Kritik am Austauschland?

Hey,
mich würde mal interessieren ob ihr Kritik gegen euer Austauschland bekommt, besonders wenn es sich nicht um das klassische Land USA handelt.
Hört ihr oft so Sätze wie ,,Was willst du da denn?", ,,Das Land ist doch voll arm und du wohnst bestimmt nur in so einer Hütte und bekommst nicht genug zu Essen" oder werdet schlicht weg für eure Länderwahl ausgelacht?
Vielen Dank schon mal für eure Antworten.

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vom 18.4.2009 11:45

jaaaaaaaa

als ich letztens meiner tante erzählt habe,dass ich es plane ein jahr in die USA zu gehen, da meinte dienur: "Was willst du denn da?Geh lieber nach england! Die haben wenigstens Kultur! Und die sprechen ein viel besseres englisch! Was willst du außerdem machen wenn du mit der gastfamilie nicht klar kommst?? Da kannst du nicht einfach wiedermalkurz nach Haus!!........" und so weiter......naja....ich will trotzdem in die USAThumb up

auch bei usa

also meine Großmutter mag überhaupt nicht, dass ich ein Austauschjahr mach (aber das ist eine andere Geschichte). Aber als ich gesagt hab, dass ich in die USA geh, meinte sie auch: geh nach england, die sind viel besser, in england lernst du gescheites englisch und nicht mit so einem slang,... Naja mitlerweile hab ich mich damit abgefunden

vom 24.4.2009 11:09
B. R.

Kritik gegen USA

Ich würde mir schon überlegen, ob ich mein Kind noch einmal in die USA schicken würde.

Es ist ein sehr konservatives Land. Die jungen Menschen werden noch wie Kinder behandelt und über Probleme wird dort selten geredet. Verhütung und Sex sind dort tabu-Themen. Es gibt viele Schülerinnen an den Schulen, die mit 14 oder 15 schwanger sind oder schon Kinder haben, weil dort keine Aufklärung seitens der Schule oder Eltern stattfindet. Über Themen wie Freundschaft und Liebe wird auch nicht zuhause geredet. Jedenfalls in den meisten Familien. Alkohol ist ebenso ein Tabu. Der wird nur heimlich von den Amerikanern, dann aber in Massen in der Woche, bis hin zur Besinnungslosigkeit getrunken. Natürlich nicht von allen. Aber die meisten Schüler kennen solche privaten Partys.

Großes Mitspracherecht in der Familie haben die Kinder überhaupt nicht. Hat man ein sehr dominantes Kind, welches in die USA möchte, könnte es vor Ort zu Problemen mit der Familie oder den Betreuern kommen, weil die Anpassung bestimmt für diese Schüler schwierig wird, weil sie ihren eigenen Standpunkt vertreten möchten, so wie sie es auch in Deutschland gelernt hat. Dieses kommt dort aber nicht gut an und führt meistens zu Problemen.

Diskussionsübersicht
17.4.2009
Susi :. into 2009/10
Kritik am Austauschland?
18.4.2009
M. S. USA into 2010/11
18.4.2009
Sonja M. USA EF 2009/10
24.4.2009
B. R.
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