Mein YFU-Entwicklungsbericht

Hi an alle :)
ich bewerbe mich im Moment für ein Austauschjahr mit YFU und muss dafür einen Entwicklungsbericht schreiben, über den ich gerne noch ein paar zweite meinungen hätte. Bitte seit ehrlich mit eurer Meinung :)

ch lebe mit meinen Eltern ... und ... und meinem Bruder ... in ..., einem kleinen Ort, ca. 20 Km von ... entfernt.
Meine Großmutter mütterlicherseits lebt nur ein paar Hausnummern weiter. Früher hat sie in einem Dorf für Geistig-Behinderte als Hausmutter und Krankenschwester gearbeitet, aber seit sie in Rente ist lebt sie bei uns. Mein Großvater mütterlicherseits lebt mit seiner Frau in ... ( Er hat neu Geheiratet ). Er hat früher als Redakteur in der Abteilung für Klassische Musik im Süd-Westfunk gearbeitet. Er hat außerdem einen Doktor in Germanistik und ist Musikwissenschaftler.
Meine Mutter ist Hebamme und arbeitet freiberuflich in einer Hebammenpraxis in unserem Dorf mit. Sie ist oft morgens in der Arbeit, aber Nachmittags ist sie wieder für uns da.
Mein Vater arbeitet als Ergotherapeut und ist oft den ganzen Tag unterwegs. Da seine Praxis aber auch in ... ist kommt er oft in seiner Mittagspause kurz nach hause.
Mein Bruder ... ist ... Jahre alt und geht auf das Neue Gymnasium in ... Er kann dorthin laufen, da wir ganz in der nähe wohnen.
Ich hingegen gehe auf das Adam Kraft Gymnasium in ... wohin ich mit dem Bus ca. eine halbe Stunde fahre. Bis zur 5. Klasse habe ich die Waldorfschule hier in ... besucht. Diese ist auch der Grund, warum wir nach ... gezogen sind.
Der Schulwechsel hatte viele unterschiedliche Gründe, u.A. Unzufriedenheit und Unterforderung und ich denke, dass dieser Wechsel eine sehr gute Entscheidung war, da ich mich durch die Stimmung und die Menschen in diesem Gymnasium sehr verändert habe.
Die erste Zeit dort war etwas schwierig, da ich mich erst in dem neuen System zurechtfinden musste, aber inzwischen bin ich wirklich glücklich und habe viele neue Freunde gefunden. Mir gefällt der häufigen Wechsel der Fächer und ich gehe wirklich gerne zur Schule und lerne Neues.
Nach dem regulären Unterricht nehme ich an einigen innerschulischen Aktivitäten teil, wie dem Schulchor, Schulorchester, Schulband und auch außerschulisch bin ich viel unterwegs mit Instrumentalunterricht, Tanzkurs und Anderem.
Ich begann schon mit 5 Jahren ein Instrument zu spielen, Klavier, spiele seit sechs Jahren Geige und fange dieses Jahr wieder mit Klavierunterricht an. Ein Grund dafür ist, dass eine meiner Leidenschaften das Singen ist und ich mich selbst auf dem Klavier begleite und dafür noch besser spielen können möchte.
Mit meiner Tanzgruppe habe ich manchmal auch Auftritte. Ich mag es sehr, mein Können auf der Bühne zu präsentieren, sei es im Tanzen, mit dem Chor oder als Sängerin.
Ich liebe es auch, an unserem Schulkonzert oder am Sommerfest aufzutreten, weil mich da alle meine Klassenkameraden sehen und es auch bei den Lehrern oft einen guten Eindruck hinterlässt.
Da ich viel unterwegs bin und oft erst Nachmittags nach hause komme, bin ich in meiner freien Zeit am Liebsten für mich, zuhause mit meiner Familie oder in meinem Zimmer.
In dieser Zeit lese ich viel, mache oder höre Musik, bin am Computer oder schreibe mit Freunden. Oft schreibe ich auch Geschichten auf, die ich mir ausdenke.
Mit einer meiner Geschichten habe ich vor 2 Jahren sogar an einem schulinternen Schreibwettbewerb teilgenommen.
Ich bin eigentlich nicht besonders sportlich, aber tanzen und manchmal auch schwimmen macht mir großen Spaß. Früher bin ich sogar im Verein geschwommen, aber inzwischen mache ich das nicht mehr.
Vor einem Jahr habe ich in den Ferien an einer Sprachreise teilgenommen.
Wir sind mit dem Bus nach England gefahren und haben dort die erste Woche bei einer Gastfamilie in Broadstairs/Kent verbracht. Wir hatten jeden Tag ein Programm welches immer Schule beinhaltete. Diese wurde auf Englisch gehalten und die meisten Lehrer sprachen auch so gut wie kein Deutsch.
In der zweiten Woche lebten wir in Penzance/Cornwall und hatten dort fast
das selbe Programm. Bevor wir nach Cornwall fuhren verbrachten wir einen Tag in London und konnten viele berühmte Sehenswürdigkeiten besuchen, wie zum Beispiel Madame Tussauds oder das London Eye.
In diesen zwei Wochen habe ich gelernt mich in der Sprache dort zurechtzufinden und auch ungewohnte Situationen auf Englisch beschreiben zu können. Diese Erfahrung hat auch meinen Wunsch verstärkt für längere Zeit ins Ausland zu Reisen.
