C. K.

Ausgetauscht.de begleitet vier Stipendiaten in ihr Austauschjahr: Die Rückkehr

Für ungefähr zehn Monate waren die deutschen Schüler Sarah, Clara und Jonathan nun in den USA als Austauschschüler zu Hause. Sie waren drei der 300 Stipendiaten des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP), die für ein Schuljahr in die USA gegangen sind um dort das amerikanische Leben in ihren Familien und an ihren Schulen kennen zu lernen. Ausgetauscht.de begleitete sie und fragte nun, wie sich denn die letzten Tage und Wochen anfühlten.

Sarah wird das Shoppen vermissen
Sarah wird das Shoppen vermissen


Sarah: Vorfreude auf wiedergewonnene Selbstständigkeit

Sarah war für ein Jahr in Pearland, Texas zu Hause. Nach einer Startphase in der sie sich orientieren musste, sind die letzten Wochen nur so geflogen, berichtet sie. Ein besonderes Geschenk bereitete der Schülerin die eigene Gastfamilie.




Jonathan freut sich auf Familie und Freunde
Jonathan freut sich auf Familie und Freunde


Jonathan: "Auf der einen Seite, aber auf der anderen ... - emotionale Achterbahnfahrt"

Jonathan ist nach zehn Monaten in Rochester, New York hin- und hergerissen. Die letzten Wochen waren eine „relativ emotionale Zeit, fast wie eine Achterbahn“, erzählt er, „auf der einen Seite will man nicht wieder nach Hause, auf der anderen Seite kann man es irgendwie kaum abwarten.“





Clara (Mitte) hat viele Freunde in Wichita gewonnen
Clara (Mitte) hat viele Freunde in Wichita gewonnen


Clara: "Es ist unglaublich, wie schnell einem eine Person ans Herz wachsen kann.""

Clara hat ihre letzten Wochen in Witchita Kansas mit jeder Menge Aktivitäten verbracht. Das High School Jahr hat sich längst dem Ende zugeneigt und so bleibt Zeit um das Gastland noch einmal neu zu entdecken.






Vorfreude auf wiedergewonnene Selbstständigkeit

Sarah wird das Shoppen vermissen
Sarah wird das Shoppen vermissen
Für eine Woche ging es gemeinsam nach Tampa, Florida. Dort konnte Sarah noch einen weiteren amerikanischen Bundesstaat kennen lernen. Neben dem deutschen Essen, Freunde und Familie freut sich die PPP-Stipendiatin vor allem auf ihre „Selbstständigkeit und Unabhängigkeit“. In den meisten Landstrichen der USA ist man als Teenager nämlich auf Mitfahrgelegenheiten angewiesen, da Familien oft außerhalb der Citys leben - öffentliche Verkehrsmittel reichen nicht immer aus. In deutschen Städten kommt man hingegen auch ohne Auto schnell von A nach B. Aber auch in ihrer Wahlheimat sind Sarah in dem vergangenen Jahr einige Dinge ans Herz gewachsen. Neben dem lockeren Lifestyle der Amerikaner, den Shopping Malls und Freunden gibt es so „manche Leckereien“, die vielleicht auch im Koffer Platz haben werden.





Auf der einen Seite, aber auf der anderen ... - emotionale Achterbahnfahrt

Jonathan freut sich auf Familie und Freunde
Jonathan freut sich auf Familie und Freunde
Da sich das Leben der amerikanischen Schüler vor allem in der Schule abspielt, sah Jonathan seine neuen Freunde nach dem Schuljahr seltener. Er freut sich auf seine persönliche Freiheiten in Deutschland, denn „in den USA ist es nicht so üblich alleine oder mit Freunden draußen unterwegs zu sein, so der Schüler, „das habe ich sehr vermisst.“
Heimweh hatte Jonathan nie, viel zu vollgepackt mit neuen Erlebnissen und Eindrücken war die Zeit - aber aufgeregt ist er nun schon, wenn es wieder in die Heimat geht. Zurücklassen muss er neben den Freunden seinen Gastfamilien-Hund, „beide sind mir sehr ans Herz gewachsen und es wird nicht einfach wieder loszulassen.“ Aber Jonathan wäre nicht Jonathan, wenn er den Trennungsschmerz nicht mit einer passenden Lebensweisheit verarbeiten würde: „Das gehört dazu!“





Es ist unglaublich wie schnell einem eine Person ans Herz wachsen kann.

Clara (Mitte) hat viele Freunde in Wichita gewonnen
Clara (Mitte) hat viele Freunde in Wichita gewonnen
Mit ihrer Gastmutter erkundete Clara Kansas, anschließend war sie mit ihrer Youth Group eine Woche lang in Washington. Die Stipendiaten können dort zum Abschluss die politischen Seiten des PPP-Schüleraustausches erfahren – ein Muss. Jetzt sind die letzten Tage angebrochen und Clara genießt die Zeit mit ihren neugewonnenen Freunden. „Es ist unglaublich wie schnell einem eine Person ans Herz wachsen kann“, so die Schülerin.

Heimweh hat sie keines, denn sie weiß ja, dass sie bald wieder nach Hause kommt. Sie freue sich ganz besonders auf ihre Familie und auf ihre Freunde, erzählt sie, auch das deutsche Essen und die anstehenden Sommerferien sorgen für Vorfreude. Aber kaum in der Heimat und mitten im Schulalltag angekommen wird sie die vielen Schulveranstaltungen und ihre Youth Group vermissen, da ist sich Clara sicher.


Wenn ihr mehr über ihre Zeit während oder vor des Austauschs erfahren wollt, lest folgende Artikel zur Vorbereitung und ihren Erlebnissen während des Austauschs.


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