vom 20.8.2012 05:03

Organisation, Eltern & Finanzierung

Hallo.
Erstmal finde ich es wahnsinnig toll, dass es hier so ein Forum gibt. Ich hab' mich die letzten Tage nur durch Google Suchergebnisse gewühlt und hier habe ich die ganzen Infos an einem Tag gefunden, die ich bei der Googlesuche nach Tagen nicht hatte.

Egal, ein paar Fragen hätte ich dennoch.
Und zwar würde ich gern ein Austauschjahr in Amerika oder England (evt. auch Kanada) machen.
Darauf gekommen bin ich durch Zufall vor ein paar Tagen, ich wusste bereits das es sowas gab, irgendwie verband ich damit aber immer unbezahlbare Kosten und reiche Internatsschüler. (Keine Vorurteile oder so, aber das war halt bis vor einem Jahr noch meine Sicht zum Schüleraustausch.)
Ich habe meine 'Idee' wieder aufgegriffen und eben ein wenig konkreter gesucht.
Mir sind aber einige Fragen bezüglich Organisation, Überzeugung der Eltern und der Finanzierung offen geblieben.

1. Ich bin leider erst 13 Jahre alt, werde aber noch in diesem Jahr (Dezember) 14. Somit würde sich die Gelegenheit anbieten, ein halbes Jahr (ab Jänner 2013) einen Schüleraustausch zu machen. Ich suche nach Organisationen, die ihre Programme eben für 14-jährige machen und wenn möglich auch nur für ein halbes Jahr. (Ich würde gern ein ganzes Jahr, aber 1. klappt das wegen dem Geld nicht und 2. möchte das mein Dad nicht. Er sagt, ein Jahr kann ich erst wegbleiben wenn ich 16 oder älter bin.) Außerdem sollte die Organisation den Flug organisieren, ich bin erst einmal geflogen. (Mit Verwandten eine Stunde lang.) Natürlich sollte die Organisation auch kompetent sein und das übliche, was man von einer guten Organisation nun mal erwartet. Wenn das ganze dann noch unter 8.000 Euro liegt werde ich höchstwahrscheinlich euphorisch. (:
Kann mir hier jemand eine gute (vielleicht auch eher unbekannte) Organisation empfehlen? Ich habe schon diverse Kataloge bestellt, die ich dann noch konkreter anschauen werde, aber es wäre super, Erfahrungsberichte von Leuten zu lesen, die gerade 'mittendrin' sind.

2. Die nächste Hürde: Mein Vater meint, ich würde selbst ein halbes Jahr nicht durchhalten. Mein längster Aufenthalt ohne Eltern dauerte ca. 3 Wochen. Ich habe selbst Zweifel, ob ich das schaffen würde, weil ich nicht so schnell Freunde finde und eventuell der Anschluss/Kontakt zu anderen Leuten nicht so super wird. Grundsätzlich kann ich ja reden wie ein Wasserfall, aber da es dann doch ein englischsprachiges Land ist, überlegt man sich seine Worte halt zweimal. Da habe ich schon Bedenken... :/
Außerdem möchte mein Vater nicht, dass ich nach Amerika oder Kanada gehe. Er meint, England ist immer noch in Europa und so... Das ich eben nicht sooo weit weg bin... Aber ich hab' argumentiert, dass das dann auch schon egal ist, weg ist weg. (; Außerdem hat er damit gerechnet, dass ich maximal für ein Monat weg will. Nein, ich möchte ein Semester lang weg, und er meint wieder, dass sei zu lang.
Kann mir jemand sagen, wie man da Kompromisse eingehen kann? Ich denke, ein Semester ist eigentlich ganz gut, oder? Nicht zu lang, nicht zu kurz?

3. Das nötige Kleingeld braucht man halt... Optimal wäre natürlich was mit unter 8.000 Euro, aber mir ist selbst bewusst, dass die finanziellen Sachen sich eher hinten einreihen müssen, da es ja auch ein qualitativ hochwertiger Austausch sein sollte. Das Geld liegt eben auch nicht auf der Straße und das was ich persönlich (durch Geburtstag, Weihnachten, Verkaufen von alten Sachen, Taschengeld & Sparen) beisteuern kann, werden wahrscheinlich um die 1.000 Euro sein.
Meine Eltern haben mir schon klar gemacht, dass das finanziell höchtswahrscheinlich nicht drin sein wird. Also rechne ich da auch um die 2.500 Euro. Das sind dann mit vielen Bemühungen knappe 4.000 Euro, wenn ich noch 500 Euro zusammenkratzen kann.

