freunde sind nicht allzu weit entfernt. Aber ich verstehe, was du meinst. Und du solltest dir darüber im Klaren sein, dass es in den USA durchaus möglich ist, dass du irgendwo in der Pampa landest, wo du nachmittags und am Wochenende nicht raus kommst und dass Langeweile dann auf jeden Fall mal vorkommen wird. Aber ich würde trotzdem sagen, dass sich ein Atj lohnt. Du lernst so viel über dich selbst, über eine andere Kultur, du findest eine zweite Familie und ganz viele neue tolle Freunde. Ein Atj ist etwas Wunderwunderschönes, glaub mir. Jede Kultur und jedes Land hat seine negativen Seiten, aber genauso auch positive. Auch in Deutschland gibt es Langeweile und auch in Deutschland ist nicht alles toll. Aber das ist ja genau das, was ein Atj bringen soll: Es soll dir eine andere Kultur ganz genau zeigen, mit all den positiven UND negativen Seiten. Klar wird es mal Zeiten geben, in denen es dir schlecht geht und du vielleicht am liebsten nach Hause willst, aber diese Zeiten werden vergehen. Du wirst daraus lernen und daran wachsen und am Ende dein Gastland und die Kultur lieben und akzeptieren lernen, genau so wie sie ist. Wie ein Atj wird, hängt auch immer davon ab, was man daraus macht. Zum Beispiel gibt es in Amerika an den Highschools ja auch immer ein sehr großes Sportangebot für nach der Schule und sehr interessante Fächer. Amerika ist nicht das gleiche wie Deutschland. Aber deshalb nicht schlechter. Nur eben anders. :)

Was ich dir noch schreiben wollte: Hast du mal darüber nachgedacht, in ein anderes Land wie in die USA zu gehen? Denn wenn du Angst hast, dass der amerikanische Alltag zu langweilig werden könnte, wäre vielleicht auch ein anderes Land mit einer völlig anderen Kultur interessant, z.B. Lateinamerika. Denk vielleicht mal drüber nach... ;)

California

Also ich bin in California gelandet. Klar denkt man am Anfang erstmal wow wie cool würde ich auch gerne. Ich hatte dafür bezahlt, dass ich hierher komme, aber ich wusste natürlich auch nicht wo ich hinkommen würde. Jetzt bin ich hier in einer Stadt mit 100.000 Einwohnern zwischen L.A. und San Diego. Die Lage könnte nicht besser sein vom Strand sind wir auch nur 45 Minuten. Mein PUNKT die ersten 3 Monate war das ja auch ganz schön und toll, aber mein Alltag ist jetzt hier. Ich hatte im Fall Tennis gespielt und mir für die Winter Season "frei" genommen von jeglichem Sport, weil es doch sehr zeitintensiv ist. Das heißt, dass ich jetzt unter der Woche nach der Schule nicht so viel zu tun habe, aber das ist auch ok. Du solltest nur gucken, dass du die richtigen Freunde hast und dich am Wochenende mit ihnen triffst. Glaub mir Amis sind crazy hier wird es nicht langweilig :)

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