An den Gedanken gewoehnen...

Hey there, ich bins mal wieder, sozusagen mit einem Gefuehls-Update aus Amerika...

Also, so langsam habe ich mich an den Gedanken gewoehnt, in knapp 2 1/2 Monaten wieder zurueck nach Deutschland zu gehen. Klar werde ich schon jetzt sehr traurig wenn ich an den Abschied denke, und ich werde meine Gastfamilie, meine Freunde und einfach Amerika an sich wahnsinnig vermissen, aber je laenger ich darueber nachdenke, desto mehr freue ich mich auf Zuhause. Dieser Sommer wird der Hammer, habe ich das Gefuehl! Auch wenn ich dann schon nicht mehr hier bin.
Meine letzte Zeit hier werde ich jetzt noch in vollen Zuegen geniessen, gestern haben meine Familie und ich uns zusammen gesetzt und all die Dinge geplant, die wir noch an meinen letzten 10 Wochenenden machen wollen.
Auch wenn ich in manchen Momenten denke, ich will einfach nicht nach Deutschland zurueck; ich habe gemerkt, dass es keinen Sinn macht, die ganze Zeit depressiv auf den Abflug zu warten, ich kann es schliesslich nicht aendern, und je schneller ich mich mit dem Gedanken anfreunde, desto besser.
Also, um es mal zusammenzufassen ;) - Ich freue mich wahnsinnig auf meine restliche Zeit hier, aber ich bin danach auch bereit, wieder nach Hause, nach Deutschland, zu gehen.


Wie geht es denn euch anderen ATS die gerade im Ausland sind und die Abreise immer naeher kommen sehen?! Habt ihr euch auch wie ich damit abgefunden?

Ich freue mich ueber Rueckmeldungen ((:

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Heimkehr kommt immer naeher ...

Hi there Caro,

bei mir ist es irgendwie andersrum - je naeher der Abflug rueckt, desto weniger freu ich mich auf zu Hause Ohnee Am Anfang dachte ich, die Zeit ist so lang und hab mich so wahnsinnig auf Zuhause gefreut, und jetzt ?

Ich haette so gerne noch viel mehr Zeit in Neuseeland, weil ich irgendwie das Gefuehl habe, mich erst jetzt richtig eingewoehnt zu haben und auch in der letzten Zeit einige coole Leute kennengelernt habe und Beziehungen zu anderen Leuten, die ich schon laenger kenne, zu vertiefen. Und es gibt soooo viel, was ich noch machen wollte, und was ich jetzt groesstenteils nicht mehr schaffe, weil die Zeit einfach zu knapp ist.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, einfach so wieder nach Hause zu gehen. Also einerseits freue ich mich schon, aber andererseits ist es ein seltsames Gefuehl, sein Leben hier einfach so "abzubrechen" und einfach wieder in sein deutsches Leben reinzukommen, so als ob gar nichts passiert waere. Meine Freunde schreiben mir, dass sie sich so freuen, mich wieder zu sehen, und meine Mutter sagt es mir auch jedes Mal am Telefon. Ich habe Angst, dass sie alle es nicht verstehen koennen, dass ich mich zwar irgendwie auch freue, aber andererseits halt auch wahnsinnig traurig bin. Immer, wenn ich sage, dass ich mich in Wellington zu Hause fuehle und es wie eine zweite Heimat fuer mich ist, sagen sie: "Das geht doch gar nicht, man kann nur eine Heimat haben !" Ohnee

Naja, aber wie du sagst - was soll man machen ... Ich kanns ja doch nicht aendern. Ich denke, ich sollte einfach versuchen, die letzte Zeit irgendwie zu geniessen und den Abschied zu "verdraengen". Auch wenns schwer faellt ...

Viele liebe Gruesse,

Marie-Claire

Me 2

Ich werde auch richtig heulen!!! Ich habe aber noch 2 Wochen Kalifornien mit meiner Oma vor mir, das wird die Umgewoehnung hoffentlich leichter machen...

Was ist eigentlich mit dir und deinem Gastbruder geworden? :))

Wie wäre es...

... wenn du ihnen sagst, dass du die ersten paar Tage ruhig mit deiner Familie oder so zum eingwöhnen für dich alleine haben möchtest und (wenn dus dir dann vorstellen kannst) sie dir dann ne Party machen können?

...

Caro, ich verstehe dich ganz genau!!!
Jedes Mal, wenn ich mit meinen Freunden rede/schreibe, sagen sie wie sehr sie sich auf mich freuen und wie sie wuenschten ich waere jetzt da und wie toll es wird wenn ich wieder da bin... Dann denke ich immer: Jaa, das wird es, ABER... Dieses ABER versteht wahrscheinlich keiner, der nicht selber ATS war...

Ich meine, als ich letztes Jahr hier angekommen bin, haette ich nicht glauben koennen, dass ich mich hier wirklich so richtig zuhause fuehlen wuerde, so sehr, dass ich angst vor dem Nachhausegehen haben wuerde...

Wir muessten eigentlich so Austauschschueler-Treffen veranstalten wo wir uns dann gegenseitig die Ohren volljammern :D

Ich hoffe dir geht es jetzt besser?!

LG, Caro

Ganz viel Glueck! Du schaffst das!

Ich wuensche dir alles alles Gute fuer den Heimflug und die erste Zeit wieder zu Hause! Du wirst das alles schaffen :))
Wenn es dich nicht stoeren wuerde, kannst du ja vielleicht nach einiger Zeit mal schreiben, wie es denn so war?!
Ich druecke dir ganz fest die Daumen! Auf uns Austauschschueler, wir haben uns in so ein riesiges Abenteuer gestuerzt und eine der besten Zeiten unseres Lebens gehabt!!!

Nach Hause... oO

Ich habe jetzt nur noch 27 (!!!) Tage mit meiner Gastfamilie. In 41 geht es wieder nach Hause.
Im Moment bin ich meistens viel zu abgelenkt, um darueber nachzudenken. Ich habe jeden Tag Track Practice, wir haben total viel fuer die Schule zu tun und an den Wochenenden habe ich auch kaum Zeit, da meine Familie und ich die mit letzten gemeinsamen Unternehmungen zugeplant haben. Ich habe also kaum Gelegenheit, ueber den baldigen Abschied nachzudenken.

Aber manchmal, wenn ich einfach nur da sitze, trifft es mich wie ein Schlag. Die Zeit rast, wohl auch weil ich so busy bin, und ploetzlich ist es nur noch weniger als ein Monat mit meiner Hostfam. Letztens waren es doch noch 2... oO

Ich weiss ich kann es nicht aendern, und ich habe mich auch damit abgefunden bald wieder nach Hause zu gehen. Ich freue mich auf Zuhause und werde nach vorne schauen, und so bald wie moeglich wieder zurueckkommen. Ich werde hier alles wahnsinnig vermissen, aber das gehoert nunmal zum Austausch dazu...

Aber ich traeume von dem Abschied. Oft. Und es ist jedes Mal ein Albtraum. Entweder bin ich total am Boden zerstoert und keiner versteht mich, oder es kommt ganz anders als ich es erwartet habe...

Ich erwarte nicht, dass ihr eine Loesung wisst, denn die gibt es wohl nicht, durch diese Phase muss jeder ATS durch. Ich glaube ich brauche wie so oft einfach jemanden der mir sagt, dass er sich genauso fuehlt.

Liebe Gruesse aus Ohio,
Caro

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