Vielen Dank für die Osterwünsche!

Ich gebe gerne einen kurzen Einblick wie die Stipendienvergabe funktioniert. Ich finde das Thema spannend und von dir hier gut aufbereitet, antworte aber auch für die hier mitlesenden Community Mitglieder.

Ich weiß nicht, ob eine Transparenz durch eine eindeutige Stipendienzahl erhöht wird. YFU ist Mitglied der Initiative Transparente Zivilgesellschaft und veröffentlicht daher einen großen Teil seiner Zahlen und Finanzen freiwillig.

Die HanseMerkur ist ja eine Versicherung die Stipendien in Zusammenarbeit mit Organisationen vergibt und finanziert. Die HanseMerkur ist also kein Austauschanbieter im eigentlichen Sinne, sondern ein Förderer. YFU arbeitet mit ähnlichen Fördern auch zusammen, wo ebenfalls eindeutig feststeht wie viele Stipendien vergeben werden. Das waren und sind bspw: Kreuzberger Kinderstiftung, der Deutsche Bundestag, das Goethe Institut, PASCH Initiative, das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus). Für diese Stipendien gibt es teilweise besondere Vorraussetzungen (Leistungen), die erfüllt werden müssen, um für das Stipendium berechtigt zu sein.

Daneben gibt es wie du richtig schreibst den Teil- und Vollstipendien aus dem YFU Stipendienfonds und der eigenen Stiftung. Diese Stipendien richten sich nach dem persönlichen Bedarf der Bewerbenden. Wenn jeweils also angibt das er oder sie "höchstens 7000 Euro aufbringen kann, ist der Restbetrag je nach angenommenen Programm die Höchstsumme die YFU zum Zeitpunkt der Vergabe bewilligen werden würde. Dafür müssen einige Bedingungen erfüllt sein.

1. Die bewilligte Ausländsbafög-Summe übersteigt nicht den Betrag des nicht eigenständig stämmbaren Betrag.
2. Das Zielland trägt zu einer ausgeglichen Förderdiversität der Stipendien bei. Beispiel: 20 Stipendien bereits für Land X geplant. Dann 1 Stipendium für Land Y, als 20+1 für Land X.
3. Die Persönlichen Finanzen sind offen gelegt worden, und es gibt keine Antragssteller die das Stipendium objektiv betrachtet eher benötigen würden, als man selber.



"Bei YfU sollen die Bewerber selbst angeben, wie viel sie zahlen können. Die Höhe und die Menge der Stipendien bleiben völlig unklar.
Ein Austauschjahr bei YfU in die USA kostet so um die 12.500 € (aus dem Gedächtnis)." Richtig, es kommt tatsächlich auch darauf an, wie viel Geld in dem Jahr durch Spenden und Förderungen reingekommen sind.

"Was soll man jetzt einsetzen? 2.000 €? 3.000€? 5.000€ oder gleich 10.000€?" So viel du willst. Es wird schon deutlich kommuniziert werden, wenn eine Forderung nicht realistisch ist. Wer bspw. nichts zahlen kann, aber ein Vollstipendium nach Australien für 23500 haben möchte, dem wird offen gesagt, dass ein Vollstipendium aus dem YFU Fond wohl eher für 4900 nach Rumänien realistisch ist.

"Auch die Höchstzahl an Plätzen ist bei der Ausschreibung der Stipendien nicht klar. Kommt es dann nicht zu einem Überbietungswettbewerb? Der Bewerber, der 10.000 € einsetzt, kommt eher zum Zuge als jemand, der nur 5.000 € einsetzt? Das würde zudem der Idee von Stipendien für sozial schwächere Schüler widersprechen." Das Gegenteil ist der Fall. YFU prüft die Förderwürdigkeit sehr genau. Wer 10000 Euro einsetzt, kann auch nur 200 Euro bekommen. Wer 1000 Euro einsetzt, erhält aber auch höchstens 1000. Es geht darum möglichst vielen sozial schwächeren Schülern den Austausch zu ermöglichen. Kommerziellen Anbietern geht es darum nicht. Ich kenne jedenfalls keine mit einer eigenen Stiftung. Stipendien-"Gewinn"-Spiele haben das Ziel erfolgreiche Werbung zu machen.

