vom 4.6.2021 10:50
T. S.

USA-Austausch 2021/2022: Welche Karte / Prepaid-Kreditkarte nehmen? Anbieter/Kosten?

Hallo,

diese Frage wird natürlich öfter mal gestellt, aber über die Jahre ändern sich die Anbieter und auch deren Konditionen.

Unsere Tochter geht 10 Monate in die USA und wir wären dankbar über Erfahrungen anderer Austauschschüler bzgl. Geldabheben, Bezahlen und der Kosten dafür.

Welche Anbieter könnt ihr empfehlen?

beitragkette.gif Auf diesen Beitrag gibt es eine Abfolge von 3 Antworten, ohne dass sich die Diskussion "verzweigt". Deshalb können gleich alle angezeigt werden:
vom 5.6.2021 06:23
J. K.

Wir haben

ein Konto bei der DKB eröffnet. Ist etwas umständlich aber die Konditionen sind mit die besten gewesen.

Für ein U18 Konto muss mindestens ein Elternteil ein Konto eröffnen. Die Konten sind dann direkt verknüpft miteinander und auch die Kreditkarte des U18 Kontos. Somit haben wir immer die Möglichkeit in Echtzeit von unserem DKB Konto auf das U18 und von dort direkt auf das Kreditkartenkonto Geld zu überweisen.
Bei Neueröffnung (und bis 18 oder Studienende(?)) ist man automatisch „Aktiv” Kunde. Somit fallen bei Nutzung der eigenen Karte für ggf. Onlinezahlungen für die Kids, aber auch bei den Kids keine Fremdwährungsgebühren an. Wechselkurs Tages aktuelle Umrechnung. Keine Jahresgebühren. ATM Auszahlung kostet die jeweiligen Gebühren der ATMs und ist nicht mehr erstattungsfähig. Nur beim eigenen Kontomuss man aufpassen, dass der Aktiv Status nicht ausläuft, sonst sind die Gebühren recht unattraktiv.

Wir haben wirklich auch lange gesucht. Sind teilweise etwas genervt von der DKB wenn unsere Zahlungen für Weihnachtsgeschenke und Co aus Sicherheitsgründen bei Walmart o.ä. wieder storniert wurden und es teilweise selbst mit Telefonsupport nicht lösbar war (mussten dann Freunde fragen mit anderen Anbietern..) aber das Kind selbst hat mit regelmäßigen Einsatz keine Probleme. Weder online noch in Geschäften oder an Automaten.

Für Notfälle sind zwei normale Girokarten dabei.

Wenn man auf Fremdwährungsgebühren achtet wird die Auswahl extrem gering, insbesondere für Minderjährige. Die Raiffeisenbank und Sparkasse bieten Prepaid KK an mit 25-30 Euro Jahresgebühr und Fremdwährungsgebühren so weit ich das gesehen hab. Ggf. auch bei ATM das weiß ich nicht mehr genau. In jedem Fall ist ein verknüpftes Konto empfehlenswert, da bei eigenständigen KK immer mit Verzögerungen zu rechnen ist, bis das Geld auf der Karte ist.

vom 28.6.2021 09:24
T. S.

Karte von Transferwise (wise.com) eine Alternative ?

Vielen Dank für die Erläuterung was ihr gewählt habt.

Beim Vorbereitungsseminar der Tochter hat nun ein Teamleiter, der erst selber vor 3-4 Jahren in den USA war, gasagt, dass er eine (Prepaid?)-Karte von Transferwise (heißen jetzt nur noch Wise, bzw. wise.com) hatte.

Die wäre super günstig .

Habe aber gelesen, dass die erst ab 18 geht.

Dann müsste ich eine Karte bestellen und meiner Tochter geben, was wir eigentlich nicht wollten.

Evtl. für Notfälle?


Hat jemand Erfahrung mit Karten von Transferwise für Austausch-Schüler?

vom 29.6.2021 16:42
J. K.

Hab mir die Karte mal angesehen

Hatte diese damals auch schon mit verglichen, liest sich alles ganz ok

Als Reserve vermutlich in Ordnung. Wir hatten uns damals dagegen entschieden, da zum einen die Überweisung vorab unabdingbar ist (zeitnah/in Echtzeit etwas “rüberzuschicken” ggf. je nach Bank verzögert). Wenn man vorab den Notgroschen einzahlt unproblematisch. Was uns davon abhielt war eben genau das, dass unser Name aufgedruckt gewesen wäre. Im Zweifelsfall könnte die Karte abgelehnt oder gar gesperrt werden und keine Legitimation nachgewiesen werden.

Ist euch denn wichtig, dass eine Reservekarte, die auf euren Namen laufen müsste ebenfalls eine Prepaidkarte ist? Sonst gibt es deutlich bessere Konditionen ebenfalls kostenloser Kreditkarten. Falls ja, am besten einfach mal in diversen Vergleichsportalen noch mal die Prepaidkarten vergleichen. Hier schneidet Transferwise vergleichsweise gut ab. Neben dem “Identitätsproblem” würde mir allerdings auch etwas Skepsis bereiten, dass es sich um eine britische Bank (mittlerweile nicht mehr EU) handelt.

Vielleicht meldet sich ja hier noch jemand mit Erfahrungen!? Ansonsten habt ihr vielleicht eine WhatsApp Gruppe o.ä. für die Austauscheltern oder auch Schüler, um dort mal zu fragen?

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