vom 3.1.2007 10:20
C. M.

Riesenpech mit AYUSA

Ich bin eine Mutter, deren Tochter mit AYUSA jetzt eigentlich noch in den USA sein müsste. Dass nicht sie sondern ich hier schreibe, ist auch ein Zeichen dafür, wie sehr sie die Schn.. voll von allem hat.
Ich kann AYUSA absolut nicht empfehlen, denn unsere Erfahrungen waren extrem negativ. Ich will hier gar nicht erst die ewige Warterei auf eine Gastfamilie, das etwas ungebührliche Verhalten, wenn es um die Einhaltung der vertraglich vereinbarten Ratenzahlungstermine ging, erwähnen..
Das was am interessantesten ist, ist wohl, dass meine Tochter von ihrem Gastvater sexuell belästigt wurde und von ihrer Gastmutter psychisch unter Druck gesetzt und von beiden verbal gedemütigt wurde. Sie bekam fast täglich zu hören, sie würde zu fett sein (im Gegensatz zur Gastmutter hat meine Tochter eine schlanke Figur) und man suche ständig nach einer neuen Familie für sie. Auf Fotos sieht man auch, dass die Herrschaften von Ordnung nicht allzu viel hielten. Meine Tochter war auch wohl so ziemlich die Einzige, die im Haushalt etwas tun musste, während die Gastmutter gerne und ausgiebig schlief und der Gastvater arbeiten war. Desweiteren rauchte und trank man am Abend Alkohol mit ihr und erpresste sie dann damit mit den Worten: Wenn du was sagst, dann kriegst du auch Ärger und du wirst sofort nach Hause geschickt. Von einer Mutter, deren Tochter vorher dort war, weiß ich, dass auch dieses Mädchen anfangs vom Vater belästigt wurde, dann aber eine Liaison mit dem 21jährigen Gastsohn begann und sich dann für den Rest der Zeit arrangierte - ja sich sogar total hat umkrempeln lassen. Die Gastmutter machte es sich nämlich bei ihren Gästen zur Aufgabe, sie total zu verändern - nicht nur was das Äußere angeht. Und nun kommt der Hammer: Die Gastmutter war bis zu dem Zeitpunkt, an dem meine Tochter sich endlich jemandem offenbarte, regional director der Fa. AYUSA! Seit fast 10 Jahren hatte sie immer wieder Schüler aufgenommen. Gekündigt wurde nicht sie, sondern sie selbst hat dann gekündigt.
Nachdem meine Tochter nun wieder zurück ist, fühlt sich AYUSA nicht mal zu einer Entschuldigung geschweige denn zur Rückerstattung der Kosten verpflichtet. Im Gegenteil: Sie versuchen, das Ganze jetzt zu vertuschen und haben den Kontakt zu uns abgebrochen. Hilfe im weiteren Vorgehen ist von deren Seite nun wohl nicht mehr zu erwarten. Es läuft wohl alles auf eine gerichtliche Auseinandersetzung hinaus. Von der Organisation abi e.V. erfuhr ich, dass dies aber nicht der erste Fall eines sexuellen Übergriffes bei AYUSA ist.
Seit mehreren Monaten beschäftige ich mich nun mit nichts anderem und danke AYUSA für die schöne Zeit und dafür dass unsere Tochter nun therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen muss, um über diese traumatischen Erlebnisse wieder hinwegzukommen. Die verpatzte Schulzeit muss sie nun auch irgendwie wieder aufholen.wütend

beitragabfolgen.gif Auf diesen Beitrag gibt es 33 direkte Antworten:

Weitergeben!!!

Das tut mir wirklich leid für deine Tochter - auch wenn das nur banale Worte sind!

Du solltest deine Erfahrungen DRINGEND an diese Organisation weitegeben:
http://www.csfes.org./
Ist allerdings auf englisch - aber es macht SINN, sich diese Arbeit zu machen (vielleicht kann deine Tochter helfen, den Bericht auf englisch zu verfassen!?!)

Außerdem kannst du noch an CSIET schreiben:
http://www.csiet.org/mc/page.do?sitePageId=1306

Bei beiden Stellen ist dein Bericht gut aufgehoben und wird sicher Folgen haben....

Auch wenn deiner Tochter es nicht mehr viel hilft, so ist das vielleicht doch eine "kleine Genugtuung".

Ich wünsche deiner Tochter, dass sie die Erlebnisse gut verarbeitet!!!!

vom 3.1.2007 17:13
I. A.

Aushalten?

Es ist wirklich schlimm was deiner Tochter passiert und glücklicherweise eine absolute Außnahme unter ATS. Sorry, wenn ich zu hart klinge (ist nicht so gemeint), aber: Warum machen Schüler das so lange mit? Ich hätte sofort einen Aufstand gemacht, wäre zu Freunden gezogen, hätte meinen Schuldirektor informiert oder sonstwas. Warum um Himmels Willen ist deine Tochter in der Familie geblieben?
Ihr seid zwar in Deutschland, aber ich gehe mal davon aus, dass ihr als Eltern trotzdem noch das Aufenthaltsbestimmungsrecht über eure Tochter habt und ihr erlauben könnt umzuziehen. In so einer Situation muss man doch sicher nicht bei der Orga lieb "bitte, bitte" sagen - besonders, wenn das zu nichts führt.

Bei solchen Beiträgen wird mir alldings mal wieder klar wie sorglos ich nach Kanada fahren bin und wie wunderbar sorglos ich (abgesehen von einem Knöchelbruch für den ja keiner was konnte) ich dort mein Jahr verbracht habe.

Ich wünsche deiner Tochter alles Gute und dass sie irgendwann die schlechte Auslangserfahrung mal mit einer schönen aufwiegen kann.

...

erstmal...es tut mir wirklich mega leid,was deiner tochter passiert ist,aber auch ich frage mich,warum sie nicht vorher was gesagt hat und sich irgendjemanden anvertraut?und warum habt Ihr euch als eltern nicht an das dt. ayusa-team gewandt?

es tut mir leid,wenn das ein wenig hart klingt,aber ich kann das irgendwie nicht so wirklich nachvollziehen!

mfg Denise

habe davon gehört

hallo

ja also erst auch meine anteilnahme oder wie man das nennt. also ich finde es voll schlimm.
ich werde ab august selbst ats bei ayusa sein und jetzt verunsichern mich die vielen schlechten beiträge.

also von dem fall Ihrer tochter habe ich gehört, denke ich das es der war. Denn es gibt eine verbraucherzentrale , ABI und in diesem buchs treht nichts über ayusa und dann hat meine mutter dort angerufen und gefragt warum nicht, dann hat die frau gesagt, dass bei ayusa eben eine sexuell von ihrem gastdad misbraucht wurde und ayusa sich nicht weiter darum gekümmert hat. Deswegen ist AYUSa nicht mehr in diesem buch. Ok dacht ich, ist zwar echt brutal schlimm, abe rich hoffe das es mir nicht passiert. ich bin noch auf einem anderen austauschschüler forum eingeloggt und bei dem schriebt niemand was schlechtes von AYUSa deswegen wart ich dann wieder zufrieden, jetzt komm ich hier in dieses forum und alles ist schlecht. Jetzt habe ich große angst.

gruß carina

vom 4.1.2007 23:40
A. H.

Tut mir einen Gefallen!!

Macht das publik. Überall. Sofort.

So schrecklich es ist, was deiner Tochter da passiert ist...Sorgt dafür, dass keiner mehr so ein Schicksal erleiden muss, indem keiner mehr mit dieser Orga geht...

Alles Gute für ihre Zukunft, dass sie das ganze möglichst unbeschadet (inwieweit das halt möglich ist) übersteht...

