vom 6.2.2017 15:59
S. Z.

PKV und Beihilfe versus Auslandsreise-KV

Wir sind auch privat krankenversichert und beihilfefähig, auch unser Kind.

Wir haben uns letztendlich für eine zusätzlich abgeschlossene Auslandsreise-KV unserer Krankenkasse entschieden. Sie kostet unter 500 Euro für 365 Tage. Das ist eine ganz normale, die jeder Mensch egal wie versichert abschließen kann, der länger im Ausland ist.
Sie arbeitet in den USA mit einer amerikanischen Kasse zusammen. So können Arztbesuche direkt über die abgerechnet werden. (so die Theorie; wir hatten zum Glück noch keinen Versicherungsfall also keine Ahnung, wie die Praxis aussieht)


Das haben wir nicht genommen:
Wir haben uns nicht für die Zusatz-KV der Organisation entschieden, weil die teurer war und schlechtere Konditionen hatte (Football und andere gefährlichere Sportarten wären gar nicht oder nur zu einem Aufpreis versichert gewesen)

Und das auch nicht:
Anfangs dachten wir, Beihilfe und private KK würden reichen, aber die Höhen der abgesicherten Versicherungsfälle waren unserer Orga nicht ausreichend.
Die Beihilfe zahlt auch nur, solange die Kinder unter 18 sind.
Bei der privaten KV hätten wir ab dem 4. Monat zusätzliche Beiträge zahlen müssen. Die zusätzlichen 9 Monate waren teurer als die Auslandreiseversicherung für ein ganzes Jahr.
Alle Rechnungen hätte man selber vorstrecken müssen.


Viel Erfolg und viele Grüße
S.

Auf diesen Beitrag gibt es eine Antwort:
vom 10.4.2017 14:15
S. Z.

Arztbesuch in den USA

Hallo,

ich wollte noch mal kurz unsere Erfahrung in Sachen Arztbesuch USA mitteilen.

Wir haben eine 1-Jahres-Auslandsreisekrankenversicherung für unser Kind abgeschlossen mit 50 Euro Selbstbeteiligung per Krankheitsfall.
Unser Kind war jetzt einmal in einem emergency room eines Krankenhauses mit Verdacht auf Influenza. In Deutschland würde man das vielleicht in einer Arztnotrufzentrale machen, da es außerhalb der üblichen Praxisöffnungszeiten war.

Inklusive aller Zuschläge belief sich die Rechnung auf 700 Dollar. Der Hammer für drei Tests auf Streptokokken, Influenza A und Influenza B! Was alles nagativ war...

Da die Behandlung lediglich ambulant war, mussten wir die Rechnung selber zahlen. Sie wurde also nicht über eine amerikanische Versicherung abgewickelt. Dies geschieht (bei unserer Versicherung) nur bei stationären Aufenthalten, die noch horrendere Summen kosten sollen.

Ich konnte aber die Abrechnung bei unserer Versicherung abwarten, bevor wir das Krankenhaus bezahlen mussten.
Die Versicherung hat alles bezahlt, bis auf die 50 Euro Selbstbeteiligung und das Wechselkurspech bei der Umrechnung von Dollar auf Euro.

Unsere Absicherung war also zu unserer Zufriedenheit.

LG
S.

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