"Wenn aber YfU etwa nur Stipendien in einer Höhe von 2.000 € vergibt, würden sie damit lediglich den Preisnachteil gegenüber anderen Organisationen wie HiCo und Stepin ausgleichen, wo der Austausch sowieso nur 10.500 € kostet und somit 2.000 € günstiger ist. "Gut", wirst du sagen, "bei YfU ist die Qualität der Programme dafür auch höher" - aber es wären dann keine wirklichen Stipendien." Es geht absolut nicht darum mit Stipendien einen Preisnachteil auszugleichen. Das Ziel ist für YFU mit den normalen Programmpreisen im Wettbewerb zu bestehen. Ob die Programme bei YFU besser sind, würde ich nicht einfach mit "Ja" beantworten. Die Programme sind in in ihrem Aufbau ja grundverschieden und nicht vergleichbar.

"Das ist jetzt spekulativ, aber die Höhe und Vergabe der Stipendien bei YfU ist ja auch völlig unklar. Was jedoch gar nicht geht, finde ich, dass sie plötzlich sagen: "Jetzt ist die Höchstzahl erreicht" und dann bleiben die Stipendiums-Bewerber auf der Strecke..." Es gibt nun mal eine Gesamtsumme, die möglichst gerecht verteilt werden muss. Du kannst aber grundsätzlich davon ausgehen, dass diese Gesamtsumme bei großen AJA-Organisationen (gemeinnützig) deutlich höher liegt als bei den großen DFH-Anbietern (kommerziell). Ich würde sogar behaupten, das es in Deutschland keine kommerziellen Anbieter gibt, die eigenständig, also ohne externe Förderer, eine sechsstellige Stipendien-Summe im Jahr erreichen. Bei YFU und AFS ist das durchaus Standard. Dazu kommt Rotary, wo das Finanzierungsmodell ja ein ganz anderes ist.

Ich hoffe mit diesen "Hintergrundinfos" etwas zu helfen. Natürlich verstehe ich aber auch, dass die unterschiedlichen Stipendien-Vergabesysteme auch auf Kritik stoßen.

Lieben Gruß
Elias Wille

beitragkette.gif Auf diesen Beitrag gibt es eine Abfolge von 6 Antworten, ohne dass sich die Diskussion "verzweigt". Deshalb können gleich alle angezeigt werden:

Auswahlkriterien für Stipendien bei YfU

Hallo Elias,

du schreibst:

"1. Die bewilligte Ausländsbafög-Summe übersteigt nicht den Betrag des nicht eigenständig stämmbaren Betrag.
[...]
Es wird schon deutlich kommuniziert werden, wenn eine Forderung nicht realistisch ist."

Das lese ich zum ersten Mal. Wenn es deiner Meinung nach schon deutlich kommuniziert wird, müsstest du auch angeben, wo das zu finden ist. Ich hatte damals wirklich alle Ausschreibungen sorgfältig gelesen.

Jetzt haben wir also zwei neue Kriterien, die hinzugekommen sind:

1) Für jedes Land steht nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung. Das impliziert, dass wer sich zuerst anmeldet, auch einen Platz bekommt, bis das Kontingent erschöpft ist.

Damit setzt sich YfU zwar selbst unter Druck, denn die anderen Organisationen machen ja offenbar ohne Limit bis Februar oder sogar Mitte März weiter mit ihren Anmeldungen. Für die Stipendiums-Bewerber ist das aber nicht so schlimm, denn es sind eine bestimmte Anzahl an Stipendien/Plätzen für sie auch nach dem Einsendeschluss reserviert (=> "Förderdiversität" - nur wird auch das nirgendwo geschrieben. Wie viele reservierte Plätze für Stipendiaten gibt es für die USA? Und ist es wirklich so?).

2) Der Eigenanteil muss höher sein als das Stipendium.

Demnach müsste bei Kosten von 12.500 € für ein Austauschjahr in die USA so mindestens 6.500 € selbst aufgebracht werden.

Wer ist dann so "dumm" und gibt z.B. 8.000 € an Eigenanteil an? Oder macht es vielleicht doch einen Unterschied, wenn jemand mehr aufbringen kann?