Ich habe einen Notendurchschnitt von 1,7 und hab' in Englisch eine Drei. (Man soll ja die Schuld nicht auf andere schieben, aber meine 2. Englischlehrerin vertauscht meine Noten ständig mit einer anderen, die den gleichen Vornamen hat wie ich und eben ein wenig schlechter ist als ich... Ich habe meiner E-Lehrerin auch versucht, das anhand von diversen Beispielen [& davon gibt es genug!] zu erklären, dass sie mich vertauscht, aber sie glaubt mir nicht und sagt, dass ich wahrscheinlich nur meine Noten ändern will. -.- Ich denke, ich schicke meinen Vater mal bei ihr vorbei, glaubt sie etwa einem Erwachsenen mehr als mir? -.-)

Ich bin früher geritten, war ehrenamtlich in der Bibliothek, mache oft Projekte in der Schule und bin auch sonst recht sozial. Ich bin sehr kommunikativ und interessiert an neuen Kulturen, wenn ich das Umfeld einigermaßen gut kenne.
Ich wohne in Österreich und leider gibts im Internet wenige Suchergebnisse über eine Förderung in Österreich. Ist jemand aus Österreich schon mal ein Jahr in den USA, Kanada oder England gewesen? Weiß jemand was über Förderungen, die wir hier bekommen können? (Ich glaube, sowas wie Bafög gibts bei uns gar nicht?)
Oder weiß sonst jemand noch Alternativen um an Geld zu kommen? Leider sind in meiner Umgebung die Möglichkeiten mehr als begrenzt.

Ich schweife schon wieder viel zu sehr aus - Entschuldigt! Ich würde mich über hilfreiche Antworten freuen. (: Ich möchte unbedingt ein Austauschjahr machen und bis dahin soviele Informationen wie möglich zusammen bekommen.

Liebe Grüße,
Lisa.

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Fragen

Hallo !

Offenbar hast du dich noch gar nicht über Angebote informiert. Also es ist nun schon fast Ende August und du bist sehr spät dran, wenn du schon im Januar (!) gehen willst. Man bewirbt sich in der Regel mindestens zehn Monate bis ein Jahr vor Abreise, manchmal auch noch früher. Schließlich finden, je nach Orga, mehr oder weniger umfangreiche Auswahlwochenenden statt (man muss ja erstmal für ein Austauschjahr ausgewählt werden, einfach so anmelden geht ja nicht). Dann folgt jede Menge Papierkram, Gastfamilie finden, Schule finden etc. Und es gibt mindestens ein Vorbereitungstreffen, das bis zu einer Woche dauert.

1. Wieso möchtest du denn unbedingt eine unbekannte Orga ? Es hat nichts mit der Qualität einer Orga zu tun, ob sie bekannt oder unbekannt ist ! Also über die unbekannten Orgas wissen ja viel weniger Leute was, als über die großen und bekannten Orgas. Daher werden dir die allermeisten Leute hier vermutlich eher die bekannten Orgas nennen und Erfahrungsberichte darüber schreiben. Eine mit einem allgemein sehr guten Ruf ist zum Beispiel YFU (wobei die, wie einige andere Orgas auch, nur ganze Jahre anbieten). Aber es gibt auch viele gute Orgas, die ein halbes Jahr bieten. Du findest hier im Forum unzählige Erfahrungsberichte zu allen möglichen Orgas, einfach mal suchen.
Schau dir viele Orgas und ihre Leistungen an, bestelle Infomaterial, besuche Infoveranstaltungen (wobei es dazu schon viel zu spät ist, wenn du im Januar weg willst) und bilde dir eine Meinung. Es kommt auch auf dich selbst an, welche Orga für dich gut ist.

2. Erstmal vorweg: Du kannst überhaupt nicht in die USA gehen. Dazu musst du mindestens 15 Jahre alt sein, das schreibt das Gesetz in den USA so vor.

Aus irgendeinem Grund glauben viele Eltern, es sei besser, wenn ihr Kind in Europa bleibt wegen er Nähe. Dabei ist das rein subjektiv, es ist völlig egal, ob man 1000 oder 20.000 Kilometer weg ist.

Leider haben auch viele Leute Vorurteile gegenüber den USA, obwohl dort 80 Prozent aller Austauschschüler hingehen und viele ein super Jahr haben. Aber USA fällt bei dir eh aus.
Aus welchem Grund auch immer, hat dein Vater wohl auch Vorurteile gegenüber Kanada. Das kann ich persönlich gar nicht verstehen, aber er denkt halt offenbar so. Da ist es sehr schwer, was zu ändern, denke ich. Du könntest versuchen, Infos über Kanada rauszusuchen, Berichte von ehem. Austauschschülern dort zu suchen und deine Eltern auf eine Infoveranstaltung einer Orga, die Kanada anbietet, mitzunehmen. Also nur, wenn du sehr gerne dorthin möchtest. Wenn du auch mit England zufrieden wärst, kannst du dir das sparen (wobei England nur manche Orgas anbieten).

