vom 15.12.2012 17:52
A. G.

Schwierig..

Hallo,

es ist sehr schwer sich mit den Organisationen anzulegen, ich denke, dass ein Anwalt sie wohl kaum beeindrucken wird. Wahrscheinlich muss also die Nachzahlung erfolgen, denn sie haben das letzte Wort zum Austausch und werden in der Tat das 'Recht', ihr Kind nach Hause zu schicken, ausnutzen.

Viel Glück, dass Sie es schaffen sich mit der Organisation zu einigen !

beitragkette.gif Auf diesen Beitrag gibt es eine Abfolge von 2 Antworten, ohne dass sich die Diskussion "verzweigt". Deshalb können gleich alle angezeigt werden:
vom 15.12.2012 18:32
C. S.

Das "Recht", ein Kind heimzuschicken, ...

kann Organisation wohl nicht willkürlich ausüben. Sie kann damit vor allem keine eigenen Versäumnisse korrigieren. Es ist vertraglich genau geregelt, warum ein Austauschschüler heimgeschickt werden kann, darunter fällt so was definitiv nicht. Die Nachzahlung ist sowohl vertraglich als auch gesetzlich an eine 3 Wochenfrist gebunden und die ist nicht eingehalten. Auch eine große Austauschorganisation kann sich über Formvorschriften nicht hinwegsetzen.

vom 19.12.2012 11:55
P. S.

Leider "Knebel"-Verträge

Bei Step-In wird man geschickt über den Tisch gezogen. Erst schliesst man einen "netten" Vertrag mit Step-In ab.
Dann muss man mit Verweis auf die "betreuende Organisation vor Ort" einen weiteren Vertrag unterzeichnen, der u.a. festlegt, dass die Entscheidung über den Abbruch des Programms und Heimschicken des Kindes allein durch den Betreuer vor Ort getroffen wird.
Die Eltern haben kein Mitspracherecht!

In unserem Fall hat der Betreuer im Gastland die Probleme verursacht (z.B. war er wochenlang nicht erreichbar). Von ihm, und auch von den Ansprechpartnern bei Step-In in Deutschland, gab es immer wieder nur Vertröstungen ("wir melden uns", "eine Lösung ist in Sicht", "melden uns in Kürze", "kümmern uns um eine Lösung").
Tatsächlich wurde Nichts(!) erreicht, geforderte Informationen haben wir nicht erhalten und das Problem (Wechsel der Gastfamilie aus wichtigem Grund) ist nach 8 Wochen immer noch nicht gelöst.

Eine Handhabe hat man wg. des "Knebel"-Vertrags erstmal nicht. Wir werden aber die rechtlichen Möglichkeiten prüfen und auch Verbraucherzentrale und -ministerium informieren.

Bitte Verständnis für meinen anonymen Beitrag, wir wollen nicht noch mehr Probleme mit Step-In bekommen. Das Programm läuft ja noch...

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