Du schreibst: "Es geht darum möglichst vielen sozial schwächeren Schülern den Austausch zu ermöglichen", aber entweder habe ich eine bestimmte Anzahl für ein Land an reservierten Stipendien oder ich möchte "möglichst vielen" helfen.

Neben den klassischen Kriterien, wie Bedürftigkeit, Kreativität und soziales Engagement, welche kommuniziert werden, kommen noch zwei neue hinzu, nämlich begrenzte Anzahl an Plätzen und möglichst hoher Eigenanteil.

Denn wenn ich möglichst vielen helfen möchte, wäre es ja besser, wenn die Eigenanteile eines jeden möglichst hoch wären.

Man kann von außen nicht beurteilen, wie groß die Versuchung ist, das Auswahlverfahren so hin und herzuschieben, dass es für YfU am besten "passt".

Das waren jedenfalls meine Erfahrungen mit YfU. Ich hatte weniger als 6.500 € als Eigenanteil eingesetzt, aber ich denke, dass mein kreativer Beitrag ziemlich gut war und mein soz. Engagement noch relativ groß ist, nur ist davon nicht viel übrig geblieben, weil YfU die Stipendiumsumme so verteilt hat, dass möglichst viele ein bisschen gefördert wurden. Aber man weiß es eben nicht genau.

Die HanseMerkur ist nur ein beliebiges Beispiel, aber da ist eindeutig und für jeden vorher und nachher klar erkennbar:

1) wie hoch das Stipendium ist
2) wie viele es gibt
3) was die alleinigen Anforderungen sind
4) und wer das Stipendium bekommen hat

Das ist bei YfU alles nicht der Fall und deswegen ist es objektiv intransparent. Seriosität ist nämlich keineswegs nur "Ansicht des Betrachters", wie du schreibst.

LG
Melli

Hallo Melli,

Zu meiner Aussage: "Es wird schon deutlich kommuniziert werden, wenn eine Forderung nicht realistisch ist."
-> -> ->
Beratungsgespräche zur Finanzierung des Programms finden individuell statt. Nur allgemeingültige Aussagen können auf der Webseite oder in Broschüren veröffentlicht werden.


Zu deiner Aussage: "Für jedes Land steht nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung. Das impliziert, dass wer sich zuerst anmeldet, auch einen Platz bekommt, bis das Kontingent erschöpft ist."
-> -> ->
Das ist richtig. Wenn alle Plätze für ein Land ausgeschöpft sind, wird die Bewerbungsphase auf der Webseite geschlossen. Je nach Nachfrage schließen in der Regel alle Bewerbungsfristen zwischen Februar und April.

Zu deine Aussage: "Damit setzt sich YfU zwar selbst unter Druck, denn die anderen Organisationen machen ja offenbar ohne Limit bis Februar oder sogar Mitte März weiter mit ihren Anmeldungen."
-> -> ->
Auch andere Organisationen haben in der Regel eine Höchstzahl an Programmplätzen, die sich wie du hier auch richtig schreibst ebenfalls im selben Zeitraum vollständig füllen lassen. Ein Unterschied zwischen den Organisationen besteht hier nicht. Der Eindruck es gäbe de facto "ohne Limit" Plätze, ist falsch. Das Limit entsteht vor allem durch die Bevölkerungsstruktur eines Landes (potenzielle Gastfamilien pro Jahr) und den Betreuungskapazitäten in den Partnerorganisationen vor Ort.

Zu deiner Aussage: "Wie viele reservierte Plätze für Stipendiaten gibt es für die USA? Und ist es wirklich so?)."
-> -> ->
YFU vergibt mit Hilfe des Bundestags seit Jahrzehnten ca. 53 Vollstipendien pro Jahr in die USA. Dazu kommen seit einigen Jahren mehrere Dutzend Vollstipendien für das Kurzprogramm "USA4You". Die Zahl der Voll- und Teilstipendien über den YFU Stipendienfond schwankt jedes Jahr stark. Die Zahl ist insbesondere auch von der Höhe des gesamten Fondsabhängig und davon wie viele Stipendienanträge es für andere Länder gibt.

