vom 28.8.2020 13:33

Beschämend

...finden wir allenfalls die ganzen Mitarbeiter bzw. Organisationen! Unverständlich wie so viele „Vereine“ die angeblich „nicht gewinnorientiert“ arbeiten sondern für „interkulturelle Verständigung“ usw., so wenig Empathie, Verständnis und Unterstützung aufweisen, ha regelrecht unprofessionell und herablassend agieren.

Von den Eltern wird erwartet mal eben auf 2000-3000 Euro zu verzichten, während diese bereits teils seit Wochen einen Drahtseilakt der Nerven durchlaufen und die Träume ihrer Kinder platzen lassen müssen.
Gegen die Bitte einer Spende spricht rein gar nichts und ziemlich sicher kommen dieser die Betroffenen je nach Möglichkeiten nach. Aber de facto storniert doch aktuell keiner aus jux und tollerei.

Würden die Organisationen sich hier zwischenmenschlicher und professionell zeigen, würde vielleicht nicht einmal jeder tatsächlich stornieren. Es gibt durchaus Regionen die weniger betroffen sind als mancher Ort in Deutschland, ebenfalls Regelungen wie Maskenpflicht u.ä. haben (macht ja auch wie hierzulande jeder Staat/County Anders), medizinische Versorgung leisten könnte und im Fall einer Erkrankung dürften Familienangehörige mit Ausnahmegenehmigung wohl einreisen. Nur scheitert es offensichtlich bereits an der Kommunikation hier zu Lande. Alle Anfragen werden nach Schema A einer „normalen“ Stornierung abgehandelt, während schlichtweg keine „normale“ Situation vorliegt.

Im Zweifel ist wohl bei einem Prozess auch entscheidend ob eine Platzierung vorlag oder nicht (wenn , wo), wann storniert wurde und wie das Gericht eingestellt ist. Bei Klage kann es immer noch zum Vergleich oder Berufung kommen, was alles viel Geld, Zeit und Nerven kostet. Offensichtlich haben die Orgas davon reichlich bzw. einen guten Rechtsschutz. Recht haben und bekommen sind leider nicht immer das gleiche.
Zu beachten gilt eben, dass der Austausch über J1 läuft und hierfür im Juni/Juli die Ausnahmegenehmigung für Visa erlassen wurde und mittlerweile auch viele Schulen wieder offen haben (eben alles individuelle Situtaionen)

Mit Rechtsschutz würde ich definitiv Klagen (und an den Anwalt abgeben), allein schon wegen der Dreistigkeit einiger Organisationen die verbal regelrecht die Zunge rausstrecken...


Unser Kind ist nach etlichen hin und her tatsächlich doch noch geflogen (mit dem Hintergrund jederzeit zurück zu kommen sollte es Schwierigkeiten betreffend Corona und Co bspw. Lock downs, Randale o.ä, geben). Entschieden haben wir uns nach viel Kontakt mit der Gastmutter als auch der Kontaktperson vor Ort. Aufgrund des Ablaufs und der Handhabung hier in Deutschland würden wir die Orga in keinem Fall empfehlen (es fehlt jegliches Vertrauensverhältnis und es gab auch etliche freche Antworten auf berechtigte Einwände und Bedenken - rein sachlich, wie Maschinen, wurde jedoch alles nach Vorschrift erledigt...)
Nüchtern betrachtet ist das Risiko am Zielort geringer als hier in unserer Ortschaft/Schule. Im Flugzeug waren weniger als 50/ rund 400 Passagieren, selbst bei der Einreise war kaum etwas los und diese in 15 Minuten abgehandelt.

Nachdem wir kurzfristig platziert wurden, hätten wir sogar um mehr als 5000 Euro streiten müssen (es war bereits im April voll bezahl, wären also auf Goodwill vor einem Urteil angewiesen überhaupt etwas wieder zu sehen)

Wir sind gespannt wie es weitergeht mit Corona und auch den Wahlen! Wir behalten auch die Meldungen hier im Auge, falls doch abgebrochen und vermutlich doch geklagt werden müsste.

Wünsche allen viele starke Nerven und den Stornierern die besten Anwälte und viel Erfolg! Lasst euch nicht unterkriegen!

Auf diesen Beitrag gibt es eine Antwort:
vom 16.10.2020 12:26
J. K.

Was tun?

Hallo J. K.,
wir sind noch immer in der schwierigen Situation,entscheiden zu müssen, ob wir unser Kind Ende Dezember für ein Schulhalbjahr (Start Anfang Januar)in die USA schicken. Mit unserer Organisation Global Youth Group sind wir höchst unzufrieden, da sie in den meisten Fällen entweder gar nicht oder nur nach mehrmaliger Anfrage eher unkonkrete und widersprüchliche Informationen geben. Ihrer Meinung nach steht einem Austausch nichts im Wege. Hätten wir nicht bereits eine Platzierung erhalten und Kontakt zu der wirklich sehr netten und fürsorglichen Familie in einem äüßerst ländlichen Gebiet mit offenen Schulen erhalten, hätten wir schon längst gekündigt.
Nun haben wir nach Absprache mit unserem Anwalt festgelegt, bis Mitte November abzuwarten, um dann ggf den großen Restbetrag zu überweisen oder zu kündigen. (Auf diese Nachricht haben sie erstaunlich schnell reagiert... und zugestimmt.) Die Entscheidung wird jedoch wahrscheinlich auch nach der Wahl wegen der Steigenden Fallzahlen nicht viel einfacher sein.
Seid Ihr zufrieden mit Eurer Entscheidung Eurer Kind zu schicken? Uns plagt halt die Sorge, im Notfall nicht ins Land gelassen zu werden).
Viele Grüße

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