Stellungnahme von AYUSA International

Wir möchten zu den Aussagen der Mutter (C.M.) einer unserer ehemaligen Teilnehmerinnen Stellung nehmen:

Sofort nach Bekanntwerden der Aussage, dass der Gastvater die Schülerin sexuell belästigt haben soll, wurde die Schülerin umgehend aus der Familie genommen und bei ihrer Betreuerin untergebracht. Leider mußte dies gegen den Willen der Schülerin und Eltern geschehen, die noch mehrere Wochen ausdrücklich darum baten, dass AYUSA die Schülerin zur ersten Gastfamilie zurückbringt. Unsere Teilnehmerin hatte sowohl uns wie auch ihren Eltern gegenüber die ursprüngliche Aussage, die sie gegenüber einer anderen Austauschschülerin gemacht hat, geleugnet und wollte wieder zu ihrer ersten Gastfamilie zurück.

Da wir das nach den geäußerten Anschuldigungen auf keinen Fall machen konnten, wurde der Schülerin angeboten in eine Gastfamilie in einer anderen Stadt umplatziert zu werden, bei der die Gastmutter beim Child Protective Service arbeitet und der Gastvater Polizist ist. Die räumliche Distanz wollten wir sicherstellen, damit kein zufälliger Kontakt zu ersten Gastfamilie entstehen konnte. Außerdem haben wir eine geeignete Familie gesucht, die die nötige Unterstützung zur Verarbeitung ihrer Erlebnisse innerhalb der Familie hätte gewährleisten können. Diese Umplatzierung in die Gastfamilie, die unsere Schülerin das zweite Schulhalbjahr aufnehmen wollte, wurde nicht angenommen und unsere Teilnehmerin und ihre Eltern haben ausdrücklich gewünscht, dass sie nach Hause kommen soll.

Es ist für uns als Organisation selbstverständlich, dass wir bei Bekanntwerden von unangemessenem Verhalten wie in diesem Fall die Schülerin sofort aus der Familie holen und umplatzieren. Leider können trotz sorgfältiger Auswahl der Gastfamilien und der Überprüfung von mindestens zwei Referenzen sowie der Einholung von polizeilichen Führungszeugnissen solche Vorfälle nicht vollkommen ausgeschlossen werden. Darum versuchen wir auch Teilnehmer bei Vorbereitungstreffen für dieses Thema zu sensibilisieren, und auf die richtige Reaktion für bestimmte mögliche Problemsituation in der Gastfamilie vorzubereiten.

Das Wohl unserer Austauschschüler hat erst recht in einem Fall wie dem hier geschilderten stets oberste Priorität. Wir haben in diesem Fall schnell und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln alles getan, um der Austauschschülern aus ihrer schwierigen Situation herauszuhelfen. Die gegen uns erhobenen Vorwürfe der Mutter sind wie dargelegt unberechtigt.

Für weitere Fragen zu diesem Thema stehen wir gerne zur Verfügung (E-Mail: highschool@ayusa.de).

vom 23.1.2007 13:09
I. S.

Hallo, habe Sie schon

Haben Sie schon Kontakt mit CSFES aufgenommen? Ich kann es Ihnen und allen die gleiche oder ähnliche Probleme haben nur empfehlen. Rede aus eigener Erfahrung.

vom 25.2.2007 12:39
C. M.

der Stand der Dinge

Damit mein Beitrag nicht in der Masse untergeht, möchte ich hier nochmal ganz dringend auf etwas hinweisen: Lasst euch nicht von teuren Hochglanzprospekten und schicken Büros in Citylage blenden. Lest aufmerksam kritische und auch zu euphorische Beiträge von ATS, die noch gar nicht weg sind und lest vor allen Dingen unter www.CSFES.org, was alles bereits passiert ist. Was CSIET so empfiehlt ist offenbar mit Vorsicht zu genießen, denn hier ist nicht nur AYUSA ein Mitglied im Club.
Ich wünschte, ich hätte vor einem Jahr soviel über AYUSA und andere gewusst, wie ich jetzt weiß - ich hätte meiner Tochter und uns eine Menge Ärger, Geldausgaben und schreckliche Zeiten erspart.
AYUSA zwingt uns jetzt, in die Offensive zu gehen. Sie haben bis heute keinerlei Anstalten gemacht, den Gastvater und seine "reizende" Familie in irgendeiner Form für das zu belangen, was sie unserer Tochter angetan haben. Sie haben sich in keinster Weise reumütig oder mitleidig gezeigt - im Gegenteil: Uns wird jetzt vorgeworfen, selber alles falsch gemacht zu haben und AYUSA hätte sich nichts vorzuwerfen. Das ist ein zusätzlicher Schlag ins Gesicht für unsere Tochter, die nun vermutlich noch vor amerikanischem Gericht aussagen muss, damit überhaupt irgendetwas gegen den Kerl getan wird.

vom 5.10.2008 14:21
A. W.

Vielen Dank für den Bericht

Erstmal tut mir das sehr leid was mit Ihrer Tochter passiert ist traurig aber dennoch bedanke ich mich bei Ihnen für Ihren ehrlichen Bericht!
mit freundlichen grüßen und viel glück für sie
t.n.h.

vom 25.10.2008 21:33

---

Ersteinmal, mein ehrlich gemeintes Beileid.
Ich habe ebenfalls vor, ins Ausland (aber nach England) zu gehen und auch ein bisschen angts davor, dass so etwas passieren kann, ausschließne kann man es nie.

Aber zum glück habe ich das jetzt gelesen, denn bis vor ein paar Minuten hatte ich noch vor, mich evtl bei AYUSA zu bewerben..
jetzt nicht mehr

vielen dank und viel glück für die zukunft

.....

Ich wollte eigentlich auch mit Ayusa in die usa gehen...
aber ich habs mir glaub ich gerade anders überlegt...
ich finds gut dass sie den beitrag hier reingestellt haben
und ihrer tochter wünsche ich alles Gute...

vom 2.1.2009 14:25
T. S.

Danke für die News!

Wir werden das auch mal unseren Studenten mitteilen, wir werden immer mal wieder nach solchen Programmen gefragt bei http://www.Spirofrog.de !

lächerlich

ich muss sagen,dass ich es schon recht lächerlich finde wenn sie aufgrund ihrer schlechten erfahrung gleich die ganze organisation schlecht hinstellen.
das ganze drama zeigt doch nur das ihre tochter anscheinend nicht dazu in der lage war sich in so einer situation zu währen.und wenn dort wirklich so dramatische zustände waren frag ich mich schon wieso sie nicht einfach ihren mund aufgemacht hat und was dazu gesagt hat.und so weit ich das beurteilen kann hört sich die stellungsnahme von ayusa relativ vernünftig an.wenn sie bzw ihre tochter die hilfe nicht annehmen wollten können sie doch niemanden beschuldigen,das is vollkommen sinnlos.

vom 28.3.2009 23:23
J. B.

über ayusa viel gutes gehört

also ich werde mit ayusa ein high school year machen.
auch noch nachdem ich diesen beitrag gelesen habe.
das die gastfamilie nicht gut ist, kommt immer mal wieder vor, das liegt nicht an der orga!

dann muss man halt den mund aufmachen und sich beschweren! das hat ihre tochter ja wohl nicht getan!

ich würde sagen: ein high school year ist immer ein risiko, egal mit welcher orga man fährt/fliegt.
darüber muss man sich im klaren sein.

ich jedenfalls habe über ayusa bis jetzt sehr, sehr viel gutes gehört und da wird mich diese eine story nicht davon abhalten, mit ayusa zu reisen!

vom 6.4.2009 02:37
C. N.

Schlechte Erfahrungen...