Zu deiner Aussage: "Der Eigenanteil muss höher sein als das Stipendium."
-> -> ->
Ich weiß nicht, wie du zu diesem Schluss kommst. Dann würde es über den Fond ja gar keine Vollstipendien geben. Ich habe doch nur gesagt "Die bewilligte Ausländsbafög-Summe übersteigt nicht den Betrag des nicht eigenständig stämmbaren Betrags." Zum besseren Verständnis mache ich hier ein paar Beispielrechnungen auf.


Beispiel1:
Programmpreis: 10 000
Eigenanteil: 2 000
Höchstsumme für Stipendium: 8 000
Bewilligte Bafög-Summe: 8 000
Bewilligte Summe für Stipendium: 0 (Das Programm kann durch Eigenanteil und Bafög vollständig bezahlt werden)

Beispiel2:
Programmpreis: 10 000
Eigenanteil: 2 000
Höchstsumme für Stipendium: 8 000
Bewilligte Bafög-Summe: 7 500
Bewilligte Summe für Stipendium: <500 (Differenz aus P-B-E= -> ->
Dadurch das die eigenen Finanzen ja offen gelegt werden, ist ziemlich genau nachvollziehbar ob der Eigenanteil realistisch eingeschätzt wird. Jemanden als "dumm" zu bezeichnen, weil er oder sie einen hohen Eigenanteil angibt, ist schon etwas plump.

Zu deiner Aussage: "Neben den klassischen Kriterien, wie Bedürftigkeit, Kreativität und soziales Engagement, welche kommuniziert werden, kommen noch zwei neue hinzu, nämlich begrenzte Anzahl an Plätzen und möglichst hoher Eigenanteil."
-> -> ->
Ein möglichst hoher Eigenanteil ist kein Kriterium. Die Stipendien werden ja nicht versteigert, sondern über die tatsächliche Bedürftigkeit vergeben.

Zu deiner Aussage: "Die HanseMerkur ist nur ein beliebiges Beispiel, aber da ist eindeutig und für jeden vorher und nachher klar erkennbar."
-> -> ->
Es gibt aber einen großen Unterschied zwischen YFU und der HanseMerkur. Die HM ist nämlich keine Austausch-Organisation sondern eine Versicherung, die als externer Finanzierungs-Partner für Stipendien auftritt (https://www.schueleraustausch-portal.de/stipendien-suche/stipendiens/view/6). Die Hansemerkur führt ja selber keine Austauschprogramme durch, sondern ist ein Partner von Organisationen (in diesem Fall nicht an eine Organisation gebunden -> flexibel). Die Stipendienpartner von YFU(gebunden) vergeben ebenfalls eine feste Anzahl an Stipendien. Habe ich das letzte Mal auch schon mal aufgezählt (Goethe, Kreuzberger, Mercator Bundestag, Bayern, Hamburg...)


Ein Stipendienfond ist also nicht mit klassischen Stiftungsstipendien oder Staatstipendien vergleichbar. Allerdings hast du Recht, das viele kommerzielle Organisationen eine feste Summe und Anzahl für Stipendien haben. Diese werden aber vor allem zur Werbung eingesetzt und sind in der Regel auf sehr wenige begrenzt. Sie können ja auch keine Spenden für Stipendien einnehmen, weil sie diese extra versteuern müssten und die Spender sie nicht steuerlich absetzen könnten.


Zu deiner Aussage: "Das ist bei YfU alles nicht der Fall und deswegen ist es objektiv intransparent. Seriosität ist nämlich keineswegs nur "Ansicht des Betrachters", wie du schreibst."
-> -> ->
Erstmal müsste der Begriff "Seriösität" inkl. Parameter hier definiert werden. Danach müsste mit Logik argumentiert werden, um zu einer gewissen "Objektivität" zu kommen. Ich hoffe, du argumentierst in deinen Schul-Klausuren etwas besser wenn du den Anspruch von Objektivität hast.