Dein Vater hat den Sinn eines Austauschjahres offenbar nicht begriffen, also solltest du es ihm nochmal erklären Smily Es geht darum, sich ein zweites Leben in einem anderen Land aufzubauen, tief in die Kultur einzutauchen, sich in einer fremden Familie einzugewöhnen, richtige Freundschaften zu knüpfen, sich in den Alltag und die Gesellschaft zu integrieren, Traditionen und Feiertage mitzuerleben. In einem Monat (!) ist das absolut unmöglich. Das ist viel, viel, viel zu kurz und es gibt natürlich auch gar keine Orga, die das anbietet. Ein halbes Jahr braucht man mindestens, damit es sich wirklich lohnt, am besten wäre natürlich ein ganzes Jahr.

Also ich kann dir sagen, dass mein längster Aufenthalt ohne Eltern vor meinem Auslandshalbjahr gerade mal elf Tage waren (Klassenfahrt). Ich hatte auch Zweifel, das ist ganz normal. Klar kann es immer passieren, dass man Pech mit Familie, Freunden, Wohnort etc. hat. Das ist eben so, dieses Risiko besteht immer.

3. Also es ist grundsätzlich (auf jeden Fall möglich, ein halbes Jahr für unter 8000 € zu machen. Allerdings kommt dazu natürlich noch das Taschengeld (200 - 250 € pro Monat) und andere kleinere Ausgaben.
Aktuell sind gerade einige Österreicher hier im Forum aktiv, die könntest du mal fragen. Schau mal hier: http://www.ausgetauscht.de/forum/oesterreichische-austauschschueler-fuer-2013-2014-anwesend.html

Du bist leider allgemein sehr spät dran für Januar. Klar kannst du es versuchen, es gibt im Moment ganz bestimmt noch einige Möglichkeiten, aber da müsstest du deine Eltern jetzt wirklich sehr schnell überzeugen.

Viele Grüße,

Marie-Claire

vom 20.8.2012 21:31

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Halla!

So 10000€ sollte man wirklich einplanen. Es sei denn, du gehst mit Rotary, du bist ja anscheinend ziemlich engagiert, aber da müsst ihr selbst auch einen Schüler aufnehmen. Es gibt auch zahlreiche Stipedien, allerdings sind die meisten nur für ein ganzes Jahr. Dann gibt es in D-Land ja noch die Möglichkeit mit Bafög, vielleicht habt ihr sowas auch in Österreich?
Auch denke ich, dass du noch ein bisschen jung bist. Mit 16 oder 17 lässt sich ein Auslandsjahr viel besser auskosten, meine ich.

^^

1. In welcher Klasse bist du denn? Ich denke mal, das Österreichische Schulsystem wird so ähnlich sein wie das in Deutschland, und da sollte man bei G9 am besten in der 11. bzw. bei G8 in der 10. ein Austauschjahr machen, da das dann oft auch anerkannt wird und du dadurch kein Schuljahr wiederholen musst, da man in der Zeit eh recht wenig neues macht ;) Als Organisation würde ich einfach aml AFS empfehlen, weil die da einfach total toll drauf sind, ich war bisher zwar nur zum Auswahl-Wochenende, aber naja^^ Die bieten allerdings kein England-Austausch an, dafür aber auch Halbjahr und auch Winterabreise. Wenn du echt schon im Januar loswillst, solltest du dich echt ranhalten, bei AFS kämst du mit viiiieeel Glück dann noch durch Super Late Bird rein, ist aber eher unwahrscheinlich. Ich hab mal nachgeschaut, USA kostet 8.290€ das Halbjahr, Ganzes Jahr ein wenig mehr. Kanada ist ncoh teurer :/
Sonst könntest du DFSR probieren, die sind da auch recht nett, dafür kostet es echt ne Menge :/ (Japan wären da fast 10.000€)

2. Mein längster Aufenthalt ohne Eltern dauerte 18 Tage ;) Ich hab zwar auch immer wieder Zweifel, aber mein Wille, das ATJ zu machen, ist stärker, und meine Eltern unterstützen mich auch dabei. Von daher weiß ich auch nicht genau, wie du deinen Vater da überzeugen kannst, außer ihm halt zu erklären, wieso du das so unbedingt machen willst usw.

3. Du könntest dich fürs PPP(Parlamentarisches Patenschafts Programm) bewerben, wenn du in die USA fährst(Ich meine, das war für USA), ansonsten halt Stipendien usw.

Hoffe ich konnte dir wenigstens etwas helfen^^"

vom 18.4.2014 02:22

Großes Danke!