Hallo!
Ich war als Au Pair mit Ayusa in den USA und eigentlich muesste auch ich mich im moment noch in den USA befinden.
Allerdings gab es da leider ein paar probleme. Angefangen hat alles damit, dass mein Gastvater mich sexuell belaestigt hat. Ich stand total unter Schock und habe sofort meinen Area Director angerufen.
Der hat mich dann auch sofort bei sich aufgenommen.
Trotz allem, hatte ich mich dennoch entschlossen nach einer anderen Gastfamilie zu suchen anstatt sofort nach Hause zu fahren. Ich hatte diesen Jahr als Au Pair schon so lange geplant und wollte noch nicht aufgeben. Um eine neue Familie zu finden hatte ich nun 2 Wochen Zeit. Weil meine Freundin aus Deutschland ( auch ein AU Pair) ja sowieso in der Naehe ( drei Autostunden) von mir gewohnt hat, fragte ich meinen und sie ihren Area Director, ob ich fuer diese Zeit nicht bei ihr wohnen koennte.
Am naechsten Tag kam dann allerdings der Schock. Weil ich, nachdem das ganze passiert war, meine Freundin angerufen hatte, drohte mir nun die Organisation mich rauszuschmeissen.
Ich bekam einen Anruf von dem Vorgesetztem meiner Area Directorin, der sagte, dass ich, wenn ich dass, was passiert sei noch einer anderen Person erzaehle, aus dem Program rausgekickt werde.
Man muss sich dass mal vorstellen. Ich bin ein 20jaehriges Maedchen, alleine in den USA, werde von meinem Gastvater sexuell belaestigt, bin unter Schock und dann droht mir meine Organisation mich rauszuschmeissen, weil ich es meiner besten Freundin erzaehlt habe.
Ich bin von der Organisation sehr einttaeuscht.

traurig

vom 24.4.2009 20:55
S. H.

Es gibt auch gute Erfahrungen

Mein Sohn war 2004/2005 mit Ayusa in Amerika und hatte einen sehr netten und engagierten Gastvater. Wir haben im Vorfeld eine Bildungsmesse besucht und mit vielen Anbietern direkt gesprochen. Vieles sprach dann für diese Organisation und wir haben uns dafür entschieden und es nicht bereut. Gerade habe ich Ayusa einer Bekannten für ihren Sohn empfohlen und aus reiner Neugier mal im Internet geguckt, was da so über Ayusa steht.
Ich bin wirklich entsetzt und habe spontan beschlossen, dazu meine Meinung abzugeben.
Allen, die jetzt auf der Suche nach einer Organisation sind, möchte ich deshalb raten, sich immer selbst ein Bild zu machen und sich vorher zu überlegen, was zu tun ist, wenn der Traum zum Alptraum wird.
Natürlich haben auch wir daran gedacht, was alles passieren könnte und haben auch darüber gesprochen. Deshalb habe ich meinem Sohn eine Kreditkarte mit gegeben, damit er sich notfalls ein Flugticket kaufen kann und zurückkommen kann. Wir schwimmen nicht im Geld, der finanzielle Verlust hätte uns auch getroffen.
Im vergangenen Sommer besuchte sein Gastvater Deutschland und ich habe ihn kennen gelernt. Zu diesem Treffen sind viele ehemalige Austauschschüler auch von weit her angereist um ihn wieder zu sehen. Es war deutlich erkennbar, dass seine ehemaligen Gastschüler in sehr schätzen und auch noch nach Jahren mit ihm in Kontakt stehen.
Bei uns ist alles gut gelaufen, auch die Betreuung durch Ayusa vor Ort.

vom 12.5.2009 02:06
K. S.

Zu Hart!

Ich finde es wirklich sehr schlimm, was mit deiner Tochter geschehen ist. Dennoch finde ich die Vorwürfe gegen die Organisation und die Warnung, dass niemand mehr mit dieser Orga ins Ausland gehen sollte, zu hart.
Ich war selber mit Ayusa in den USA und war rundum gut betreut. Sowohl die MItarbeiterin vor Ort, als auch die zuständigen Mitarbeiter in Deutschland haben sich immer wieder erkundigt, wie es bei uns läuft.
Ich hatte alleine in den USA gleich vier Mitarbeiter, die ich bei Problemen hätte anrufen können. Und zudem konnte ich immer in Berlin anrufen.
Ich hatte auch keine perfekte Gastfamilie, aber da kann doch die Organisation nichts für.
Wie gesagt, ich habe nur gute Erfahrungen mit Ayusa gemacht und habe seitdem immer wieder Kontakt zu interessierten Mädchen, die mit Ayusa in die USA gehen wollen. Und von keinem der Mädchen habe ich irgendwann das Feedback bekommen, dass es mit Ayusa schrecklich wäre.

Während meiner Zeit in den USA habe ich viele Mädchen kennengelernt, die wie ich mit Ayusa nach Amerika kamen. Einige von ihnen waren in ihren Gastfamilien nicht glücklich und haben sich bei Ayusa darüber beschwert und jede einzelne wurde in eine andere Familie weitervermittelt.
Und wenn es etwas gibt, was die Mitarbeiter von Ayusa uns immer wieder eingeschärft haben, dann war es, dass wir uns SOFORT melden sollen, sobald etwas passiert, damit uns geholfen werden kann.
´
Warum hat deine Tochter das nicht getan? Warum ist sie so lange bei der Familie geblieben? Und warum wollte sie zu der Familie zurück, nachdem Ayusa sie schon da rausgeholt hat? (Oder hab ich das aus der Stellungnahme von Ayusa jetzt völlig falsch verstanden?)

Ich will deiner Tochter keineswegs falsches Verhalten untersagen. Was ihr Gastvater getan hat ist unverzeilich und schrecklich. Aber wenn Ayusa nichts davon weiß, kann Ayusa auch nicht handeln.
Ich wünsche deiner Tochter alles Gute und dass sie das alles schnell verarbeiten kann.

vom 14.5.2009 17:17
M. S.

hmm...

auch ich bin für nächstes jahr angemeldet, mit ayusa für ein jahr in die usa zu reisen. ehrlich gesagt frage ich mich jetz, nachdem ich das alles hier gelesen hab, ob ich nich einen riesigen fehler gemacht habe.
ich selber schätze mich nicht als so selbststäandig ein, dass ich mir da alleine eine neue gastfamilie suchen kann, oder mich da gegen einen haufen erwachsene durchsetzen kann, die mir alle nihcht glauben oder mir auch noch mit rauswurf drohen. ..
das wusste ich zwar auch vorher, hatte aber eigentlich darauf vertraut, dass , wie in allen prospekten beschrieben, immer eine ansprechperson rund um die uhr errreichtbar ist und das ich mich auch bei problemen immer melden kannm und dass bei schwerwigenden problemen auch sfort eingeschritten wird.
jetz bin ich voll verunsichert.
Zurückziehen kann ich ja eigentlich nicht..., dann wäre das ganze geld futsch....
ich habe jetz echt bedenken, dass das " aufregende tolle schuljehr" zu nem horrorjahr wird......
-.-

vom 27.5.2009 10:17
S. B.

Kam schon...

...die Gegenüberstellung mit AYUSA zustande?

Soviel ich weiß, waren die Aussagen Ihrer Tochter nicht immer übereinstimmend

vom 11.6.2009 14:06
J. B.

Warum......

.....gibt man hier der Orga Schuld an der sexuellen Nötigung der Gasttochter???
Natürlich ist es für das Mädl keine schöne Sache, aber man sollte den Gastvater bestrafen und sich nicht so über die Orga auskotzen.

Wie ich das verfolgt habe, hat Ayusa etwas unternommen und auch Stellung genommen und die Aussage stimmt mit der der Tochter nicht überein. Wenn man unbedingt in die Familie zurück will, kann man nicht die Orga für das was passiert ist verantwortlich machen.

Man gibt ja auch nicht der Kitaleitung die Schuld, wenn ein Kind dem anderen Kind im Sandkasten die Buddelschippe auf den Kopf haut.
Da bekommt das böse Kind ja auch schliesslich den Ärger.

