meine entscheidung und warum zweifel gut sind:

hallo,
gestern bin ich aus england wiedergekommen und es war wirklich klasse! zwar war die familie nicht so toll, wie in frankreich, aber es wurde zum ende immer besser. am abend waren wir leider auch immer so müde, dass wir keine großen und langen unterhaltungen geführt haben. wir haben schließlich die ganze ostküste von südengland und london gesehen .
aber trotzdem hatte ich immer noch genügend zeit, über alles in ruhe nachzudenken. auf jeden fall bin ich meine angst losgeworden, ich könnte für ein atj von grundauf nicht geeignet sein. wahrscheinlich kam meine krise daher, dass als erstes der du-bist-angenmmen-anruf und der papierkram kam, meine mutter ständig sagte: ,ich kann's noch gar nicht fassen! unsere liss geht nach australien, zu den kangeroos und koalas!'. das war wohl etwas viel auf einmal und die realität hat mich im wahrsten sinne des wortes einfach so umgeworfen ... klatsch ... früher war alles einfach nur ein traum und auf einmal stand es handfest vor mir.
wenn ich nicht fahren würde, dann wäre es mir nach eniger zeit wohl egal, was andere von mir denken würde. es wäre eher das problem, dass ich vor mir selbst als versagerin dastehen wollen. ich weiß nicht, ob ich das schaffen würde. wahrscheinlich würde ich nie mehr für längere zeit ins ausland gehen. dabei möchte ich doch in skandinavien oder einem spanischsprachigen land studieren und nach dem abi für ein oder zwei monate mit einer freundin nach japan (nehmt das mit japan nicht zu ernst wenn man so durch london läuft, vollkommen happy und total überwältigt von dem, was man sieht und wahrnimmt, dann spinnt man manchmal schon ein bisschen rum *lol* aber das mit dem Studium ist was konkreteres).
wenn ich nicht fahre, dann verliere ich mehr, als wenn ich gehe (sofern ich dann überhaupt etwas verliere).ich habe diese chance nur einmal in meinem leben!
einer von euch hat geschrieben, dass es ist wie es ist und kommt, wie es kommt. que sera sera und wahrscheinlich ist das auch gut so. durch meine "krise" habe ich noch deutlicher gesehen, was es für mich bedeutet, ein jahr ins ausland zu gehen und all die lieben menschen hier zurück zu lassen.
natürlich wird das jahr nicht von anfang bis ende traumhaft. aber wer wagt gewinnt - davon bin ich nun hundertprozentig überzeugt.
also ... allen, die selbst zweifel haben, wenn sie kurz vor dem atj stehen, kann ich nur sagen, dass sie die zweifel zulassen sollten. denkt über alles ganz in ruhe nach, ganz für euch und ganz persönlich. lasst euch nicht zu etwas zwingen, aber bedenkt auch eventuelle konsequenzen.
nun ... wenn es schwierigkeiten geben wird (und die gibt es mit sicherheit früher oder später), dann werde ich sie schon irgendwie bewältigen. eigentlich wächst man daran ja nur. und außerdem: es gibt keine probleme - wir reden von herausforderungen! oder?
vielen dank für all eure lieben antworten
lg,
lisa

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joa..

also ich kann sagen, ich hatte davor angst... eben genau davor, wovon ihr auch redet und vor allem davon meinen freund allein zu lassen.. und ich kann sagen, es wird schlimmer, wenn ihr erst angekommen seit, die erste woche sowas.. dieses "oh-mein-gott-wie-konnte-ich-nur-so-bloed-sein-und-denken-dass-ich-ein-ganzes-jahr-von-zuhause-weggehen-kann"-gefuehl, ist schlimmer als alle zweifel die davor waren, aber davon wuerd ich mein atj nicht abhaengig machen

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