Die Personen, die mein Leben und meine Entwicklung bisher am meisten beeinflusst haben und mich dabei unterstützten meinen eigenen Weg zu finden sind sicherlich meine Eltern und mein Bruder. Sie helfen mir durch die Höhen und Tiefen des Erwachsenwerdens, selbst wenn die Stimmung einmal nicht so gut ist....sie stehen immer hinter mir!
Natürlich ist das sowieso etwas, wofür die Familie da sein sollte, trotzdem sehe ich das gute Verhältnis, das wir momentan haben nicht als selbstverständlich an.
Andere Personen, die mir viel bedeuten und bedeutet haben sind meine beiden Geigenlehrer, weil sie beigebracht haben, wie viel Spaß das musizieren macht und was man damit alles ausdrücken kann.
Auch meine Freunde sind mir sehr wichtig, da ich mit ihnen manchmal Dinge besprechen kann, die mit der Familie nicht gehen. Ich habe nicht viele Freunde, da ich lieber ein paar wirklich gute Freunde habe als viele „halbe“ Freunde.
Momentan habe ich keine genauen Zukunftspläne nach dem Abitur, aber ich möchte unbedingt studieren. Am liebsten Musik oder etwas mit Sprachen.
Den Wunsch, ein Jahr im Ausland zu verbringen habe ich schon länger, bisher hatte ich allerdings die Vorstellung dies nach dem Abitur zu machen, da ich Ihre Organisation, die YFU, noch nicht kannte.
Meine ganze Familie ist sehr reisefreudig und interessiert an anderen Ländern und Bräuchen. Meine Mutter hat nach ihrem Schulabschluss ein Jahr in Südamerika gelebt, mein Vater war ein halbes Jahr lang in Indien und Thailand unterwegs und gemeinsam sind sie einige Monate lang quer durch Süd- und Mittelamerika gereist.
Zwei Cousins meiner Mutter leben in den USA. Einer davon lebt und arbeitet als Journalist in New York und der andere lebt mit seiner Familie in Minnesota.
Die Mutter der beiden, meine Großtante, lebt bei dem einen Sohn in Minnesota und kommt einmal im Jahr für einige Wochen nach Deutschland. In dieser Zeit lebt sie in unserer Nähe und ich tausche mich mit ihr viel über das Leben in den USA aus.
Es gibt ein paar Dinge über die ich mir Sorgen mache wenn es darum geht, ein Jahr im Ausland zu verbringen.
Zum einen ist es die Tatsache, dass ich dann meine Familie und Freunde eine sehr lange Zeit nicht sehen kann. Andererseits ist das auch eine tolle Möglichkeit für mich, ganz neu und von vorne anzufangen, da mich in einem anderen Land noch niemand kennt.
Ein bisschen Angst habe ich davor, dass ich im Ausland nicht alles machen kann,das ich zuhause mache, wie unter anderem Klavierspielen. Aber vielleicht gibt es ja in der Schule einen Chor oder ein Orchester in das ich gehen kann.
Ursprünglich hätte ich gerne ein Jahr in England verbracht, da ich ja dort letztes Jahr für zwei Wochen eine Sprachschule besucht habe und das Land und vor allem die Sprache lieben gelernt habe.
Ich spreche wirklich gerne englisch, was einer der Gründe ist mich, mich für ein Auslandsjahr in den USA zu bewerben. Zudem finde ich die andere Schulform dort und die Größe und Vielfältigkeit des Landes spannend.
Natürlich wäre ich bei einem Jahr in den USA auch sehr weit weg von allem Vertrauten hier zu hause, aber genau das macht für mich auch einen gewissen Reiz aus.
Für Schweden bewerbe ich mich, weil ich die Kultur dort sehr interessant finde.
Es scheint ein sehr fortschrittliches Land zu sein, mit einer Monarchie und ganz anderen Feierlichkeiten als hier in Deutschland, wie zum Beispiel dem Lucia Fest und genau diese Mischung macht dieses Land so reizvoll für mich.
Eine besondere Herausforderung wäre es dort sicher, eine Sprache von Grund auf neu lernen zu müssen, aber nachdem ich es zum Glück recht leicht habe mit dem Erlernen von Sprachen traue ich mir dies durchaus zu.
Es wird sicher nicht einfach sein, meine Familie und meine Freunde so lange Zeit nicht um mich zu haben, aber ich denke, dass ich genau daran wachsen und mich weiterentwickeln kann.

Auf diesen Beitrag gibt es eine Antwort:

Entwicklungsbericht

Hey Sarah,
ich finde deinen Eintwicklungsbericht wirklich gut und es ist alles drin, außer vllt noch eine kleine Beschreibung über deine Persönlichkeit, also so mit deinen Stärken und Schwächen fände ich noch ganz gut Zwinker

LG Tine

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7.9.2013
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