Ich moechte anderen Menschen helfen.......

Also eigentlich moechte ich schon weg um anderen Menschen zu helfen, deswegen wuerde mich ein soziales Jahr interressieren. Ich moechte auch spaeter irgendwie in Sachen Entwicklungshilfe arbeiten, oder einfach einen Beruf haben, in dem ich Menschen helfen kann. Ich moechte sowohl noch eine neue Kultur und vielleicht auch Sprache kennen lernen, als auch etwas gutes fuer andere Menschen tun. Das sind einfach Sachen, die mich ausfuellen, vor allem, da es mir so gut ging in meinem Leben bisher, moechte ich anderen helfen, damit es ihnen, wenn nicht gut, zumindest besser geht.

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vom 26.8.2007 15:56
N. S.

Entwicklungszusammenarbeit

Hallo Stephanie,

dass Du anderen Menschen helfen möchtest, ehrt Dich. Wenn Du im Bereich Entwicklungszusammenarbeit arbeiten möchtest, solltest Du Dir aber gut überlegen, welchen Beruf/Studiengang Du ergreifst.
Entgegen der Annahme vieler Jugendlicher sind es weniger Sozialarbeiter, als Leute aus praktischen Berufen - z.B. Ingenieure, Mediziner -, die in Entwicklungsprojekten tatsächlich gebraucht werden.
Außerdem gibt es natürlich viele Quereinsteiger - Geographen, Landwirte, Soziologen, etc. - die die anfallende bürokratische Arbeit managen. "Entwicklungshelfer" ist allerdings ein beliebtes Berufsziel - man kann reisen, sich kulturell bilden und dabei auch noch Gutes tun -, sodass es viel Zeit und ernsthaftes Interesse, einschlägige Praktika und Studienschwerpunkte braucht, um dort hineinzukommen. In den Studiengängen des Deutschen Instituts für Entwicklungszusammenarbeit scheinen z.B. hauptsächlich Diplomatenkinder zu sitzen, die mehrere Fremdsprachen fließend beherrschen. Info: (http://www.die-gdi.de/die_homepage.nsf/FSdaus?OpenFrameset) oder hier (http://www.bmz.de/de/ministerium/beruf/arbeitsmarkt/qualifikationen.html).

Das soll Dich natürlich nicht von Deinem Auslandaufenthalt abhalten. Schau doch mal unter diesem Link (http://www.via-ev.org/) oder informiere Dich in Deiner Region nach Stiftungen und Organisationen, auch Pfarrämtern, die eventuell Kontakte vermitteln können. Mach Dir aber nicht zuviel Hoffnungen, dass Du während so eines Aufenthalts bereits Leuten helfen kannst - selbst wenn Du Kinder in Fremdsprachen unterrichtest, kostet Dein Aufenthalt mehr, als Du mit Deiner Arbeit verdienen könntest. Wichtiger ist es, dass Du dafür sorgst, tatsächlich etwas dabei zu lernen um die Gastfreundschaft irgendwann erwidern zu können!

Die Kosten für den Flug und den Unterhalt musst Du in jedem Fall einrechnen, wenn nicht gar Praktikumsbetreuung. Wenn Dir Dein Berufsziel ernst ist,
lohnt sich die Investition aber auf jeden Fall und vielleicht leiht Dir Deine Familie ja etwas Geld dafür oder Du jobst erstmal ein paar Monate.

Und hier noch ein Link zu einer Organisation, die ich in Indien kennengelernt habe - sie haben regelmäßig Praktikanten aus Kanada. (http://www.familiesforchildren.ca/) Die Seite ist relativ unübersichtlich, aber probier es mal mit dieser Emailadresse (Email: sandraffc@videotron.ca).

vom 26.8.2007 16:05
N. S.

Entwicklungszusammenarbeit

Hallo Stephanie,

dass Du anderen Menschen helfen möchtest, ehrt Dich. Wenn Du im Bereich Entwicklungszusammenarbeit arbeiten möchtest, solltest Du Dir aber gut überlegen, welchen Beruf/Studiengang Du ergreifst.
Entgegen der Annahme vieler Jugendlicher sind es weniger Sozialarbeiter, als Leute aus praktischen Berufen - z.B. Ingenieure, Mediziner -, die in Entwicklungsprojekten tatsächlich gebraucht werden.
Außerdem gibt es natürlich viele Quereinsteiger - Geographen, Landwirte, Soziologen, etc. - die die anfallende bürokratische Arbeit managen. "Entwicklungshelfer" ist allerdings ein beliebtes Berufsziel - man kann reisen, sich kulturell bilden und dabei auch noch Gutes tun -, sodass es viel Zeit und ernsthaftes Interesse, einschlägige Praktika und Studienschwerpunkte braucht, um dort hineinzukommen. In den Studiengängen des Deutschen Instituts für Entwicklungszusammenarbeit scheinen z.B. hauptsächlich Diplomatenkinder zu sitzen, die mehrere Fremdsprachen fließend beherrschen. Info: (http://www.die-gdi.de/die_homepage.nsf/FSdaus?OpenFrameset) oder hier (http://www.bmz.de/de/ministerium/beruf/arbeitsmarkt/qualifikationen.html).

Das soll Dich natürlich nicht von Deinem Auslandaufenthalt abhalten. Schau doch mal unter diesem Link (http://www.via-ev.org/) oder informiere Dich in Deiner Region nach Stiftungen und Organisationen, auch Pfarrämtern, die eventuell Kontakte vermitteln können. Mach Dir aber nicht zuviel Hoffnungen, dass Du während so eines Aufenthalts bereits Leuten helfen kannst - selbst wenn Du Kinder in Fremdsprachen unterrichtest, kostet Dein Aufenthalt mehr, als Du mit Deiner Arbeit verdienen könntest. Wichtiger ist es, dass Du dafür sorgst, tatsächlich etwas dabei zu lernen um die Gastfreundschaft irgendwann erwidern zu können!

Die Kosten für den Flug und den Unterhalt musst Du in jedem Fall einrechnen, wenn nicht gar Praktikumsbetreuung. Wenn Dir Dein Berufsziel ernst ist,
lohnt sich die Investition aber auf jeden Fall und vielleicht leiht Dir Deine Familie ja etwas Geld dafür oder Du jobst erstmal ein paar Monate.

Und hier noch ein Link zu einer Organisation, die ich in Indien kennengelernt habe - sie haben regelmäßig Praktikanten aus Kanada. (http://www.familiesforchildren.ca/) Die Seite ist relativ unübersichtlich, aber probier es mal mit dieser Emailadresse (Email: sandraffc@videotron.ca).

vom 26.8.2007 16:14
G. P.

Kirche / Bistum

Hey, wir haben letztens bei unserem Bistum wegen Austausch angerufen und die meinten, dass sie nur soziale Jahre anbieten, z.B. nach Südamerika. Da ist sicherlich auch für dich was dabei. Aber dafür bekommst du kein Geld !

Aso das war das Bistum Münster un die meinten vor einem Monat oder so, dass sie immer Jugendliche/junge Erwachsene suchen.

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