Das war meine Meinung dazu und ich persönlich halte Ayusa für sehr kompetent.......

vom 12.7.2009 21:05
S. H.

jede orga hat solche "pechfälle"

ich werde selber in einem Jahr austauschschülerin bei ayusa sein und das NACHDEM ich diesen Beitrag gelesen hab. Mir tut ihre Tochter aufrichtig leid und ich kann mir nicht vorstellen wie es ihr gehen muss. ABER es gibt immer Pechfälle mit Organisationen und das liegt meistens am Schüler selbst (außer bei EF :D)
Natürlich ist so ein Fall sexueller belästigung traumatisierend und sollte nicht vorkommen, aber seien sie ehrlich WIE soll eine Organisation soetwas ausschließen? es gibt immer ersttäter. Und da ich selber noch mehr oder weniger ein Kind bin, weiß ich wie schnell man Sachen falsch darstellt um sich selber zu schützen... Im Falle sexueller belästigung muss man sofort "Meldung" machen und wenn man dies nicht tut hat man selber mitschuld. Da die aussagen ihrer Tochter nicht übereinstimmen und ayusa alles versucht hat was sie konnten, liegt auch eine gewisse schuld bei ihrer Tochter. Und wegen einem Fall ist eine Organisation nichtschlecht. Ich fühle mich bei ayusa sehr gut aufgehoben, und solche fälle sind und bleiben (wenn auch sehr traurige) einzelfälle.

mfg
Sara

Eigene Erfahrungen etc.

Ich bin grade mit AYUSA in Amerika, mit dem High School Program und ich muss sagen, ich finde AYUSA Deutschland echt SUPER! Die Betreuung ist echt gut, du bekommst alles zu geschickt, was du braucht und musst im grunde nur alles ausfüllen und abschicken und das wars.

Allerdings habe ich jetzt schon ziemlich viele schlimme Sachen über AYUSA Amerika gehört, also INTRAX.
Ein Freund von mir kam in eine gastfamilie bzw zu einer eher älteren Frau , welche gleichzeitig seine Betreuerin und Regionale Managerin war. Er hatte ein problem mit ihr, nun wusste er nicht an wen er sich wenden soll, denn es ging um seine normalerweise ansprechperson (sag man das so? ich kann schon kein deutsch mehr :D) nunja er hat dann im Büro in San Francisco angerufen und sich beschwert, welche dann einen brief an seine gastmutter geschikt haben, in welchem stand, er hätte probleme mit seiner gastmutter und wollte so schnell wie möglich die familie wechseln. ist also ziemlich schief gelaufen...

Von anderen Leuten, die ihre Gastfamilie gewechselt haben, bzw wechseln wollten, habe ich gehört das das alles sehr lange gedauert hat so ca. 2 monate.
Allerdings habe ich auch gehört, dass es total schnell ging, so ca. 1 Woche; dass kann man also nicht so allgemein sagen.

Ich selber muss sagen, es ist ok...

Meine örtliche betreuerin ist ne total liebe und die macht auch alles und erkundigt sich einmal die woche wie es mir geht und ist auch jugendbetreuerin in der kirche von meiner gastfailie und naja die ist echt super :)
Meine gastfamilie, nunja, das sind nette Leute, und so weiter, nur das Problem ist ein bisschen das sie grade ein paar geldprobleme haben. Also es ist nicht so, das ich denen was bezahle, nur sie können mich halt nicht zu so großen städten nehmen oder sowas. Ist ein isschen doof für mich aber ich verstehe das.
Naja, neben dem bleiben die eher zu hause und sind nicht so unternehmungsfreudig.

Aber gut, ich mache jetzt dieses BELO programm mit und dann werde ich ja was sehen ;)
Ich vermisse mein zu hause und alles aber ich würde es trotzdem nicht abbrechen...

was mit Ihrer Tochter passiert ist tut mir leid, ehrlich, aber man kann das nicht veralgemeinern.
Und ich habe mir auch das statement von AYUSA durchgelesen und das stimmt, also jedenfalls was die sagen über das vorbereitungstreffen, und die sachen, die sie sich einholen, sie haben uns gesagt, das wirs ofort wechseln können wenn sowas passiert und meine gasteltern haben mir auch elzählt was die alles eingeholt haben.

un ja, das sind meine erfahrungen mit AYUSA. also wie gesagt. großes lob an AYUSA deutschland. Echt spitze ;)

wann war Ihre Tochter denn in Amerika?

vom 7.2.2010 08:06
C. M.

Komisch...

...dass von einem Tag auf den anderen die Anzahl der Aufrufe um 20.000 reduziert ist. Bei anderen Beiträgen, wie z.B. "EF - stimmen die Gerüchte?" ist das nicht so. Komisch auch, dass ständig irgendjemand unter meinem Beitrag eine auffällig positive - ja geradezu propagandamäßige - Bemerkung dazu schreibt, obwohl ich selber schon seit langem nichts mehr geäußert habe....
Vielleicht hat jemand eine Antwort darauf?

vom 10.4.2010 07:15
C. M.

Merkwürdig

Ich wundere mich schon seit längerer Zeit, dass in meinem Forumsbeitrag zuerst über 20.000 Aufrufe gelöscht wurden und nach und nach Antworten auf meinen Beitrag. Es waren einmal 105, jetzt sind es nur noch 103...
Wer löscht hier etwas und warum?

vom 13.5.2010 20:09
G. P.

AYUSA

Natürlich ist es schrecklich was deiner Tochter passiert ist.
Aber man beachte auch die Stellungnahme von AYUSA. Man sollte sich trotzdem immer beide Seiten ansehen.

Ich werde auch mit AYUSA in die USA fahren.

vom 30.10.2010 01:29
B. F.

Es geht um Vertrauen

Vorab tut es mir natürlich leid, was damals geschehen ist aber ich kann einige der letzten Beitrag wirklich nicht verstehen, denn natürlich kann man eine Organisation wie AYUSA nicht für die Übergriffe innerhalb einer Gastfamilie verantwortlich machen, aber sehr wohl für die Art und Weise, wie damit umgegangen wird.
Als Eltern und als Schutzbefohlener ist man der Willkühr ausgeliefert und um Probleme zu verdecken wird auch gern mal etwas Druck ausgeübt.
Ob es immer so ist oder nur manchmal, steht nicht zur Debatte, denn wir als Eltern übergeben die Verantwortung für das Wohlergehen unserer Kinder gutgläubig an Menschen, denen wir zu diesem Zeitpunkt noch vertrauen und werden enttäuscht.
Wenn jemand misst baut, erwarte ich zumindest eine Entschuldigung und adequaten Schadensersatz und bestimmt nicht, angegriffen zu werden oder den berühmten Mantel des Schweigens.
Wir sind zurzeit aktuell in der Situation, das unser Kind noch in den USA ist und im Stich gelassen wird... eben von den Mitarbeitern der FA. AYUSA in den USA.
Die Mitarbeiter in Deutschland scheinen bemüht, sind aber auch zu weit weg vom Ort des Geschehens und die Mitarbeiter in den USA scheinen es eher als lästig abzutun, wenn ein Kind sich mal beschwert oder Probleme hat.
Unserem Kind geht es noch verhältnismäßig gut, aber es wird im Stich gelassen, mit seinen Sorgen und allein das geht schon zu weit.

Ich kann niemandem empfehlen und werde jedem abraten, mit AYUSA ein AY zu planen, da meine Erfahrungen mit dieser Organisation nur eins beweisen, nämlich das es, solange es gut läuft, als Werbung verwendet und bei Problemen verschwiegen wird. Man steht plötzlich ziehmlich allein da und bemerkt erst dann, wie weit 6000 km wirklich sind.

Es ist erschreckend, wie langsam und unprofessionell die Mitarbeiter von AYUSA in den USA arbeiten... in Deutschland würde sich jeder Arbeitgeber mit Freude von solch minderbemittelten Mitarbeitern trennen... und sei es nur, den eigenen Ruf zu schützen.

