vom 26.11.2021 02:15

das Thema ist vermutlich für die Eltern interessant(er)

und leider wohl relativ unabhängig von Organisation und Zielland.

Wir mussten auch ähnlich schlechte Erfahrungen sammeln mit anderen Anbieter und Partnerorganisation. Unser Fall liegt mittlerweile mit unzähligen Seiten (bereits zusammengefasst) Mängelbericht. Die Organisation weigert sich natürlich selbst eigentlich unstrittige Posten nicht erbrachter Leistung zu erstatten.

Traurig aber wahr, man sollte unbedingt beim ersten Gedanken an einen Austausch eine Rechtsschutzversicherung abschließen (auch hier unbedingt auf Fristen achten häufig muss man eine bestimmte Zeit versichert sein vor eintreten des Falls) - sofern man noch keine hat.
Selbst mit Versicherung heißt es allerdings auch nicht, dass man "Recht" bekommt. Von den unumkehrlichen schlechten Erfahrungen ganz abgesehen. Dem kann man einzig das positive abgewinnen, dass die Kinder auch daraus lernen.

Zugegebenermaßen, bei all der Lebenserfahrung die man eigentlich den Kindern voraus hat, haben auch wir nicht damit gerechnet, dass vorgeblich "geminnütze Organisationen" so abgebrüht und dreist sind.

Es gibt unzählige Kindern bei denen der Austausch reibungslos und glücklich verläuft. Diese "verirren" sich allerdings auch seltener in Foren wie dieses und ist meist Verdienst der Gastfamilien, nicht der Organisationen, denn diese platzieren die Kinder zur Not einfach irgendwo unabhängig der Auswahlkriterien die das stundenlange Bewerbungsgespräch und Schülerprofil ergeben haben.

Wenn ihr eine Versicherung habt, würde ich in jedem Fall nochmals klären ob nicht trotzdem Mängel geltend gemacht werden können (inklusive nicht genutzter/erbrachter Reisezeit und ggf. Schadensersatz). Im Internet findet ihr zwei Kanzleien die bereits Erfahrung im speziellen mit Schüleraustausch haben. Ein "normaler" Reiserechtsjurist dürfte mit solch komplexen Fällen überfordert sein.

Allen Kindern die einen Austausch planen, sei gesagt,

lasst euch nicht abschrecken von unseren negativen Erfahrungen, geht vielleicht nur nicht zu überschwinglich an die Sache, bereitet euch darauf vor wie ihr mit "schlechten Umständen" umgehen würdet (bitte nicht unbedingt auf örtliche Vertretungen der Organisationen verlassen, denn auch hier gibt es gute und schlechte) und lasst euch hoffentlich positiv überraschen.

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26.11.2021
J. K. 2020/21
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