Abbruch oder was tun...

Hallo D.B.

danke für die Antwort, ja meine Eltern wissen Bescheid, wir haben regelmäßig Kontakt und die Frage ist wie man das angeht. Beim ersten Wechsel musste meine Mutter sogar mit dem Anwalt drohen damit sich was getan hat.

Ich weiß die Gasteltern und -Schwestern nicht so recht einzuschätzen, sage ich halt was oder meine Eltern dann werden gleich die Betreuer und auch die Gastfamilie informiert...und laut Orga (steht im amerikanischen Handbuch, welches aber erst kurz vor Reiseantritt bekam) darf ich nicht mehr wechseln es sei denn es besteht ein driftiger Grund..... So wurde einem das vorher nicht vermittelt......

Wo war Ihr Kind untergebracht???

LG Laura

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vom 10.10.2015 00:26
C. R.

nicht aufgeben

Laura, vielleicht hilft dir eine andere Sicht der Dinge. Nach ca 2 Wochen hast Du mit Hilfe Deiner Eltern mit Drohung einer Anwaltseinschaltung eine Gastfamilie verlassen, die Dir zu arm schien und zu wenig Platz hatte. Sicher hatte sich auch diese Familie auf ein Jahr mit Dir gefreut oder wollte Dir einen guten Start ins Jahr ermöglichen.
Die neue Familie ist nun reicher und hat genug Platz, zufrieden bist Du aber trotzdem nicht? Kein Wunder, dass Deine Betreuer sauer sind. Vielleicht magst Du ja lernen, dass Geld nicht alles ist....?
Highlights soll Dir die Gastfamilie bieten? Sport mit Dir machen? Andere Austauschschüler zum Reden bereit stellen?
Mit Verlaub, Du darfst am Leben der Gastfamilie teilnehmen, das ist alles...das bieten sie Dir offenbar, für den Rest bist Du selbst zuständig. Also kneif den Hintern zusammen und bemüh Dich um ein gutes Verhältnis zur Gastschwester, zeig Begeisterung für Familienaktivitäten, interessier Dich für die Freundschaften Deiner Gastschwester und bau Dir ein eigenes amerikanisches Leben auf! Such Freunde zum Reden in der Schule, lauf ums Haus, wenn Du Sport brauchst und es nicht anders geht.
Besprich Probleme mit den Leuten um Dich herum, nicht mit welchen die tausend Kilometer weg sind. Wie man in den Wald hineinruft so schallt es heraus! Beschwer Dich nicht nur, zeig Freude. Wenn Du nette Worte findest, findet Deine Gastmutter sicher auch welche und Du wirst Dich wohler fühlen! Setz Dir kleine Ziele jeden Tag! Manchmal ist es eben nur so lala mit der Gastfamilie, niemand ist perfekt! Wenn Du immer noch wechseln willst, weil Du es gar nicht hinbekommst, dann kommuniziere das auch so, Du bekommst es nicht hin, nicht, die Gastschwester ist.....
Such Dir selbst eine Familie, die Dich aufnehmen würde, oder bitte um einen kompletten Neustart in einer anderen Gegend, mit Leuten, die Deine US-Geschichte nicht kennen.
Viel Glück!

vom 13.10.2015 08:05
D. B.

Gespräch ....

Liebe Laura,
unsere Tochter war mit AIFS (USA=AYA) in Texas. Leider ist so alles schiefgelaufen, was schieflaufen konnte.
Aber das passiert Dir nicht und laß Dir bitte nicht von anderen einreden, "Du bekommst das nicht hin" - Du schaffst das. Wer so was behauptet, ist selbst nicht in dieser Situation gewesen.
Ich bewundere Dich für Deinen Mut - auch meine Tochter, auch wenn sie es nicht geschafft hat, aber sie ist diesen Schritt gegangen und hat sich diesen bestimmt nicht leicht gemacht.

Bitte kämpfe für Dein Jahr - ich wünsche Dir alles Liebe.

Liebe Grüße

D.B.

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