Sobald die Situation um unseren Kind geklärt ist, werde ich gerne noch mehr zu unseren Erfahrungen mit AYUSA bekannt geben, zurzeit halte ich mich noch etwas zurück, da unser Kind ja leider noch unter deren Aufsicht steht --- aber es kann nicht früh genug und nicht oft genug darauf hingewiesen werden, das AYUSA scheinbar in erster Linie an unserem Geld interessiert ist und erst dann an dem Wohlergehen unserer Kinder und genau das muss man sich klar machen, wenn man die Werbung liest... wobei ich nicht wirklich glaube, das es bei anderen Organisationen anders ist, nur ist das gezeigte Desintresse bei Problemen gerade bei AYUSA auffällig.

vom 6.4.2011 17:03
C. B.

Ebenfalls schlechte Erfahrungen!

Erst auch mal von mir, Riesenbeileid an deine Tochter, ich hoffe sie hat das irgendwie verarbeiten können.
Und einmal einen Kommentar zu all den Leuten, die die Frechheit besitzen, das Mädchen selbst in irgendeiner weise verantwortlich zu machen: Ein junges Mädchen, das allein im Ausland ist und von der Gastfamilie sowohl psychisch fertig gemacht wird, als auch sexuell belästigt wird, traut sich vielleicht auch nicht sofort etwas zu sagen. Kommentare wie "Hätte sie halt mal den Mund aufmachen sollen" sind absolut lächerlich!
Und natürlich ist die Organisation nicht an Übergriffen vonseiten der Gastfamilie verantwortlich, aber erstens erwartet man eine bessere Auswahl und Überprüfung der Gastfamilien und zweitens, und das ist sogar noch wichtiger, Unterstützung in einem solchen Falle.
Ich habe mit Ayusa ähnliche Erfahrungen gemacht. Das heißt, die Organisation vor Ort war ARK, die neuseeländische Partnerorganisation von Ayusa. Ich hatte gravierende Probleme mit meiner Gastfamilie; meine Gastschwester machte mich konsequent psychisch fertig, gab mir jeden Tag das Gefühl, absolut unerwünscht zu sein und erzählte Lügen über mich an meiner Schule. Hier könnte man sagen; nun gut, sie ist ein 16jähriges Mädchen und mitten in der Pubertät, sowas kann vorkommen. Meine Gasteltern allerdings machten absolut das Gleiche. Ich wurde entweder den ganzen Tag ignoriert oder beleidigt. Man machte mir zwar klar, zuhause unerwünscht zu sein, ließ mich aber auch nicht mittags zu Freunden. Ich war also gezwungen den ganzen Tag zuhause zu bleiben. Wenn die Familie etwas unternahm, durfte ich normalerweise nicht mit und als mein Gastvater mich einmal doch einlud mitzukommen, erklärte meine Gastschwester, dann würde sie nicht mitkommen. Deshalb einigten sich meine Gasteltern darauf, dass ich eben doch zuhause bleiben sollte, damit meine Gastschwester sich nicht vernachlässigt fühlte. Anfangs dachte ich noch, das geht alles vorbei, ich versuchte still und unaufällig zu bleiben, in der Hoffnung, dass sie mich dann in Ruhe ließen, aber es hat sich nichts geändert, Als ich mich an ARK wandte und von den Problemen erzählte, war die Antwortmail "Smile, be grateful and appreciate what they do for you." Darauf hin schrieb ich, dass ich es kaum mehr aushielt, weil meine Gastschwester regelrechten Psychoterror veranstaltet, aber die Eltern von Freunden angeboten hatten, mich aufzunehmen. Anstatt mir zu antworten, leiteten sie diese Mail an meine Gasteltern weiter, die sich davon beleidigt fühlten und zurück schrieben, dass das alles meine Schuld wäre. daraufhin bekam ich eine Mail von ARK
"It is your responsibility now to correct your mistakes and make the host family and school glad that they hosted you. If you fail to do this, then you would need to return to Germany."
Von Unterstützung keine Spur. Daraufhin wendeten sich meine Eltern in Deutschland an Ayusa, von denen zunächst keine Antwort kam und dann die Information, dass ein Gastfamilienwechsel nicht möglich sei. Meine einzige Lösung wäre der Rückflug nach Deutschland. Ich habe mich die letzten paar Monate noch durchgebissen, aber zurück in Deutschland war ich fertig mit den Nerven. Ein halbes Jahr durchgehend niedergemacht zu werden, verzweifelt um unterstützung durch die Organisation zu bitten und meine ratlosen Eltern am Telefon, die von Ayusa nichts hörten - das war doch etwas zu viel für ein 15 jähriges Mädchen, das zum ersten Mal allein im Ausland war.

Also, an all euch Leute, die meinen, dass man Ayusa nicht verantwortlich machen könnte: DOCH, kann man.
Und an die, die meinen, dass man als Austauschschüler selbst schuld sei, wenn es mit der Familie Probleme gibt: Seid froh, dass ihr nie in dieser Situation wart. Ihr hättet genauso wenig weiter gewusst, wie wir "Betroffenen"

vom 21.6.2011 15:14
D. B.

Lächerlich so ein Beitrag

Also meiner Meinung sieht das so aus deine Tochter kam im Gastland nicht klar und du schreibst hier jetzt irgendwelchen Mist um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen.

Erstens lag es wenn dann nicht an Ayusa die übrigens sehr sympatisch sind) sondern an der Gastfamilie und deiner Tochter.

zweitens kommt so etwas in jeder Org. vor und liegt wenn dann an der partnerorganisation

drittens glaub ich dir kein Wort und denke dass du und deine Tochter gewaltig übertreiben.

Also hat irgendwer sinnvolle Erfahrungen mit Ayusa gemacht? wütend

So genug Aufgeregt, aber ein Tipp last euch von sowas nur keine Angst machen, weder von Gerüchten über EF noch von so einem Mist hier.

lg D.B

vom 22.10.2011 03:15
M. P.

auch pech gehabt

hey,

also erstens finde ich die leute unverschämt, die in irgendeiner weise behaupten die Tochter wäre selbst schuld...

Jeder der noch nie in so einer situation war kann hier überhaupt nix zu sagen. wenn einem so etwas schreckliches passiert, weiß man erstmal nicht wie man reagieren soll. man ist wie gelähmt, einfach unter schock.

Mir ist es auch passiert, nach einem halben jahr etwa, hat mich mein Gastvater sexuell belästigt. Ich wusste auch erstmal einen monat lang nicht was ich machen sollte. man wird ja auch noch von dem gastvater unter druck gesetzt das man bloß nix erzählt. Ich war total paralysiert. hatte keine ahnung was ich machen soll... hatte das gefühl ich könnte mit niemandem reden. hab mich total zurückgezogen.

Irgendwann hatte ich den mut mich einer aupairfreundin anzuvertrauen und sie hat mir dann geholfen mich meiner area direktorin anzuvertrauen.
Die leute denen soetwas noch nie passiert ist wissen nicht, wie schlimm es ist, wenn man jemandem soetwas erzählen muss...

Aupaircare war aber sehr hilfsbereit. Mir wurde sofort geglaubt. Meine wünsche in hinsicht, dass mein gastvater erstmal nix davon wissen sollte, dass ich ausziehe, wurden auch berücksichtigt.
man hat einfach nur wahnsinnige angst.
Auch ayusa hat sich bei mir gemeldet und beide oraganisationen haben mir psychologische hilfe angeboten.

ich finde man sollte nicht die organisationen dafür verantwortlich machen, denn die können ja auch nix dafür wenn ein gastvater sich so verhält.
Man kann es vorher nunmal nicht wissen. und es kann einem mit jeder organisation passieren. das ist das risiko.

Ich finde es aber unfair die tochter dafür zu verurteilen, dass sie vielleicht spät gehandelt hat.
es ist einfach so, egal wie selbstbewusst man vorher war, man ist einfach sprachlos und hilflosund weiß erstmal nicht was man machen soll.

