vom 30.11.2017 00:29
M. B.

SCHLECHTE Erfahrungen mit EF

Hey Leute,
Wie oben schon genannt, hatte ich sehr schlechte Erfahrungen mit der großen deutschen Organisation EF.

Mein Name ist Marieke ,16 Jahre alt, und Ich bin diesen August 2017 nach IRLAND geflogen und hatte vor erst im Juni 2018 zurück zukehren. So wie die anderem 150 Austauschschüler von EF in Irland aus Taiwan, Japan, Skandinavien, Spanien, Italien oder aus den deutschsprachigen Regionen habe ich mich unglaublich doll auf diese 10 Monate gefreut!

...Doch leider war das atemberaubend und unvergesslichen Jahr, welches von EF versprochen wurde, mehr Schein als Sein und kürzer als gedacht ...okay eine der versprochen Dinge hatte sich wirklich verwahrlicht:
Diesen HORRORTRIP werde ich bestimmt niemals vergessen!
Derzeit versuche ich gemeinsam mit meinen Eltern das Geld von EF zurück zufordern.


Nun zum eigentlich Sinn, weshalb ich diesen Aufruf starte.
Ich hatte eine echt schlechte Zeit ,in der ich nur ungerecht behandelt wurde. Meiner Meinung hat sowas kein Schüler verdient, welcher so wissbegierig ist und den Mut beweist ein Austauschjahr zu beginnen.
Um zukünftigen Schülern zu zeigen, was wirklich hinter den Versprechungen einer großen Organisation wie EF steckt, soll dieser Aufruf als Austauschforum über Erfahrungen mit EF (und anderen groß Anbietern) dienen. Jeder kann seine Meinung gerne mitteilen und ihren Erfahrungen zu erzählen.
Mich würde es sehr freuen mehr von Anderen zuhören. :)

Ihr könnt mich auch gerne über meine
e-mail Adresse: marieke-brandt@gmx.de
Telefonnummer: +49 (0)177 8967204
kontaktieren, ich antworte bestimmt zeitnah!


Wenn ihr euch gerne weiter informieren wollt , hinsichtlich Ausbeutung der Austauschschülern von großen Organisationen und wie man dem aus den Weg geht, kann ich wärmsten einiges empfehlen!

1. Es gab dieses Frühjahr einen Fernsehbericht von BR über Ausbeutung der Schüler von groß Organisationen, welche man eigentlich schon als Firmen betiteln könnte. Der Bericht ist nicht äußerst lang, aber dort erzählen andere Jugendliche von ihren ganz eigenen Horror im Ausland durch diese Organisationen. Mit einer dieser Opfer deren Mutter habe ich mich schon selbst unterhalten. Die arme Steffi und ihre Mitter hatte es besonders doll getroffen. Wenn ihr Interesse habt auch mit ihnen zureden, könnt ihr mich gerne Fragen und ich würde auf Frage hin den Kontakt weiter geben. Die Mutter selbst hatte auch einen Beitrag in Ausgetauscht-Forum verfasst.
Link: https://youtu.be/LUUmMGq3pt4

2.Es gibt eine sehr nett Frau, welche sich länger schon mit der Schüleraustausch Beratung beschäftigt. Ihr Name ist Barbara Engler und ist tätig im Verein ABI e.V. (Aktion Bildungsinformstion). Frau Engler ist sehr hilfsbereit und interessiert sich für jedermann Geschichte.

a)Link Beitrag von ABI e.V. bei Ausgetauscht-Forum: https://www.ausgetauscht.de/auslandsjahr-beratung-abi-ev.htm (Dort stellen sie sich einmal selbst vor und erzählen womit sie sich alles beschäftigen.)

b)Link zur offiziellen Seit von ABI e.V. : http://www.abi-ev.de/

c)Link zur Frau Engler Schüleraustauschberstung: http://www.abi-ev.de/broschueren/
(Frau Engler stellt viele Broschüren zusammen und man erreicht sie am besten per Telefon. Ihre Nummer und Kontaktzeiten findest du ebenfalls auf der Internetseite. Es gibt zudem auch 2 Hauptzentraltelefonnummern, falls man sie nicht erreicht, geben sie dort Auskunft wann es wieder möglich wäre.)

d) Link zum Presse Auftritt von ABI e.V. bzw. von Frau Engler hinsichtlich Autauschjahr Alptraum: http://www.abi-ev.de/pr110211i.htm


Ich hoffe, dass ich so einigen schon weiter helfen konnte und andere zum Andenken angeregt habe.
Liebe Grüße,
Marieke

P.S. Greift immer erst zu gemeinnützigen und kleinern Organisation, statt zu großen, unpersönlich und ausbeuterischen Anbietern ;)

beitragkette.gif Auf diesen Beitrag gibt es eine Abfolge von 2 Antworten, ohne dass sich die Diskussion "verzweigt". Deshalb können gleich alle angezeigt werden:
vom 30.11.2017 16:50
B. B.

bei mir genauso

scheint ja jetzt immer öfter zu passieren, dass Leute wie du und ich einfach Pech haben.
ich war nicht in Irland und auch nicht mit EF unterwegs und eigentlich hätte ich auch 10 Monate in meinem Gastland verbringen sollen, doch aus 10 Monaten wurden nur 5 1/2. das ist mittlerweile schon wieder länger her (1 1/2) Jahre, aber so etwas vergisst man nicht einfach und es verfolgt mich noch heute. ich fühle mich, als hätte ich versagt. mir wurde immer wieder gesagt, es sei allein meine Schuld, dass es soweit gekommen ist und doch glaube ich das nicht. es sind oftmals einige Gastfamilien, die einfach nicht geeignet sind, Schüler aufzunehmen und in die man trotzdem gesteckt wird, weil es nicht genug gibt für alle. die Interessen meiner Gastfamilie und meine Interessen haben nicht übereingestimmt und nach einer Zeit war es einfach nur unerträglich, wenn nie jemand zuhause war. nach meiner Rückkehr habe ich von einer Austauschschülerin aus einem anderen europäischen Land gehört, dass sie sich dort ebenfalls nicht wohlgefühlt hat und auch früher als geplant die Familie gewechselt hat. nun kann mir doch keiner erzählen, dass ich allein Schuld an allem bin...
eigentlich will ich mit diesem Thema einfach nur noch abschließen und mit nichts und niemandem mehr etwas zutun haben, was das betrifft, aber ich finde, man muss andere auch warnen, dass das Auslandsjahr nicht immer so sein wird, wie es einem versprochen wird und mit Sicherheit kein Zuckerschlecken ist, wenn man für lange Zeit mit Personen leben muss, mit denen man sich nicht versteht, weil es keine andere Gastfamilie gibt.

vom 30.11.2017 16:52
B. B.

ergänzung

auch finde ich übrigens fast alle neuen Austauschschüler sehr naiv und die meisten scheinen nicht zu wissen, auf was sie sich einlassen aber das kann man nun mal nicht verhindern...

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