vom 23.8.2013 07:50
I. K.

Heimweh

Hallo,
ich habe ein Problem mit meiner Tochter. Sie ist jetzt seit 1 Woche im Austauschjahr. Die ersten zwei Tage waren sehr schön. Die Gastfamilie kümmert sich um sie. Gestern kam es dann.... Nachdem wir 3Tage nicht gesprochen hatten bekamen wir von ihren Freund in Deutschland die Nachricht, dass es ihr nicht gut gehen würde. Gleichzeitig schrieb uns die Gastmum an, dass unsere Tochter, welche zuvor unbedingt in das Cheerleaderteam wollte sich weigerte zur Aufnahme zu gehen. Wir skypten und unsere Tochter meinte, sie möchte nur noch nach Hause, es sei alles schrecklich. Konkrete Gründe konnte sie nicht nennen und wenn dann widersprach dieses den Aussagen der Gastmum. Wir vermuten, dass sie starkes Heimweh nach ihren Freund hat mit den sie stundenlang jeden Tag skyped. Was sollen wir tun? hat jemand Erfahrungen. Sie macht uns gegenüber zurzeit vollkommen zu. Sollen wir das skypen verbieten? Ich bin unschlüssig.
Über Erfahrungen und Tips würde ich mich sehr freuen.

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Meine Meinung

Hol sie heim!
Sie nervt nur alle.Schade für die nette Gastfamilie!

vom 23.8.2013 16:38
S. T.

Heimweh

Mein Sohn ist seit Montag in den USA . Er hat eine sehr nette Gastfamilie und auch schon Kontakte er spielt auch schon Fußball. Gestren schrieb er mir das er am liebsten wieder nach Deutschland möchte. Sein problem wie er sagt ist die Schule . Ich nehme an das es die Sprache ist . Das beste ist glaube ich wenn man erstmal nicht so viel Kontakt am anfang mit ihnen hat. Es ist schon eine große Umstellung. mein ältester Sohn war ein halbes Jahr in Kanada er sagte auch das am anfang die Sprache schon schwierig .

Mut machen und vielleicht auch einfach eine zeitlang "abtauchen"

Hallo,

aus der Ferne zu helfen, ist immer schwierig und häufig macht es die Sache für Austauschschüler und Gastfamilie nur komplizierter. Ihre Tochter hat sich für den Austausch entschieden, die Trennung von ihrem Freund und ihnen als Familie gewollt. Dass ein Austauschjahr Höhen und Tiefen hat, es viele Momente gibt, die schwierig zu meistern sind, wurde gewiss mit Ihnen und mit Mitarbeitern der Austauschorganisation mehrfach besprochen. Daher: Mut machen, ihr sagen, dass die Ansprechpartner für ihre Schwierigkeiten nunmehr ihre Gasteltern, neuen Freunde und der Betreuuer vor Ort sind ... - so schwer es fallen mag: einfach mal für 14 Tage abtauchen und hoffen, dass das erste Tal danach überwunden ist. Vor 25 Jahren zogen die Austauschschüler in die Welt und die erste ausführliche Nachricht traf häufig erst Wochen später per Brief ein. Von den vielen Tiefpunkten während eines Austauschjahres hat man damals als Eltern gar nichts mitbekommen. Dies ist heute undenkbar, würde aber Ihnen und vielen anderen Eltern auch einiges an Sorgen nehmen.

Thema Skypen: Ein enger, täglicher Kontakt zum Freund und ihnen ist gewiss nicht hilfreich, dass erste Heimweh zu überwinden - aber: Verbote helfen in unserer digitalen Welt auch nicht weiter, denn wer sollte das Verbot kontrollieren? Aber vielleicht kann ihre Tochter ja für das Thema sensibilisert werden und lässt sich auf eine Verabredung ein, die das Skypen ein wenig enschränkt ..

Viele Grüße
Antje Richter

Mut machen

Hallo,

ich bin jetzt zwar keine Mutter aber eine Austauschschülerin und kann deswegen vielleicht auch eher nachvollziehen wie es Ihrer Tochter gerade geht.
Zuerst einmal ist das Heimweh total normal, aber dass sie täglich mit ihrem Freund skypt hilft nicht. Es macht alles nur noch schlimmer. Wöchentlich ist okay, aber nicht täglich. Mann muss erstmal in dem Land ankommen und sich einleben und dann hat man so viel zu tun, dass das Heimweh einfach auch verschwindet.
Und versuchen Sie am besten Ihre Tochter dazu zu bewegen zu dem Cheerleader Training zu gehen!!! Im Unterricht gibt es hier kaum eine Chance Freunde zu finden und es ist sehr WICHTIG dass man in AG's oder Sport ist da man sonst wohl kaum eine Chance hat Freunde zu finden und ohne Freunde kann ein ATJ auch mit der besten Gastfamilie nur einsam sein! Vielleicht könnten Sie auch mal mit dem Freund reden, je nach dem wie die Beziehungen hier sind, er ist vielleicht nochmal einen anderen Einfluss auf Ihre Tochter.
Versuchen Sie einfach sie aufzuheitern aber auch Ihr zu zeigen welche Chancen sie hat und dass ihr Freund, ihre Freunde und ihre Familie in Deutschland warten und sich auch auf ihre Berichte freuen und mit ihr mitfiebern. Mir hat es zum Beispiel geholfen einen Blog zu schreiben und ich freue mich immer wenn ich einen neuen Beitrag veröffentlichen kann und meine Freunde kommentieren. Zwinker
Aber auf jeden Fall muss sie raus und was machen, Freunde finden,in einen Sport Club oder eine AG eintreten. Ansonsten wird sie später wirklich nochmal richtiges Heimweh bekommen!
Außerdem wird es besser, versprochen! Im 2./3. Monat wird es nochmal schlimm werden, aber dann kann es nur besser werden. Schließlich gibt es so viel zu entdecken!
Viele Grüße
Rainy Monday

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