Sehr hilfreich !!

Ich finde es wirklich schlimm und es ist eine Horrorvorstellung, dass einem ATS so etwas passiert! Also ich finde diesen Erfahrungsbericht sehr hilfreich. Ich hab mal im Internet recherchiert und hab mich über Ayusa sehr ausführlich informiert. Ich hatte schon die ca. 40 Seiten Bewerbungsmaterial ausgefüllt, samt ärztlicher, schulischer und elternlicher Bescheinigung, und war kurz davor sie abzuschicken. Doch was ich alles im Internet gelesen hab! Das blieb mir echt der Mund offen.
Ich hab mich gegen Ayusa entschieden, weil es im Gegensatz zu anderen Orgas viel zu viele negative Bewertungen gab.

vom 27.10.2011 20:28

Gute Erfahrungen

Ich bin dieses Jahr mit Ayusa in den USA und ich glaube gerade dieses Jahr war ein schwieriges Jahr. (Wirtschaftskrise)
Erstmal, es gibt auch bei anderen Organisationen viele schlechte Erfahrungen. Natürlich stimmt es, dass es bei Ayusa mehr gibt.
Aber es gibt auch gute Erfahrungen.
Ich glaube fast jede Organisation hatte dieses Jahr Schwierigkeiten genug Gastfamilien zu finden. Auch Ayusa.
Und ich war eine der letzten. Ich hatte bis Ende August keine Familie und gerade in so einer Situation ist die Organisation natürlich wichtig. Ich hab oft darüber nachgedacht, ob ich bei einer anderen Organisation vielleicht schon eine Gastfamilie hätte...
Doch gerade in der Zeit hat Ayusa versucht mir zu helfen. Ich dachte nicht mehr, dass ich fliegen werde und Ayusa hat mir Möglichkeiten angeboten, zB das Land zu wechseln...
Es wurde dann doch noch eine Familie für mich gefunden, allerdings müssste ich auf eine christliche Privatschule gehen. Ich hatte mich eigentlich nur für eine ''normale'' Schule angemeldet. Ayusa hat dann die Kosten geteilt und mir so mein Auslandjahr ermöglicht. Es war nur noch eine Woche Zeit um eine Familie zu finden, ich hatte also nicht die Zeit noch auf eine andere Familie zu warten. Ayusa hat dann auch alles kurzfristig für mich organisiert. Leider habe ich keine New York Gruppe mehr bekommen, dafür konnte ich mit einem anderen Mädchen zusammen fliegen die auch in meiner Stadt wohnt.
Auch jetzt läuft alles perfekt. Ich bin superglücklich mit meiner Familie und auch auf der Schule fühle ich mich wohl.

Es gibt also nicht nur negatives zu erzählen. Natürlich habe war ich auch mal enttäuscht, als es hieß ich könnte vielleicht nicht fliegen. Aber grade in dieser Situation hat Ayusa sich sehr um die letzten 90 Schüler gekümmert die Anfang August noch gewartet haben, es wurden alle plaziert.

vom 18.12.2011 20:41
R. S.

Nicht mit AYUSA!

Gegen den Beitrag, der dieses Forum eröffnet, halten sich meine negativen Erfahrungen zum Glück deutlich in Grenzen. Aber es überrascht mich in keinster Weise, dass ich von einer solch schlimmen Erfahrung nur bei AYUSA erfahren habe und das, obwohl ich mich vorher (und auch nachher) umfassend informiert habe.

Ihrer Tochter wünsche ich für die Zukunft alles Gute und hoffe, dass Sie diese Erfahrungen eines Tages vielleicht doch überwinden kann.

Obwohl meine Negativerfahrung im Vergleich zum Eröffnungsbeitrag sehr klein ist, möchte ich sie Austausch-Interessierten trotzdem anbieten. Je mehr negative Erfahrungsberichte hier geschrieben werden, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich potentielle AYUSA-Austauschschüler für eine andere Organisation entscheiden, was ich jedem nur nachdrücklich raten kann. Vielleicht finden sich in meinem Bericht auch einige der AYUSA-Returnees wieder...


Der Anfang

Ich war 2009/10 mit AYUSA im Bundesstaat Georgia. Bevor ich die Reise angetreten habe, hatte ich, soweit ich mich erinnere, drei Organisationen in der engeren Auswahl, eine davon war AYUSA. Preislich waren alle nahezu identisch, somit war für mich nur der Eindruck entscheidend. Nachdem ich dort ein insgesamt recht angenehmes Vorstellungsgespräch hatte und dazu noch ein paar gute Erfahrungsberichte gelesen hatte, gab es für mich keinen Grund mehr, mich weiter umzusehen. Das ist, im Nachhinein betrachtet, eine dumme Entscheidung gewesen. Ein großer Fehler war auch, negative Berichte bewusst auszublenden oder nicht ernstzunehmen. Ich rate also jedem, sich auch NACH einem Vorstellungsgespräch weiter zu informieren und womöglich auch mehrere Gespräche zu führen. Lasst das auf keinen Fall an Faulheit bei der Infosuche scheitern!

Meine Bestätigung habe ich sehr früh (Mitte März, 4 Monate vor Abreise) erhalten. Die ersten Kontakte (Telefon und e-mail) waren freundlich. Vor der Reise hatte ich auch stets das Gefühl, dass AYUSA echtes Interesse an mir hatte, es gab regelmäßig Post mit Infos und ein (wenn auch uninformatives) Vorbereitungswochenende. Im Nachhinein war aber naiv, zu glauben, dass tatsächlich Interesse am Gastschüler hat...


Ankunft in den USA / Erste Eindrücke

Auf dem Flughafen in Atlanta angekommen, gab es schon gleich ein Problem. Für den Flug nach Macon hat AYUSA eine vollkommen unbekannte Airline gebucht, die nicht mal die Angestellten auf dem Flughafen kannten. Mir ist schon klar, dass derartige Kurzflüge nur von solchen Mini-Airlines angeboten werden. Es gab jedoch keine Hinweisschilder und außer einer Flugnummer hatte ich nichts von AYUSA, keine Wegbeschreibung, keine Hilfe, obwohl ich stark bezweifele, dass dieses Problem seitens AYUSA unbekannt war.
Das ist zwar ein kleines Problem, aber ich finde es nicht verständlich, warum ein Austauschschüler (der am Ankunftstag sowieso schon aufgeregt genug ist) so einen Stress auf sich nehmen muss. Man beachte bitte, dass es sich beim Flughafen Atlanta um einen der größten Flughäfen der Welt handelt (relativ zu den Passagierzahlen), der für neu Angekommene in der Aufregung schon unübersichtlich wirken kann. Jeder, der einmal in einer ähnlichen Situation war, wird mich verstehen können. Dank des netten Manns am Infostand hat das dann glücklicherweise doch noch funktioniert.

Das folgende wird vielleicht überraschen, aber in meinem Gastort angekommen, war alles hervorragend: Tolle Gastfamilie, super Schule. Eigentlich war alles perfekt.
Man stellt schnell fest, dass AYUSA den Gastschüler vollkommen in Ruhe lässt, solange der nichts will und keinen Stress verursacht, was ich prinzipiell auch sehr gut finde. Diese monatlichen Anrufe seitens AYUSA habe ich immer als Alibi verstanden, nicht nur aufgrund der teilweise wirklich unnützlichen Fragen (Was habe ich von der spontanen Antwort auf eine Frage wie „Was war deine größte Herausforderung in den USA?“?), sondern vor allem da mein Representative selbst nie ganz bei der Sache schien und die Fragen schlichtweg „heruntergeleiert“ hat. Aber wehe, man hat mal eine wirkliche Frage! Darauf gehe ich weiter unten noch ein.


