vom 8.8.2014 17:25
F. S.

Narben vom ritzen YFU AFS

Hallo Leute :)
also ich möchte mich bald für ein Austauschjahr bei YFU und AFS bewerben. Am liebsten für Nz, Australien oder USA. Alles kein Thema aber ich habe Angst das meine "Vorgeschicht" mir da einen Strich durch die Rechnung macht.
Zu den Narben selbst: mein rechtes Schienbein ist kreuz und quer vernarbt, aber kaum noch zu erkennen. Dann meine linke Schulter bzw. Oberarm. Da habe ich 5 tiefrote hervorstehende Narben grade untereinander. An meinem linken Unterarm das selbe. Die Sind aber auch schon bis zu zwei Jahre alt. Ich würde sagen ich bin davo weg und kann auch ohne!
Meine Mutter weiß nur von den Narben an meinem Bein. Sie hat mich damals zu einer Psychologin geschickt. Da war ich aber nur eine Sitzung, weil ich mich nich wohlgefühlt habe. Danach war das niewieder ein Thema. Seit ein paar Wochen habe ich mir selber Hilfe gesucht und gehe zur einer Frauenberatugstelle. Man kann nicht sagen, dass ich in Therapie bin oder war, aber mir geht es durch die Beratung besser. Das ich dahin gehe weiß meine Mutter nicht, haben nicht soo ein gutes Verhältnis.

Bei einem Auswahlgespräch würde ich natürlich lange Sachen anziehen. Mache ich immer.
Meine Frage ist, ob ich wenn ich angenommen werde irgendwelche ärztlichen oder psychologische Gutachten abgeben muss und wie die Untersuchung bei einem Arzt abläuft. Wenn ich angenommen bin, kann die Orga dann immernoch sagen, dass die mich doch nicht fliegen lassen? Ich will das UNBEDINGT und ich fühle mich stark genung, auch meine Beraterin ist der Meinung.
Was meint ihr?

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ich denke das geht

Hey:) also ich denke das das eigentlich gehen müsste. Ich gehe nach Neuseeland (allerdings mit iSt) und mein Arzt musste beim Gutachten nur so Dinge wie Kinderkrankheiten, dioptrinstärke usw angeben. Ich denke das du nur abgelehnt werden könntest wenn nichtgenug Plätze frei sind, und sie aussortieren müssten, da sie dann natürlich den "unkompliziertesten" Teilnehmer auswählen
Ich wünsche dir viel Glück
Lene:)

Könnte schwierig werden..

Also ich war mit AFS weg und ich habe da leider einige Zweifel. Bei meinem Gesundheitsgutachten musste auch stehen, ob ich schon einmal in therapeutischer Behandlung war und wie lange das her ist. Und ich glaube wenn es schon zwei Jahre her war, war es kein Problem mehr, aber alles davor musste weiter abgeklärt werden. Ich finde, du müsstest auch das mit der Beratung angeben. Es ist ja nur zu deinem eigenen Schutz, denn die Leute von YFU und AFS wissen genau, was für Schwierigkeiten in einem Auslandsjahr auf dich zu kommen können und können das Ganze recht gut einschätzen. Und auch wenn du nur einmal
in einer Sitzung warst, dafür gab es ja einen Grund. Am besten setzt du dich direkt mit YFU und AFS in Verbindung, sie können dir am meisten dazu sagen.
Also ja, es muss ein ärztliches Gutachten abgegeben werden und spätestens kommt es dann sowieso heraus. Also verschweigen würde ich denen nichts, ich weiß nicht ob du das jetzt vor hattest, aber lass es lieber bleiben..

Schwierig

Du solltest absolut hundertprozentig mit jeglichen psychischen Problemen abgeschlossen haben, wenn du ein Austauschjahr machen möchtest. Gerade die erste Zeit ist eine starke Belastung und bringt sehr viele Herausforderungen mit sich, die bewältigt werden wollen. Und das ganze Jahr hindurch kann es natürlich immer zu Problemen jeder Art und zu Heimweh kommen. Darum nehmen Organisationen psychische Probleme sehr ernst. Selbstverständich nicht, weil sie betroffene Schüler für "kompliziert" (?) halten, sondern natürlich zum Schutz der Schüler selbst! Schließlich haben sie jahrzehntelange Erfahrung, was die Schwierigkeiten in einem Austauschjahr angeht.

In einem ärztlichen Gutachten geht der Arzt natürlich nicht nur auf "Kinderkrankheiten" (?) und ähnliches ein, sondern auf alles, was mit der Gesundheit des Schülers zu tun hat, also auch auf die psychische Gesundheit.
Nur du selbst kannst einschätzen, ob du hundertprozentig mit allem abgeschlossen hast. Zu deinem eigenen Schutz würde ich es auf jeden Fall ansprechen, es kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit sowieso raus.

YFU

Hey :)
Erstmal schön dass du davon weg bist.
Ich hatte bereits mein AWG bei YFU und bin auch angekommen worden.
Bei den Bewerbungsunterlagen geht ca. eine ganze Seite über die Krankengeschichte. Also nehme ich an, dass es ihnen schon wichtig ist, dass zu wissen.
Ich würde es auf jedenfall ansprechen. Du wirst bei deinem Einzelgespräch sicher auch gefragt, ob es noch etwas gibt, dass du sagen möchtest. Das ist dann der ideale Moment.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es große (!) Probleme mit deiner Orga geben könnte, wenn sie nach Vertragsabschluss von deinen Narben/ der Sache mit dem Ritzen erfahren. Das hast du ihnen dann immerhin verschwiegen.
Also spar dir eine Menge Ärger und spreche es an! Das werden sie dir sicher auch hoch anrechnen...


Viel Glück!


Franzi

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