Darf ich fragen woran es lag ???

Hi, vielen Dank für Deine Antwort. Darf ich fragen, woran es letztlich lag, dass der Altersunterschied zu groß war ? Unterschiedliche Interessen oder soziale Konflikte ? Oder hatte eher die ATS das Problem mit dem "kleinen" Bruder ? Meine Mädels wünschen sich einen "großen Bruder", der Englisch reden kann. Sind auch bereit ihr Spielzimmer für ihn frei zuräumen, also bis jetzt hoch motiviert. Oder seh ich das zu blauäugig ???

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@ Frieda

Wir hatten extra ein Mädel gewählt, die auch eine jüngere Schwester im gleichen Alter hat. Wir dachten, dass es dann einfacher für beide sein würde.

Auch mein Sohn hat sich gefreut jemanden kennen zu lernen, der Englisch spricht.
Doch das Interesse war schnell erloschen, weil er aufgrund des Alters einfach noch nicht genug Englisch konnte. Erst als unser Mädel besser Deutsch konnte, kamen sich die beiden näher.

Wir wohnen auch in einer eher ländlich geprägten Gegend und meine Gespräche mit unserer Gasttochter haben mir klargemacht, wie schwer es für einen "Fremden" ist, in solchen Gesellschaftsstrukturen Anschluss zu finden, wenn man sich alles alleine erarbeiten muss.

Ich kann Dir nur von m e i n e n Erfahrungen berichten. Andere Familien haben vielleicht andere Erfahrungen gemacht.

Ich kann Dir nur sagen, dass es gerade in der ersten Zeit für einen Austauschschüler/in in einem fremden Land, mit einer fremden Kultur und einer neuen Sprache sehr schwer ist und ich habe auch mal Tränen trocknen müssen!

schwer

ja - das stimmt. Es IST schwer am Anfang. Aber das ist es auch, wenn du gleichaltrige Kids hast. Wir haben bei unseren Gasttöchtern auch oft Tränen trocknen müssen......bis.....sie begriffen haben, dass sie ihr Heimatland nicht mit ihrem Gastland vergleichen können/dürfen.

Ihr seid echt lieb...

Die ganzen Tips haben uns jetzt schon einen ganzen Schritt weitergebracht, was da eigentlich auf uns zu kommt. Gerade das mit dem Heimweh, stell ich mir auch schwer vor. Deshalb dachte ich, ist für den Anfang die 6 Wochenfrist ganz gut. Das klingt nicht ganz so lange wie 1 Jahr.
Auch gut, dass ich mich von dem Druck des Animateurs befreien kann. Hab echt gedacht, es geht darum ein Feriendomizil zu bieten mit Spannung, Spass und Erholung, Sehenswürdigkeiten quer durch Deutschland etc. Aber was ihr so erzählt, dass klingt schon um einges Realistischer. Und auch irgendwie umsetzbarer. Nun muss ich mich wohl nur noch an den Gedanken gewöhnen, dass der ATS keine 8 bis 10 Jahre mehr ist... GrinsGrinsGrins
Mit den Spezies hab ich ja von Berufswegen auch Erfahrung, aber dann... Gerade der Unterschied, den As Ha ansprach: Die eigenen Kinder wachsen in die Pupertät rein, so Schritt für Schritt. Das ist wohl nicht ganz so grass, als wenn jetzt plötzlich ein Teenie in unser Leben platzt. Noch dazu mit ganz anderen bisherigen Erfahrungen.
Unsere Nichte ist 16... bischen was kriegt man schon mit . Thumb up
Aber irgendwie finde ich die Vorstellung auch spannend.

Wo entstehen denn die größten Missverständnisse im Zusammenleben ??? Bei den Rechten oder eher Pflichten, Ordnung, Vertrauen, Tagesrhythmus ???

Und noch ne' Frage: Fändet Ihr einen Schulbesuch bei den 6 Wochen sinnvoll ? Möglich ist es laut der ORGA aber eben nicht Pflicht. So wegen Eingewöhnung dachte ich, oder zum Schnuppern ???
Nochmals vielen Dank für Euere geduldigen Antworten. Aus den Hochglanzprospekten der Orga's erfährt man ja solche Sachen nicht. DANKE !!!Thumb up

seh ich auch so

Wenn es die Möglichkeit gibt, in die Schule zu gehen ist sowohl für den ATS als auch für euch einiges leichter. Allerdings bringt das nur was, wenn der ATS es auch will. Sonst seid ihr nur dahinterher zu gucken, wo er eventuell anstelle der Schule ist, während ihr ihn gut aufgehoben in der Schule wähnt.Zwinker

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