Zweifel an AYUSA

Jedenfalls hat sich für mich sehr früh herausgestellt, dass ich echt ein gutes Los (vielleicht sogar DAS gute Los) gezogen habe. Viele Gastschüler in meiner Gegend hatten nämlich Probleme (und nein, die waren nicht immer selbstverschuldet...), sodass sie die Familie wechseln mussten oder „freiwillig“ nach Hause wollten. Einige wurden auch aufgrund echter oder vermeintlicher persönlicher Verfehlungen nach Hause geschickt.
Es ist nicht unüblich, dass diese Schüler vor der Abreise / vor dem Wechsel dann ein paar Nächte in einer anderen Gastfamilie verbringen. Das war ziemlich oft meine Familie, da diese vollkommen zurecht einen hervorragenden Ruf genießt. Ich habe somit von relativ vielen Schülern persönliche Erfahrungsberichte zu hören bekommen.

Natürlich bin ich mit diesen Schülern ins Gespräch gekommen, da ich schon wissen wollte, warum sie denn nach Hause wollen/müssen bzw. die Familien wechseln. Da habe ich einige Gespräche geführt, die mein Bild von AYUSA nachhaltig beeinflusst haben.

Ein Schüler aus Hong Kong hat z.B. zwei Wochen bei uns gewohnt, er wollte eigentlich in den USA bleiben, aber er hat eine recht offen ausländerfeindliche Schule besucht, auf welcher ihm ein paar Schüler sogar den Fuß überfahren haben, sodass er ins Krankenhaus musste. Eigentlich wollte er nicht nach Hause, aber es gab seitens AYUSA keine Möglichkeit, ihn woanders unterzubringen, sodass er letztlich keine andere Möglichkeit gesehen hat, als nach Hause zu fliegen.
Da frage ich mich doch: Wie kann es sein, dass trotz aller Kontrollen seitens AYUSAs (die doch angeblich so gründlich durchgeführt werden) ein Gastschüler auf einer solchen Schule landet?

Der taiwanesische Junge an meiner Schule wohnte zunächst („temporarily“) bei einer alten Rentnerin. Das alleine ist zwar nicht ungewöhnlich, wohl aber die Dauer. Bis AYUSA ihm eine andere Familie angeboten hat, vergingen geschlagene drei Monate. Das sind 30% der Gesamtaufenthaltszeit von 10 Monaten!
Was hat denn das noch mit „temporarily“ zu tun? Anders gefragt: Wenn er nur ein Semester dort gewesen wäre, hätte man ihm überhaupt noch eine andere Familie gesucht? Da wäre ja schon mehr als die Hälfte vorbei gewesen.
Man kann hier meines Erachtens auch nicht mehr damit argumentieren, dass Gastfamilien knapp sind, dafür war diese temporäre Phase einfach viel zu lang.

Sehr interessant war auch der Bericht eines Jungen, der ebenfalls aus Deutschland kam. Seine Gastfamilie hat ihn im Computerraum verfrachtet. Okay, das kann vorkommen, ein Recht auf ein eigenes Zimmer gibt es bekanntlich nicht. Dort hatte er aber nur eine Klappcoach als Bett, auf der andere Familienmitglieder gerne mal eine Packung Chips gegessen haben. Saubermachen durfte das natürlich der Austauschschüler. Selbst das kann man (mit Verweis auf den Mangel an Gastfamilien) AYUSA noch nachsehen, obwohl es meines Erachtens schon ziemlich aufschreckend ist.
Der wirkliche Gipfel war aber, dass der PC nicht nur nachmittags und abends, sondern vor allem auch bis spät in die Nacht benutzt wurde. Und zwar nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche, wenn der Schüler früh in die Schule musste. Das war auch keine einmalige Ausnahme wegen eines beruflichen Notfalls, sondern Regelfall wegen völlig alltäglicher Sachen. Da wurde dann teilweise bis 2 Uhr nachts Musik gehört, ohne Kopfhörer versteht sich.
Ich hätte mich in der Schule wahrscheinlich auch nicht konzentrieren können, wenn ich regelmäßig nur vier oder fünf Stunden geschlafen hätte. Der „Witz“ an der Sache: Er ist später unter anderem aufgrund zu schlechter schulischer Leistungen herausgeflogen...
Selbstverständlich hat er das Gespräch mit der Familie und schließlich auch mit AYUSA gesucht. Ergebnis: Die Familie hat ihn beleidigt und nach dem Anruf bei AYUSA der Lüge bezichtigt. Das Verhältnis war also merklich angespannt. AYUSA hat ihn aber nicht „für voll“ genommen, da er ja durch seine schulischen Leistungen schon negativ aufgefallen war und hat sich folglich voll und ganz auf die Seite der Gastfamilie gestellt. Auch das Verhältnis zur Gastfamilie war dann ein Grund für den Rausschmiss.
Eigentlich wäre es jetzt wieder an der Zeit für eine rhetorische Frage, wie bei den beiden vorherigen Berichten, aber hier kann man wirklich nur noch den Kopf schütteln.

Allen, die sich jetzt sagen, dass ich ja sowieso nur mit gescheiterten Existenzen gesprochen hätte und meine Meinung dementsprechend verfärbt sei, sei gesagt, dass mir durchaus bewusst ist, dass die Wahrheit irgendwo in der Mitte zwischen der Version der Gastfamilie und des Schülers liegt.
Ich weiß nicht, wer den Konflikt zum Eskalieren gebracht hat, aber ich glaube nicht, dass der Schüler durchweg gelogen hat. Welchen Grund sollte er denn haben?
Es sei auch angemerkt, dass ich von einigen bei denen eigentlich alles gut lief, die also nur kleinere „Problemchen“ hatten, gehört habe, dass sie mit AYUSAs Service unzufrieden waren.

Ich kann nicht sagen, wie es bei anderen Organisationen aussieht, aber ich kann bestätigen, was man auch in zahllosen und immer mehr Berichten über AYUSA zu hören bekommt und zwar:

Wenn immer ein Problem auftritt, wird sich AYUSA fast immer gegen den Schüler/die Schülerin stellen!

Dabei gilt: Je größer das Problem, desto wahrscheinlicher, dass sich AYUSA gegen dich stellt. Extremstes Beispiel ist der Anfangsbericht ("Riesenpech mi AYUSA") dieses Forums. Und dabei müssen das nicht einmal echte Probleme sein, auch bei einfache Anfragen sollte man sich der Unterstützung AYUSAs niemals sicher sein.
Jede/r potentielle AYUSA-Schüler/in sollte das vor der Vertragsunterzeichnung bedenken!

Und bevor man mir nachsagt, dass ich nur auf das höre, was mir andere sagen, kommt nun zum Abschluss noch mein Bericht, als ich mich dann doch einmal an AYUSA wenden musste.

