Mein Kind hat Heimweh. Was kann ich tun?

Heimweh bleibt in keinem Austauschjahr aus. Wie sollten Eltern und Freunde in Deutschland sich verhalten? Wie helfen die Mitarbeiter der Austauschorganisation bei schweren Heimwehattacken?



Ruhe bewahren, Kontakt einschränken und positive Impulse geben! Heimweh wird umso schlimmer, je mehr man mit der Heimat involviert ist. Die modernen, günstigen und stets verfügbaren Kommunikationsmittel sind bei Heimweh leider eher kontraproduktiv. Austauschorganisationen empfehlen, sich bei Heimwehattacken mit Aktivitäten und dem neuen Alltag abzulenken. Sport machen, die neuen Freunde treffen oder mit der Gastfamilie reden sind einfache Methoden, um auf andere Gedanken zu kommen. Tagebuchschreiben hilft, das Erlebte zu reflektieren. Heimweh ist ein sehr subjektives Empfinden, darum stehen die Mitarbeiter der Austauschorganisationen immer gerne mit Rat und Tat zur Seite, um individuell zu beraten und Tipps zu geben. Eltern und Freunde können helfen, indem sie selber den Kontakt reduzieren und Verständnis haben, wenn der Austauschschüler sich mal eine Weile nicht meldet.

MITARBEITERIN, OPEN DOOR INTERNATIONAL e.V.



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