vom 18.9.2021 13:30
H. B.

Bewerbung PPP 2022

Hallo Miteinander!
Ich bastel gerade an meiner Bewerbung für das PPP.
Bei der Organisation die das Programm begleitet muss man keinen Motivations-Letter schreiben, sondern auf 5 Fragen antworten und einen Text schreiben.

Nun bin ich etwas unsicher... Könnt Ihr mir mal Eure Meinung hierzu sagen? Passt es, oder bin ich irgendwie am Thema vorbei? Danke für Euer Feedback Zwinker und die Zeit die Ihr Euch nehmt zum Lesen...

Woher kam dein Wunsch, dich für das PPP-Austauschprogramm zu bewerben? Was bedeutet es für dich, als Juniorbotschafter/in in die USA zu gehen?

Schon seit meinem 11. Geburtstag ist es einer meiner größten Wünsche, einmal ein Austauschjahr in den USA zu verbringen! Es steht ganz oben auf meiner Bucket-List! Denn an diesem Geburtstag erzählte mein Onkel Torsten mir von seinem Austauschjahr, welches er bei einer tollen Familie in Connecticut verbracht hat, die ihn wie einen eigenen Sohn aufgenommen hat und die Gastfamilie bis heute Kontakt hält. Er erzählte von der High School, seinem Gastbruder Mike, den vielen schulischen Aktivitäten und dem Lebensstil der Amerikaner… Ich war begeistert, wie dort bis zum heutigen Tag eine Freundschaft mit Mike und den Gasteltern Pauline und Tony entstanden ist und die Begeisterung für Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Auch meine Mutter hat als Auszubildende ein Austauschjahr in Boston, MA verbracht, dort in einem Hotel gearbeitet und schwärmt noch heute von der weltoffenen Art der Amerikaner und wie es war, als junge Erwachsene in einer neuen Kultur anzukommen.
Ich liebe es zu unterwegs zu sein und die Welt aus neuen Perspektiven kennen zu lernen.
Und so hat sich bei mir eine große Vorfreude entwickelt, bis ich mich nun endlich für ein Auslandsjahr mit dem PPP bewerben konnte. Das PPP ist eine großartige Chance für mich, meinen Horizont zu erweitern und neue Leute zu treffen und vor allem, mehr über mich selbst zu erfahren und lernen.
Die Rolle als Juniorbotschafterin wäre eine große Ehre und bedeutet für mich, ein Teil der Verständigung zwischen Amerika und Deutschland zu sein. Ich möchte einen Teil von Deutschland mit nach Amerika nehmen und unser Land dort vertreten sowie selber die politischen und kulturellen Unterschiede erfahren um nach dem Austauschjahr das Leben in Deutschland aus einer anderen Perspektive und mit den Erfahrungen aus den USA zu sehen. Vielleicht werde ich ja auch so lustige Dinge gefragt wie:
„Habt ihr in Deutschland: Kühlschränke/Musik/Strom/Badezimmer/Starbucks/Internet/McDonalds?“
Oder
„Kommst du aus West- oder Ostdeutschland?“

Welche Hobbys und Interessen hast du? Engagierst du dich in der Schule oder in deiner Freizeit (z. B. ehrenamtlich, sozial, politisch)?

Seit 3 Jahren spiele ich in meiner Freizeit Tennis im Verein. Davor habe ich 7 Jahre Geräteturnen (Boden, Schwebebalken, Reck, etc.) betrieben. Natürlich liebe ich es, mich mit Freunden zu treffen und gemeinsam neue Dinge auszuprobieren. So waren wir in den Ferien in einem Kletterpark und hatten viel Spaß.
Außerdem engagiere ich mich in der Schule indem ich Klassensprecherin bin. Während der Corona Pandemie habe ich meinen älteren Nachbarn, welche Risiko Patienten waren beim Einkaufen geholfen, um die Infizierungsgefahr für diese Menschen möglichst gering zu halten.
Mit meiner Mutter bin ich bei „Food Watch“ aktiv. Das ist eine Gruppe, die in der Lebensmittelrettung von Supermärkten aktiv ist. Das bedeutet, wenn Supermärkte neue Ware bekommen oder einzelne Lebensmittel beschädigt wurden, können diese alten Ware nicht mehr verkaufen werde und infolge würden diese entsorgt werden. Diese Lebensmittel noch in einem guten Zustand und ich finde, das es eine Verschwendung ist diese einfach weg zu schmeißen und deswegen holen wir diese Lebensmittel ab, stellen sie dann bei uns hin und andere Leute die derselben Meinung sind wie wir und Lebensmittel retten wollen, können die geretteten Lebensmittel abholen.

Welche Zeiten oder Erfahrungen in deinem Leben waren besonders wichtig für dich und warum?
Für mich waren die Dinge, die mich am meisten geprägt haben, die kleinen Dinge, aus denen ich selbstständiger wurde und gelernt habe mich nicht zu unterschätzen. Zum Beispiel, als ich am Anfang der Gymnasialzeit mit 10 Jahren das erste Mal allein mit dem Bus gefahren bin. Das war die Welt für mich… Nach dieser ersten Fahrt bin ich immer alleine gefahren und habe mich dann irgendwann sogar getraut alleine mit der Bahn nach Düsseldorf, die nächst größere Stadt, zu einem Arzt Termin zu fahren. Diese eigentlich unbedeutenden Augenblicke waren für mich der 1. Schritt zur Selbständigkeit und somit sehr prägsame Augenblicke in meinem Leben.
Die wichtigste Zeit in meinem Leben war jedoch die, in der ich erkannt habe, wer ich bin und was ich wert bin. Früher war ich ziemlich unsicher und hatte nicht viel Selbstvertrauen. Ich habe mich verstellt um anderen zu gefallen. Irgendwann habe ich erkannt, dass nicht ich das Problem bin, und keinen Grund habe mich zu verstecken. Daraufhin habe ich mich verändert. Ich wurde selbstbewusster und konnte seit dem Zeitpunkt meine Meinung immer vertreten. Ob es um persönliche oder politische Ansichten ging, ich stand fest hinter meiner Meinung und konnte sie auch vertreten. Ein sehr wichtiger Teil in diesem Prozess war meine Familie, die mich stets bei der ganzen Entwicklung unterstützt hat und an mich glaubt.

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