Meine leibliche Familie wollte mich in den USA besuchen kommen. Zum einen, weil sie meine Gastfamilie kennlernen wollten. Es ist praktisch, dies während des Jahres zu machen, da es nach dem Jahr unter Umständen schwer sein kann, einen passenden Termin zu finden, von den (zusätzlichen) Kosten ganz zu schweigen. Zum anderen wollten sie meinen Geburtstag mit mir feiern.
Ich kann verstehen, dass AYUSA von Besuchen abrät, aber ich kann schon einschätzen, ob der erneute Abschied für mich psychisch belastend ist...
Es sei auch angemerkt, dass der Besuch nur zwei Monate vor Ende und NACH Ostern stattfinden sollte. Meine Gastfamilie hielt das für eine tolle Idee, da sie meine Eltern ebenfalls kennenlernen wollte.
Mein leiblicher Vater wendete sich also an AYUSA Deutschland, um den Besuch anzumelden. Reine Formalie? Mitnichten. Plötzlich hieß es, dass dies nicht erlaubt sei.
Allen, die dem beipflichten wollen, sei gesagt, dass dies ausdrücklich NICHT der Fall war, dieser Besuch war nach dem Regelwerk erlaubt. Mit den jetzigen Regeln bin ich nicht vertraut, aber ich habe schwarz auf weiß einen Auszug aus dem damaligen Regelwerk, welcher besagt, dass Besuche nach Ostern gestattet waren, sofern sie angemeldet wurden.
Erst mit Verweis auf diesen Regelauszug hat AYUSA Deutschland dann kleinlaut zugestimmt. Problem gelöst? Natürlich nicht. Als ich die Reise dann bei meinem Representative ankündigt habe, hörte ich nochmals, dass dies nicht erlaubt sei. Und nach seinem Wissen hatte er damit sogar Recht. Wie sich herausstellte, gab es nämlich unterschiedliche Regelwerke in Deutschland und den USA. Das Regelwerk in den USA sieht Besuche nicht vor. Als ich ihn mit dem deutschen Regelauszug konfrontiere, hieß es, bindend sei das amerikanische.
Das finde ich schon bemerkenswert. Wie soll ich denn vor Reiseantritt (also vor Vertragsschluss) das amerikanische Regelwerk kennen? Von AYUSA wurde es nie vorgelegt und eine Aufforderung, sich darüber eigenständig zu informieren, gab es auch nicht. Ich habe bei Vertragsabschluss nur das deutsche Regelwerk gekannt und habe auch nur die Beachtung desselben unterschrieben.
Letztlich gefiel meinem Representative die Idee überhaupt nicht (denn so musste er sich ja mit einem Problem auseinandersetzen, was er merklich nicht gerne tat), aber er konnte nichts machen. Um mir die Sache doch noch zu vermiesen, drohte er mir einen Probation-Brief (1. Stufe des Missvergehens) an.
Es sei nochmal gesagt, dass dieser Besuch vollkommen legitim war. Was macht AYUSA? Sie drohen mir. Da kann ich nur den Kopf schütteln. Der Besuch fand statt und war ein voller Erfolg, von AYUSA kam dann doch nichts.

Ich hatte nach dem Jahr sogar ein Gespräch mit dem Geschäftsführer von AYUSA Deutschland, weil ich schon wissen wollte, wie es sein kann, dass es unterschiedliche Regelwerke gibt und warum es bei AYUSA üblich zu sein scheint, Probleme unter den Tisch fallen zu lassen. Selbst er fand das Verhalten des Reps unmöglich. Das sagt dann wohl alles...


Zusammenfassung

Der Erfolg eines Austauschjahres mit AYUSA ist reine Glückssache. In Deutschland erhält man einen guten Eindruck von AYUSA. Meiner Erfahrung nach fühlt sich AYUSA aber nur noch auf dem Papier zuständig, sobald das Geld vollständig überwiesen ist. Alle weiteren Fragen sollen dann nur möglichst schnell "vom Tisch". Wenn es ein (größeres) Problem gibt, wird sich AYUSA wahrscheinlich gegen den Schüler/die Schülerin stellen. Selbst wenn Gastfamilie und Schüler im Einvernehmen eine Anfrage aussprechen, stellt sich AYUSA womöglich quer.

Fazit: Ein Austauschjahr solltet ihr nicht mit AYUSA machen. Lasst euch von einem ersten positiven Eindruck durch bunte Hefte und nette Vorstellungsgespräche nicht blenden.
Ein Austauschjahr ist eine hervorragende Erfahrung, lasst euch das nicht durch Stress von der Organisation vermiesen!
Ich wünsche euch allen ein super Jahr. Auch und insbesondere den AYUSA-Schülern sei ein hervorragender Aufenthalt gegönnt. Es kann auch gutgehen. Ich hatte trotz AYUSA ein tolles Jahr, solange ich mich nicht mit denen beschäftigen musste, was meistens gegeben war. Wenn aber doch mal etwas sein sollte, wird die Reaktion AYUSAs wahrscheinlich Frustation und Unverständnis hervorrufen. Das sollte euch bewusst sein.

Viel Erfolg euch allen.

Liebe Grüße
R.S.

EINFACH NUR ERBAERMLICH

Wieso gibt man AYUSA die Schuld dafuer, dass ein Gastvater sowas macht? Man kann immer mal Pech haben, bei jeder Organisation, der Gastvater hat ja bestimmt nicht 'Vergewaltiger' auf der Stirn geschrieben, also kann AYUSA das genauso wenig vorher wissen wie alle anderen. Ausserdem bereitet AYUSA einen sehr gut vor bevor man fliegt, anscheinend hat ihre Tochter nicht richtig zugehoert bei dem Thema sexuelle Belaestigung, aber die sagen einem genau wie man sich richtig verhaelt. Anscheinend wollte sie in der Familie bleiben? Klingt alles sehr komisch fuer mich. Natuerlich tut es auch mir leid, dass Ihre Tochter so etwas erlebt hat, aber man muss wirklich aufpassen was man so oeffentlich ueber eine Organisation sagt! Ich bin gerade mit AYUSA in Kanada und ich bin allgemein sehr zufrieden. AYUSA's Stellungnahme nachzufolge, wollten sie Ihre Tochter ja auch umplatzieren, aber sie hat es verweigert? Bevor man sowas schreibt in einem oeffenlichen Forum, sollten man auf jeden Fall pruefen was wirklich die WAHRHEIT ist.

Und an die ganzen Vollidioten die meinen, AYUSA wuerde hier irgendwelche Aufrufe aendern oder Kommentare loeschen und Propaganda machen: Kommt mal runter und nehmt euch selber nicht so wichtig. Wie sollte eine Organisation sowas machen? Ihr malt einfach nur den Teufel an die Wand und es interessiert euch im Grunde gar nicht, ihr steht einfach auf Drama. Alle Kommentare von den Leuten, die AYUSA positiv bewerten, sind meiner Meinung nach sehr vernuenftig und garantiert kein Fake.

Diskussionsübersicht
3.1.2007
C. M.
Riesenpech mit AYUSA
2.1.2009
S. M.
3.1.2009
C. M.
3.1.2007
I. A.
3.1.2007
Denise M. USA Ayusa-Intrax 2007/08
3.1.2007
I. A.
3.1.2007
Vera E. Schweden YFU-DE 2007/08
4.1.2007
I. A.
23.5.2008
C. M.
25.5.2008
C. M.
10.4.2011
C. B.
21.6.2011
D. B.
4.1.2007
Denise M. USA Ayusa-Intrax 2007/08
4.1.2007
Sonja K. USA Ayusa-Intrax 2007/08
7.5.2007
C. M.
5.1.2007
Denise M. USA Ayusa-Intrax 2007/08
5.1.2007
A. H.
15.2.2010
Jasmin S. USA Ayusa-Intrax 2009/10
5.1.2007
A. H.
5.1.2007
Denise M. USA Ayusa-Intrax 2007/08
5.1.2007
Sonja K. USA Ayusa-Intrax 2007/08
5.1.2007
A. H.
5.1.2007
Sonja K. USA Ayusa-Intrax 2007/08
6.1.2007
C. M.
8.1.2007
Sonja K. USA Ayusa-Intrax 2007/08
11.1.2007
23.1.2007
I. S.
23.1.2007
I. S.
23.1.2007
Lea Z. USA Ayusa-Intrax 2007/08
23.1.2007
I. S.
25.2.2007
C. M.
29.9.2007
C. M.
16.10.2007
M. G.
25.10.2008
xMx X. Großbritannien 2010/11
4.11.2008
C. M.
6.11.2008
aaron L. USA Experiment 2010/11
2.1.2009
T. S.
30.3.2009
anna P. 2010/11
22.7.2014
L. ..
22.7.2014
L. ..
24.3.2010
Lena R. USA Ayusa-Intrax 2010/11
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11.6.2009
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12.6.2009
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S. H.
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15.2.2010
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13.7.2009
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14.7.2009
S. H.
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Jasmin S. USA Ayusa-Intrax 2009/10
7.2.2010
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Chiara S. USA AFS-DE 2012/13
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