vom 7.2.2013 17:45
M. K.

Formulare,Arztbesuche, etc....

Unser Kind soll dieses Jahr in die USA für 10 Monate (1Highschooljahr also) . Die Vorbereitungen strapazieren derzeit die elterlichen Nerven ziemlich.
Die ärztlichen Unterlagen entwickeln sich für uns zum Albtraum. Impfungen, die noch erfolgen müssen, deren Kosten wir natürlich selbst tragen dürfen. Terminstress haben wir auch keinen! Nein, überhaupt nicht!
Tuberkulintest ist notwendig, auch diese Kosten gehen an uns.
Ärztliche Untersuchung wird gewiß auch nicht günstig.
Der Papierkrieg wartet auch noch, jede Menge Formulare, die wir mit Hilfe des Wörterbuches versuchen werden auszufüllen.
Oh, der Gastelternbrief muß auch noch geschrieben werden.
Ich habe den Eindruck, daß es immer mehr wird, was so erledigt werden muß! Die Kosten werden auch immer mehr.
Ist das bei allen Organisationen so? Dürfen die Eltern sich dort auch so aktiv einbringen?
Was passiert eigentlich mit Kindern, bei denen die Eltern kein Englisch können?
Was ist bei Kindern, die sich erst im März entscheiden? Die schaffen es doch überhaupt nicht alle notwendigen Unterlagen, Untersuchungen,Impfungen, etc. rechtzeitig zu erhalten.
Wie machen es bitte die anderen Eltern?
Bitte entsprechende Tipps weitergeben, damit wir vielleicht etwas Licht am Ende des Tunnels sehen.
Also, nun auf in den Kampf mit den Formularen. Mit dem Doc und der Krankenkasse habe ich heute schon gekämpft, also weiter mit Gebrüll!

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Austausch als Familienprojekt

Hallo,

ja, der Austausch ist in der Tat ein ganzes Familienprojekt und in der Vorbereitung sehr zeitaufwändig wie kostenintensiv. Auch während des Jahres kommen immer kleckerweise die ein oder anderen mehr oder weniger erwarteten Zusatzkosten hinzu (Päckchen, Ausflüge etc.). Wurden Sie von der Austauschorganisation vorab nicht informiert, welche zusätzlichen Kosten (Impfungen etc.) noch anfallen werden?

Beste Grüße
Antje Richter

Termine, Termine ..

Also erst einmal glaube ich, dass der Einsatz, der von den Eltern gefordert wird im Wesentlichen nicht sehr anders ist bei anderen Organisationen. Die Formulare sind nun einmal erforderlich, damit die Partnerorganisation in den USA sicher gehen kann, dass ihr Kind gesund ist und vor allem, dass sie die richtige Gastfamilie finden! Die Zusatzkosten sind natürlich ein Problem, allerdings wird man darüber in der Regel aufgeklärt.
Ich bin bei AFS und in den Formularen war eigentlich alles gut erklärt, mein Vater kann ein bisschen Englisch von daher war das kein Problem. Ich würde ihnen raten, sich einen Bekannten zu suchen, der dort vielleicht besser durchsieht.
Für Kinder die sich erst im März entscheiden wird es tatsächlich etwas schwierig, aber deswegen gibt es ja die Bewerbungsfristen, weil die Organisationen sich einfach sehr gut damit auskennen, was alles noch organisiert werden muss und vor allem wann.
Sich im März zu einem Austauschjahr ab dem kommenden Sommer zu entscheiden wäre also dann doch etwas zu spät.
Bei mir ist es so, dass ich über alle Schritte, die in der nächsten Zeit erfolgen, informiert werde und ich denke das machen auch andere Organisationen, so dass man sich alles gut einteilen kann. Wenn das bei Ihnen nicht so ist, sollten sie vielleicht von der Organisation einen Plan oder ähnliches anfordern, auf dem steht, was noch alles zu tun ist.

Viel GlückSmily

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