Ich möchte aber auch zumindest ein paar Möglichkeiten zur subjektiven Kategorisierung von Orgas hier geben:

1. Alle Kommentare zu einer Organisation in einem Forum wie Ausgetauscht.de
2. Das Impressum einer Organisation auf dessen Webseite inkl. Rechtsstatus und Haftungsauschschlüsse.
3. Unabhängige NGOs und Unternehmen wie "weltweiser", "Transparency International"...
4. Kritische Berichterstattung im Medien und Journalismus
5. Bewertungsseiten wie "austauschjahr.de" oder "schueleraustausch.net"

Lieben Gruß
Elias Wille

YfU Stipendienfond

Hallo Elias,

ich habe das Bewerbungsverfahren ja gerade hinter mir und kann nur sagen, dass es so nicht gewesen ist.

Auf meine Bewerbung bei YfU wurde mir einfach eine Absage erteilt mit der Aussage, dass für mich kein Platz mehr in einem englisch-sprachigen Land zur Verfügung stehen würde.

Es gab keine andere Begründung und so eine Berechnung wie von dir angeführt sehe ich zum ersten Mal.

Die Beispielrechnung wirkt komisch, weil das Auslands-Bafög ja bei der Antragstellung/Anmeldung noch gar nicht bewilligt ist. Man könnte es höchstens vorab kalkulieren (wobei man auch sehen müsste, dass man noch ca. 200 € Tachengeld pro Monat in den USA braucht).

Die Idee, dass ein Bewerber ein Vorstellungsvideo als Kreativbeitrag macht oder für sein außergewöhnliches soziales Engagement belohnt wird, fällt bei dieser Art der Bewertung auch unter den Tisch.

Ich halte YfU aus meiner Erfahrung heraus immer noch für eine der "unseriösen" Organisationen, weil die Stipendienvergabe für den Bewerber völlig intransparent ist. Es gab auch kein Beratungsgespräch zur Finanzierung des Programms.

unhappy

...

Ja, es kann auch einfach sein, dass es in deinen gewählten Ländern keine Plätze mehr gab. Dann hat das ja auch nichts mit Stipendien zu tun.

YfU e.V. <-> Experiment e.V.

Hallo Elias,

ich finde auch, dass das nix mit Stipendien zu tun hat. Bei Stipendien gibt es einen Einsendeschluss und der muss abgewartet werden. Erst danach können alle Bewerbungen bewertet werden und dann kann es nicht sein, dass plötzlich gesagt wird: aber jetzt ist kein Platz in einem englisch-sprachigen Land mehr übrig.

Nun zu deinen Berechnungsbeispielen. Ich nehme als Vergleich mal den Experiment e.V., weil der auch gemeinnützig ist und das PPP organisiert.

Bei Experiment kostet ein Auslandsjahr in den USA 10.580,00€:

Programmpreis: 10.580,00€
Eigenanteil: -2.500,00€
Schülerbafög: -8.000,00€
Gesamt: 80,00€


Ergebnis: Die Familie kann das Auslandsjahr mehr oder weniger selbst tragen.

Bei YfU kostet ein Auslandsjahr in den USA 12.900,00€:

Programmpreis: 12.900,00€
Eigenanteil: -2.500,00€
Schülerbafög: -8.000,00€
Zuschuss YfU: 2.400,00€

Der Zuschuss von YfU ist kleiner als der Eigenanteil, aber im Grunde gleicht YfU damit nur den Preisnachteil/"Qualitätsvorteil" wieder aus.

Das hat alles nix mit Stipendien zu tun und wirkt auf mich ein bisschen wie Trickserei.

Unberücksichtigt bleibt auch, dass noch 200,00€/Monat Taschengeld empfohlen wird und der Eigenanteil sich somit um 2.000,00€ erhöht.

LG

Melli

Das stimmt so!

Hallo Melli,

deine Experiment Vergleich gefällt mir sehr gut. Ich würde YFU hier zwar nicht Trickserei vorwerfen, allerdings sagt der teurere Programmpreis sicherlich viel aus. Ob die Programme von Experiment tatsächlich weniger hochwertig sein sollen, wage ich aber zu bezweifeln. Der niedrigere Programmpreis bei Experiment zeugt für mich nicht von weniger Qualität. Vielleicht arbeiten sie einfach effizienter als YFU und sind daher weniger kostenintensiv.

Gruß
Elias Wille

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