PROBLEME MIT DER ORGANISATION

Hey,
ich hab jetzt schon fast die haelfte meines austauschjahres hinter mir und hatte von anfang an grosse schwierigkeiten.
es hat alle damit angefangen, dass ich zu einer 21-jaehrigen mit einem 1-jaehrigen kind gesteckt wurde. Die arbeitet jeden Tag und hat nie ziet fuer mich. ausserdem hat ihre mutter auch eine deutsche gastschuelerin aufgenommen mit der ich dann viel zeit verbracht hatte weil wir beide sonst nur alleine zuhause rumsitzen wuerden.
so, dann haben wir aerger von unserem local coordinator bekommen, weil wir deutsch gesprochen haben, was dann bis zum "letter of probation" ging.
uns wurde jeglicher kontakt miteinander verboten und noch einige andere verbote dazu, wie z.b. keinen fuehrerschein.
die andere deutsche musste dann vor 2 wochen in eine andere stadt ziehen, damit wir auch ja keinen kontakt mehr haben koennen. total laecherlich.
Da ich einige probleme hier in meinem haus habe, wie z.B., dass ich schon oft naechtelang ganz alleine zuhause war oder das uns sogar letzte woche fuer 3 tage das wasser abgestellt wurde, weil meine gastmutter die rechnung nicht bezahlt hat, ausserdem ist das haus meistens total unordentlich und dreckig und meine gastmutter ist nie zuhause ausser zum schlafen, wollte ich auch in eine andere familie wechseln.
Als ich das meinem Local Coordinator mitgeteilt habe meinte die ich haette keinen grund zu wechseln und bei mir waere alles super. keiner achtet hier auf meine meinung oder hoert mir zu, mir wurde sogar schon von meinem L.C gesagt, dass meine meinung sowieso nicht zaehlt, weil ich ja noch nicht volljaehrig bin.
Ich fuehle mich sehr unfair behandelt und ich finde, dass ist schon beraubung der Menschenrechte einem seine eigene Muttersprache zu verbieten.
Ich habe nur total Angst mit meiner Gastmutter darueber zu sprechen, dass ich wechseln moecht, weil sie sehr nett ist und ich sie eigentlich sehr gerne mag ich moechte sie nich verletzen.
Koennt ihr mir vielleicht helfen wie ich ihr das schonend beibringen kann?
Was sagt ihr denn zu meiner Situation? Habe ich wirklich keinen Grund zu wechseln?

Liebe Gruesse,
Sina

beitragabfolgen.gif Auf diesen Beitrag gibt es 3 direkte Antworten:
vom 4.1.2009 10:41

antwort =)

hi,
ich würde mit meinen eltern in deutschland sprechen, damit die hier mit deiner orga sprechen. ansonsten kann ich dir nur raten, das problem deiner gastmutter gegenüber anzusprechen. sag ihr auch, dass du ihr nicht wehtun möchtest, für dich aber keine andere möglichkeit siehst.
viel glück!
liebe grüße elaine

vom 4.1.2009 11:04

Tu was!

Hallo Sina, das hört sich nicht gut an. Ein Austausch ist dazu da, um Land und Leute kennen zu lernen. D.h. nicht nur die Schule, sondern auch das Familienleben, die Leute, das Land. Wenn du außer zum Schulbesuch dazu vergattert wirst, allein zu Hause zu hocken, dann ist der Zweck eines Austausches nicht erfüllt. Jeder noch so schlechte Prospekt einer Organisation bestätigt dies sogar. Darin wird deutlich anderes versprochen. Wenn die Organisationen stets mehr Schüler aufnehmen als sie ADÄQUATE Plätze anbieten können, so ist dies unverschämt. Sie müssen sich drum kümmern, ihre Vertragspartner (denn nichts anderes bist du bei INTO) vertragsgemäß unterzubringen, wenn es beim ersten Anlauf nicht geklappt hat.

Ich verstehe dein schlechtes Gefühl der Gastmutter gegenüber, aber eigentlich sollte auch ihr klar sein, dass eine Jugendliche nicht ein Jahr ins Ausland geht, um jeden Nachmittag und Abend allein in einem fremden Haus ohne Gesellschaft rumzuhocken. Wenn du ihr sagst, dass du die zweite Hälfte des Jahres gern auch das Leben in einer amerikanischen Familie mit Gleichaltrigen kennen lernen möchtest, so sollte sie das verstehen, es sei denn, sie bekommt Geld für deinen Aufenthalt und hat dich nur deshalb aufgenommen (sie scheint ja Geldprobleme zu haben). Aber auch dann solltest du wechseln, schließlich bist du nicht dazu da, ihre Geldprobleme zu lösen. Du bist nur ein Jahr weg. Willst du die zweite Hälfte so verbringen wie die erste?

Sprich mit deiner Gastmutter darüber. Hast du ggf. über Schulkameradinnen die Möglichkeit, in eine andere Familie zu wechseln. Frag doch mal rum. Wenn du eine andere Familie hättest, dann ist der Wechsel leichter, denn meist ist ja das Problem, dass die Organisationen keine Familien zu bieten haben sondern immer nur so tun. Sprich mit INTO in Deutschland (evtl. auch deine Eltern), mit der Partnerorganisation vor Ort. Schau in den Vertrag. Was wurde da versprochen, was nicht erfüllt? Stelle Öffentlichkeit her. Es ist schlimm, wie solche unprofessionellen Organisationen das Geld absaugen, dafür aber nur vollkommen mangelhafte Leistungen erbringen und bei Problemen nicht fähig sind, Lösungen herbeizuführen und das Abhängkeitsverhältnis, in dem sich die Jugendlichen im Ausland befinden auch noch schamlos ausnutzen.

Wenn du nichts tust, dann kann sich auch nichts ändern!

Viel Erfolg und Durchhaltevermögen!
Sabine

Oh gott! Bitte antworten!

ich möchte eig auch mit INTO nächstes Jahr weg..
Würdest du nach dieser Erfahrung eher davon abraten?? Ohnee

Diskussionsübersicht
4.1.2009
Sina M. USA into 2008/09
PROBLEME MIT DER ORGANISATION
4.1.2009
Ela S. USA DFSR 2009/10
4.1.2009
S. T. Neuseeland 2006/07
X Schließen
Success
Error
1.71