Bei mir ist es so...

...dass ich mich auch auf meine Familie, meine Freunde und so zu Hause in Deutschland freue. Aber ich habe hier jetzt eben auch eine Familie, die mich so akzeptiert, wie ich bin, auch wenn ich ganz sicher nicht immer einfach bin, und die ich auch liebe. Genau so, wie ich hier auch neue Freunde gefunden habe. Dazu kommt, dass es beim Abschied aus Deutschland so war, dass man genau wusste: In einem Jahr bin ich wieder hier, in einem Jahr sehe ich die alle wieder! Wenn man dann aber aus seinem Austauschland nach Hause fährt, weiss man in der Regel nicht genau, wann und ob man wieder kommt. Das geht natürlich einfacher, wenn man nicht so weit von seinem Heimatland wegfährt. Das war auch einer der Gründe, warum ich eher innerhalb Europas bleiben wollte... Es ist einfach nicht so teuer und dauert nicht so lange, zurück zu kommen.
Ich fahre in neun Tagen zurück nach Deutschland, und ich weiss jetzt schon, dass ich meine Leute hier total vermissen werde.
Das Ding bei mir ist aber auch, dass ich mich nicht nur von meinen ungarischen Freunden und meiner ungarischen Gastfamilie verabschiede, sondern auch von den anderen Austauschschülern, die hier sind. Sie sind für mich wie eine dritte Familie, weil sie mich auch so nehmen, wie ich bin. Sie verstehen mich in vielen Sachen besser als die ältesten Freunde in Deutschland, weil wir das Gleiche durchgemacht haben. Aber die, die aus Mexiko oder Uruguay kommen, werde ich wahrscheinlich nie mehr wieder sehen...
Von daher ist es so eine Sache mit zwei Seiten: Ich freue mich auf zu Hause, und zwar sehr, aber ich will hier auch nicht weg...
Das meiste hiervon hatten zwar die anderen vor mir auch schon geschrieben, aber... Naja, egal :)

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