vom 7.6.2017 12:41
E. M.

Ganz einfach

Es ist ganz einfach:
uns wurde bei der Elterninformation ganz klar gesagt, dass die Partnerorganisationen in den Austauchländern Änderungswünsche bei der Platzierung vor Antritt des Austausches nicht akzeptieren.
Alle Gastfamilien werden von den Partnerorganisationen geprüft, und dazu gehört auch das Wohnumfeld. Wenn man die Regeln der Austauschorganisationen liest, kann man doch einen fast panischen Sicherheitsfimmel feststellen (z.B. keine Extremsportarten, keine Festivals, Übernachtung bei Freunden nur nach Genehmigung durch die Organisation usw.). Ich denke, da werden die auch das Wohnumfeld mitprüfen und auch da auf Sicherheit Wert legen.
Vielleicht stellt sich der Austauschschüler was anderes vor als einen Plattenbau in Halle-Neustadt oder ein Reihenhaus in Neustadt am Rübenberge, oder was auch immer, aber darauf hat man halt keinen Einfluss. Ich verstehe, wenn man (vor allem als Mädchen) zunächst ein mulmige Gefühl hat. Ich gehe auch nicht gerne durch die B-Ebene der Frankfurter Hauptwache. Für andere ist vielleicht ein Weg im Dunkeln 1 km von der Bushaltestelle nach Hause durch den Wald gruselig.
Das gehört halt zum Austauschjahr dazu.

beitragkette.gif Auf diesen Beitrag gibt es eine Abfolge von 2 Antworten, ohne dass sich die Diskussion "verzweigt". Deshalb können gleich alle angezeigt werden:
vom 11.6.2017 17:25
M. A.

„das ist ganz einfach“

Ja „das ist ganz einfach“ Das sind mir bekannte Fakten, und eine vertretbare Meinung aber auch nicht das Thema.
„ wer hat eigene Erfahrungen mit solchen Situationen? …habe ich gefragt bzw. wer hat ähnliches erlebt und wie wurde das gemeistert? Vielleicht mit ein paar Tipps für den Start bis man seine Umgebung besser kennt…mehr sollte es gar nicht sein, ich will das auch nicht unendlich ausdehnen, ich denke es ist zu verstehen.
Ich gehe davon aus, dass Andere das auch schon so oder ähnlich erlebt haben (vielen Dank an Simone, ich habe eine E-Mail geschickt)
Die erste „keine Antwort“ wurde inzwischen vom Autor wieder gelöscht, war wohl doch nicht so passend ;)
Natürlich hast du Recht, dass ein Mädchen in einer fremden großen Stadt immer mit solchen Situationen klar kommen muss.
Es wurde zu keiner Zeit an eine Beschwerde oder Änderung der Platzierung gedacht, meine Tochter geht dort auf jeden Fall hin, das war von Anfang an klar und sie freut sich auch drauf! Das ist auch nicht das Thema dieser Diskussion. Und ich gehe natürlich davon aus, dass das alles im Vorfeld von der Orga geprüft wurde.

vom 15.6.2017 09:46
C. R.

umgekehrt

Hallo, ich habe das umgekehrte Problem(nicht wirklich ein Problem)...
Als alleinlebende schichtarbeitende Frau in Berlin werd ich von manchen ausländischen Eltern abgelehnt als Gastmutter ihrer Kinder. Berlin sei zu gefährlich...
Diese Kids landen dann in sicheren Orten wie Kleinkleckersdorf...und ?
Die, die kommen, halten sich(meist) an die vorgegebenen Regeln, fragen nach, ob sie zu Großveranstaltungen dürfen(z.B. am 1.Mai dürfen sie natürlich nicht...), bevor sie das Ticket kaufen und wenn sie wirklich mal mitten in der Nacht nach Hause müssen, wird eben Abholung oder Begleitung organisiert.
Ansonsten geniessen sie das volle Leben in Berlin, Schule, Kontakte mit anderen Austauschschülern aus der ganzen Welt, Sehenswürdigkeiten.
Bitte trau doch der Gastmutter zu, dass sie weiß, was sie da tut und Dein Kind nicht in brenzlige Situationen schicken wird.Deine Tochter sollte aber immer genau Bescheid sagen, was sie vorhat und auf Ihre Gastmutter hören, wenn es heißt "nein, so nicht"!

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