vom 24.5.2017 16:31
M. A.

Sorgen zur Platzierung der Tochter

Hallo,

meine Tochter hat nun die lang ersehnte Platzierung für ihr Austauschjahr.
Nach anfänglicher Euphorie und Freude mischen sich inzwischen auch Bedenken. Ich will hier keine Details nennen, nur soviel, dass es sich um eine europäische Stadt handelt, die die meisten Flüchtlinge des ganzen Landes aufgenommen hat und meine Tochter auch in einem Stadtteil untergebracht ist wo ca. 70% Migranten wohnen. Dabei ist meine Tochter sehr weltoffen und interessiert sich sehr für andere Nationen und ist auch dem ganzen gegenüber grundsätzlich sehr tolerant. Doch etwas mulmig wird ihr das nun doch, zumal die Gastfamilie nur eine einzelne Frau ist, die auch Schichtarbeit betreibt, d.h. sie wird öfter ganz allein da sein und auch in der dunklen Jahreszeit da allein durch das Wohngebiet muss. Mir ist völlig Bewußt, dass es solche Situationen auch in Gebieten von Deutschland gibt, und passieren kann überall was, das ist mir schon klar. Hat jemand Erfahrung mit Unterbringung von Gastschülern in Problemvierteln? Die Gastmutter macht einen wirklich sympatischen Eindruck, ist auch selber vor vielen Jahren zugewandert und eigentlich scheint es sehr gut zu passen, doch das Umfeld macht mir doch ein bissel Sorgen.

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vom 6.6.2017 13:15
M. A.

...ich denke es wird gut für sie

Vielen Dank für die Antwort,
aber so übertrieben habe ich die Sache nicht gemeint und auch nicht geschildert. Und wir haben keinerlei Probleme mit Migranten oder mit Ausländern das will ich hier mal klarstellen. Mein Sohn arbeitet seit Jahren aktiv als Pate von Flüchtlingen hier in unserer Gegend. Es gibt da keine Berührungsängste oder Vorurteile. Also bitte unterstelle mir nicht so was. Meine Tochter findet es ja auch ganz spannend diese Vielseitigkeit, aber eben mit einem leicht mulmigen Gefühl,

Überleg mal was du da schreibst: ... „ sehe ich nicht ein, wie man über eine Stadt, nur weil sie einen größeren Migrantenanteil hat, herziehen muss“
Ich weiß nicht was du da gelesen hast??? Wo bin ich über jemanden oder über irgendwas hergezogen??? Du interpretierst da irgendwas hinein, das finde ich nicht in Ordnung!
Meine Frage war nur... Wer hat Erfahrungen mit Austauschschülern in solchen Wohngebieten?
Und ich hoffte eigentlich auch nur auf positive Erfahrungen…
nicht auf eine Standpauke bezüglich einer angeblich falschen Einstellung. Und ich male auch nicht den Teufel an die Wand, und es ist auch nicht unfreundlich wenn ich sage, dass es Problemviertel sind, wenn eine Gegend eine vielfach höhere Kriminalitätsrate hat als andere Gebiete, …Problemviertel gibt es nun mal überall. Es gibt auch Problemviertel hier zu Lande wo mehr Deutsche wohnen, und dort hätte ich dieselben Bedenken. Es ist auch ein Unterschied ob man zusammen mit Freunden und Familie in so einem Gebiet schon länger lebt oder fast allein weit weg von zu Hause ist.
Wirklich hilfreich war diese Antwort nicht, doch ich sehe das Auslandsjahr meiner Tochter trotzdem positiv und ich denke es wird gut für sie;
und wenn jemand doch eigene Erfahrungen beitragen kann dann gerne ;)

Ein kleines bisschen die gleiche Situation...

Hallo,

ich habe gerade einen ganz langen Beitrag geschrieben, mich aber doch entschieden ihn nicht hochzuladen, da er zu private Information für das Internet preis gibt. ich möchte ihnen dennoch von meinen Erfahrungen berichten und würde sich doch bitten mir eine mail zu schreiben.

Mit freundlichen Grüßen
Simone

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