Hallo zusammen!
Erstmal möchte ich mich (spät aber doch) für all die netten, informativen und einfach lieben Antworten von euch bedanken!
Ich möchte an dieser Stelle nur ein kleines "Update" machen, nachdem ja bereits 1 1/2 Jahre seit diesem Posting vergangen sind.
Also: Ich bin jetzt 15, habe mir auf euer Anraten hin Zeit gelassen und vor allem auch genommen, um grundlegend nachzudenken und vor allem viel, viel, viel Überzeugungsarbeit bei meinen Eltern zu leisten.
Diese Zeit haben glaube ich sowohl meine Eltern als auch ich wirklich gebraucht.
Ich hab sie eines Tages einfach überrumpelt, da gerade ein Infotreff in meiner Stadt stattfand und ich sie ohne zu Überlegen dahin gezerrt hab.^^
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter von YFU waren dort anscheinend mit ihren Argumenten für ein ATJ so überzeugend, dass mein Papa ohne mein Nachfragen beim Rausgehen meinte: "Ok, jetzt kannst du dich bewerben!"
Da ich schon sehr spät dran war tat ich das auch gleich und bin Schritt für Schritt dem Ganzen näher gekommen.
Seit ein paar Wochen ist es also fix: Ich hab einen guten Kompromiss mit meinem Papa gefunden - sowohl aus finanzieller als auch Landwahl-Sicht. Im Sommer 2014 geht es zu 99,9 % (die 0,1 % behalte ich mir noch auf, weil es einfach noch so unglaublich klingt!) nach Schweden, für 11 Monate mit YFU.
Ihr seht: Nix da mit Halbjahr oder USA! So schnell können sich Pläne ändern.
Ich bin - wie ihr euch vorstellen könnt - richtig aufgeregt, denke hin und her, träume nachts nur mehr von Schweden (ist wirklich so^^) und hab einfach Spaß dran, die Tage bis zum Abflug zu zählen!

Danke an dieser Stelle nochmal für eure lieben und ausführlichen Antworten!
Eine abschließende Frage hab ich dann noch: Gibts jemanden, der mit YFU Austria auch im Sommer 2014 nach Schweden fliegt? Würde mich sehr freuen, wenn man sich schon mal vorab austauschen/kennenlernen könnte. (:
Und falls es noch jemanden interessiert, wie ich das schließlich mit der Finanzierung (welche ja keinen unerheblichen Bestandteil des "Nein" meines Papas inne hatte)ausging: Ich warte noch drauf, ob mir ein Stipendium genehmigt wird, was natürlich sehr toll wäre, aber nicht garantiert ist, dadurch, dass ich schon so knapp dran war und zu dem Zeitpunkt eigentlich schon fast alle Stipendien vergeben wurden. So oder so werden wir einen Kredit aufnehmen müssen. In ein paar Jahren wird aber die Lebensversicherung von meiner Mutter fällig - ursprünglich war das Geld für Investionen im Haus geplant, mein Papa unterstützt mich jetzt aber glücklicherweise so sehr im Vorhaben eines ATJ, dass er gemeint hat, das Geld gibt er mir dann zur späteren Rückzahlung des Kredits.
Es hat sich also zum Glück alles in die richtige Richtung für mich und mein Vorhaben entwickelt und ich bekomme schon so viele positive Bestätigungen für ein Auslandsjahr und für Schweden, dass ich ohnehin nicht mehr anders kann, als froh darüber zu sein!

Abschließend noch eine Frage: Geht/Ging es manchen von euch auch so, dass ihr zeitweilens an euch selbst gezweifelt habt? In meiner ganzen Euphorie hielten sich die Zweifel sehr in Grenzen, aber als ich letztens im Zug nach Hause saß, die Landschaft an mir vorbei zog, wurde mir all das bewusst: Schweden, weit weg, neu, unbekannt, fremd... Wisst ihr, was ich meine? Da träumt man jahrelang von einem Jahr in der Ferne und plötzlich ist alles so nah und nicht mehr Monate entfernt... So verrückt, dass ich es selbst manchmal gar nicht glauben kann.

Entschuldigt, dass das Ganze doch länger geworden ist als geplant, ich musste mir all meine Freude nur mal von der Seele reden, denn ihr versteht mich (hoffentlich^^) und könnt wahrscheinlich gut nachvollziehen was mir so durch den Kopf geht. Während ich mit Familie & Freunden rede, merke ich richtig, wie meine Gedanken keiner so wirklich verstehen kann - und da bin ich ihnen gar nicht böse, mir würde es nicht anders ergehen!

Alles Liebe und schöne Osterferien!
Lisa

Diskussionsübersicht
20.8.2012
Lisa S. Schweden YFU-AT 2014/15
Organisation, Eltern & Finanzierung
20.8.2012
31.8.2012
Isabel W. Australien SouthernCross 2013/14
31.8.2012
Julian M. Kanada AmericanEducation 2013/14
20.8.2012
Sophie L. Norwegen GLS 2010/11
9.9.2012
E. S.
26.9.2012
Franka H. Japan AFS-DE 2013/14
18.4.2014
Lisa S. Schweden YFU-AT 2014/15
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